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	<title>pig-vision &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>2 Brüder &#124; 2 Leben &#124; 2 Schicksale</description>
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		<title>Lugenentzündungen in der Mast</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Haberer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu den häufigsten Erregern, die bei Schweinen zu einer Lungenerkrankung führen, gehört Actinobacillus pleuropneumonie (APP). Dieser Erreger ist weltweit verbreitet und kommt vor allem in Ländern mit intensiver Schweinehaltung vor. APP wird über den Luftweg übertragen sowie durch direkten Kontakt. Die Ansteckung von Tier zu Tier erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Begünstigt wird diese Übertragung durch Aufstallungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den häufigsten Erregern, die bei Schweinen zu einer Lungenerkrankung führen, gehört Actinobacillus pleuropneumonie (APP). Dieser Erreger ist weltweit verbreitet und kommt vor allem in Ländern mit intensiver Schweinehaltung vor.</p>
<p>APP wird über den Luftweg übertragen sowie durch direkten Kontakt. Die Ansteckung von Tier zu Tier erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Begünstigt wird diese Übertragung durch Aufstallungen mit Gitterwänden, Wechselbuchten und Kotgängen oder durch häufiges Verstellen der Tiere während der Mastperiode.</p>
<p><span id="more-774"></span></p>
<div id="attachment_674" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img title="Lunge eines Schweins mit AAP" src="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2010/01/APP-CIMG0305.JPG" alt="Lunge eines Schweins mit AAP" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Lunge eines Schweins mit AAP</p></div>
<p>Die Infektion mit APP kann in jeder Altersklasse auftreten, wobei aber vorwiegend Schweine zwischen dem 2. und 6. Lebensmonat betroffen sind. Wirtschaftliche Verluste treten damit vor allem in den Mastbetrieben auf. Die Symptome reichen von schmerzhaftem Husten, Maulatmung, Appetitlosigkeit, hohem Fieber bis zur Beeinträchtigung des Allgemeinverhaltens. Wirtschaftliche Einbußen entstehen durch erhöhte Futterkosten infolge schlechter Futterverwertung, verlängerter Mastdauer sowie hohen Therapiekosten.</p>
<div id="attachment_674" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img title="Gesunde Lunge" src="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2010/01/gesunde Lunge-CIMG0299.JPG" alt="Gesunde Lunge" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">Gesunde Lunge</p></div>
<p>Die Tiere sind stark abgemagert und im Wachstum zurückgeblieben. Das Borstenkleid ist matt und struppig. Beim Eröffnen des Brustkorbes fallen Verwachsungen zwischen Lunge und Brustwand auf (man spricht von Verklebungen). Im Lungengewebe sind meist mehrere verschieden große mit Eiter gefüllte  Knoten festzustellen. Die befallenen Lungengebiete erscheinen kompakt und schwer und weisen eine dunkelrote Farbe auf.</p>
<p>Die Bekämpfung gestaltet sich eher schwierig, da APP kaum alleine im Betrieb auftritt, d. h. meistens in Kombination mit einem anderen Erreger, wodurch die Therapie erschwert wird und kostenintensiver ausfällt.</p>
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		<title>Kleiner Teilerfolg &#8211; Ein paar Lawinenschweine sind gerettet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 18:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Proteststurm war ungeheuerlich, als bekannt wurde, dass in Sölden 29 Schweine für Lawinenexperimente lebend unter Schneemassen vergraben werden sollten. Sofort richteten wir eine Petition auf Facebook über die wir alle Menschen, die mithelfen wollten mit Neuigkeiten zum Verlauf des Protestes und Protestmöglichkeiten informierten. Nun gibt es einen kleinen Teilerfolg zu vermelden. Der Tiroler Tierschutzverein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 259px"><img title="Obfrau Inge Welzig und Sängerin Eva Lind" src="http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/201003/schweindlgr_big.jpg" alt="Obfrau Inge Welzig und Sängerin Eva Lind" width="249" height="187" /><p class="wp-caption-text">Obfrau Inge Welzig und Sängerin Eva Lind</p></div>
<p>Der Proteststurm war ungeheuerlich, als bekannt wurde, dass in Sölden <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/14/unfassbarer-tierversuch-an-schweinen/">29 Schweine für Lawinenexperimente lebend unter Schneemassen vergraben</a> werden sollten. Sofort richteten wir eine <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330/">Petition auf Facebook</a> über die wir alle Menschen, die mithelfen wollten mit Neuigkeiten zum <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/18/wo-enden-die-lawinenschweine/">Verlauf des Protestes</a> und <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/">Protestmöglichkeiten</a> informierten. Nun gibt es einen kleinen Teilerfolg zu vermelden. Der <a href="http://www.tierschutzverein-tirol.at/">Tiroler Tierschutzverein</a> hat laut deren Webseite und einem <a href="http://tirol.orf.at/stories/417127/">Bericht von ORF</a> vier der Schweine übernommen und kümmert sich nun um sie. Die Namen der vier Schweine stehen auch schon fest: Ariadne, Carmen, Lucia und Othello. Im Namen der Schweine möchten wir uns jetzt schon einmal bei allen UnterstützerInnen bedanken.<span id="more-754"></span></p>
<p>Die <a href="http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1228&amp;idcontent=3242&amp;language=1">Stiftung VIER PFOTEN setzt sich weiterhin dafür ein</a>, auch den restlichen Schweinen ein schönes zu Hause bieten zu können.</p>
<p>Eine berechtigte Frage hat <a href="http://apps.facebook.com/causes/activity/111279641" target="_top">Mario Winterer</a> <span>vor einem Tag in unserer Petition auf Facebook &#8220;<a href="http://apps.facebook.com/causes/432330">Rettet die Lawinenschweine</a>&#8221; gestellt: </span>&#8220;Sollten die 19 Viecher wirklich &#8220;freikommen&#8221;, wären bereits 0,0003% aller Schweine gerettet, die jährlich bei uns geschlachtet werden! Fragt sich nur: Wer rettet denn die 5,5 Millionen anderen?&#8221; Um diese Frage beantworten zu können, ist es wichtig zu erfahren, wie so ein Schwein eigentlich lebt und ob es überhaupt noch zu retten ist. Die Kampagne pig-vision begleitet dazu zwei Schweine ein ganzes Schweineleben lang mit Videos und Fotos. <a title="Informiere dich über pig-vision und mache dir ein eigenes Bild über die Situation der Schweine in Österreich" href="http://www.pig-vision.com/2009/05/19/was-bisher-geschah/">Macht euch euer eigenes Bild</a>.</p>
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		<title>Wo enden die Lawinenschweine?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 17:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir berichteten über die grausamen Tierversuche an den Lawinenschweinen von Sölden, die aufgrund eures Protests beendet worden sind. Als wir von diesen Versuchen hörten, haben wir sofort eine Petition auf Facebook ins Leben gerufen, die innerhalb weniger Tage nun mehr als Tausend UnterstützerInnen zählt. In der Sendung Tirol Heute wurde zu der Experimentreihe sogar ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 183px"><a title="Mastschwein im Alter von 7 Monaten von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/4284068077/"><img title="X15 ahnt nichts von seinem anstehenden Tod" src="http://farm5.static.flickr.com/4028/4284068077_eeb813523a.jpg" alt="Mastschwein im Alter von 7 Monaten" width="173" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Wohin mit den Lawinenschweinen?</p></div>
<p>Wir <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/14/unfassbarer-tierversuch-an-schweinen/">berichteten</a> über die grausamen Tierversuche an den Lawinenschweinen von Sölden, die aufgrund eures <a title="Protestmöglichkeiten auf Pig-Vision" href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/" target="_self">Protests</a> beendet worden sind. Als wir von diesen Versuchen hörten, haben wir sofort eine <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330/" target="_blank">Petition auf Facebook</a> ins Leben gerufen, die innerhalb weniger Tage nun mehr als Tausend UnterstützerInnen zählt. In der <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/16/tirol-heute-uber-die-lawinenschweine/">Sendung Tirol Heute</a> wurde zu der Experimentreihe sogar ein eigener Beitrag gesendet.</p>
<p>In dem Experiment ging es darum, 29 Schweine im Schnee ersticken zu lassen und ihr Sterben zu dokumentieren. Daraus sollten Erkenntnisse abgeleitet werden, wie Lawinenopfer umkommen. Doch diese, selbst laut Bergrettung sinnlosen Versuche mündeten in einem <a title="Verein gegen Tierfabriken: Protestansturm auf Verantwortliche der Lawinenschweineexperimente" href="http://vgt.at/presse/news/2010/news20100115m_1.php" target="_blank">Ansturm des Protestes</a> welcher letzten Endes den Stopp der Versuchsreihe als Erfolg verbuchen konnte. 19 Schweine konnten vorerst gerettet werden. Für die anderen zehn kam jede Hilfe zu spät. Nun stellt sich die Frage nach dem Verbleib der Schweine.</p>
<p><span id="more-743"></span></p>
<p>Federführend bei dem Protest und der Mobilisierung war der Verein <a href="http://tier-wege.at/tierrechte/tierversuche/news/160110_tierversuch-soelden-gestoppt.html" target="_blank">Tier-WeGe</a>. Vorstandsmitglied Niki Kulmer machte sich am Donnerstag Morgen sofort auf den Weg nach <a href="http://www.soelden.com/" target="_blank">Sölden</a> als er von den Versuchen hörte. Später trafen auch AktivistInnen von <a href="http://www.vier-pfoten.at/website/output.php?id=1051&amp;idcontent=2781&amp;language=1" target="_blank">VIER PFOTEN</a> und <a href="http://vgt.at/presse/news/2010/news20100115m_1.php" target="_blank">VGT (Verein gegen Tierfabriken)</a> ein, welche auf einer Spontandemonstration durch den Ort TouristInnen über die grausamen Versuche aufklärten.</p>
<p>Nachdem die Versuche aufgrund des massiven Protestes eingestellt wurden, wurde ein Angebot von VIER PFOTEN, die noch lebenden Schweine auf einen Gnadenhof zu bringen, vom Versuchsleiter Dr. Paal abgelehnt. Ein Schwein sei laut einem Artikel von <a title="Bauer will Tiroler &quot;Lawinen-Schwein&quot; aus Rache töten" href="http://www.krone.at/krone/S32/object_id__180761/hxcms/" target="_blank">krone.at</a> schon einem Bauer aus Tirol geschenkt worden, der das Tier zu Speck verarbeiten will. Sein Motiv dabei soll Rache sein. Auch den anderen Schweinen soll die &#8220;Verwurstung&#8221; drohen. Wann, sei noch unklar.</p>
<p>Für X15, dem Schwein das seit über einem halben Jahr von Kameras begleitet den ganz normalen Weg eines Mastschweins geht, wird dieser letzte Gang schon viel früher anstehen. Noch diesen Monat wird er aller Voraussicht nach geschlachtet. Wie es ihm im Moment ergeht, seht ihr <a title="Wie geht es X15 im Moment?" href="http://www.pig-vision.com/2010/01/18/die-vorletzte-woche/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Tirol Heute über die Lawinenschweine</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 13:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schaut Euch den Sendungsmittschnitt von Tirol Heute an, der über die Experimente an den Lawinenschweinen berichtete. Wer noch Adressen sucht um seinen Protest zu formulieren schaut am besten mal hier. Weitere interessante Artikel zum Thema:Kleiner Teilerfolg &#8211; Ein paar Lawinenschweine sind gerettet (0)Wo enden die Lawinenschweine? (1)Rette die Lawinenschweine (13)Protest zeigt seine Wirkung (3)Lawinenversuche sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jpxerp2ZDDE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/jpxerp2ZDDE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x234900&amp;color2=0x4e9e00" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Schaut Euch den Sendungsmittschnitt von Tirol Heute an, der über die Experimente an den <a title="Petition gegen die grausamen Experimente an Schweinen auf Facebook mitzeichnen." href="http://apps.facebook.com/causes/432330" target="_blank">Lawinenschweinen</a> berichtete.<br />
Wer noch Adressen sucht um seinen Protest zu formulieren schaut am besten mal <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/">hier</a>.</p>
<h3  class="related_post_title">Weitere interessante Artikel zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/20/kleiner-teilerfolg-ein-paar-lawinenschweine-sind-gerettet/" title="Kleiner Teilerfolg &#8211; Ein paar Lawinenschweine sind gerettet">Kleiner Teilerfolg &#8211; Ein paar Lawinenschweine sind gerettet</a> (0)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/18/wo-enden-die-lawinenschweine/" title="Wo enden die Lawinenschweine?">Wo enden die Lawinenschweine?</a> (1)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/" title="Rette die Lawinenschweine">Rette die Lawinenschweine</a> (13)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/protest-zeigt-seine-wirkung/" title="Protest zeigt seine Wirkung">Protest zeigt seine Wirkung</a> (3)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/lawinenversuche-sind-noch-nicht-verhindert/" title="Lawinenversuche sind noch nicht verhindert">Lawinenversuche sind noch nicht verhindert</a> (1)</li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Rette die Lawinenschweine</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verschiedene Möglichkeiten des Protestes: Petition auf Facebook unterzeichnen:  Rettet die Lawinenschweine (Aktuell schon: 1.200 Unterzeichner) Musterbrief der Ärzte gegen Tierversuche versenden Schreibt den Verantwortlichen oder ruft direkt an: Herbert Lochs Rektor Univ.Prof.Dr. Medizinische Universität Innsbruck Büro des Rektors Tel.:    +43 512 9003 70000 E-Mail: Herbert.Lochs@i-med.ac.at Tel.+43  512/9003-70001 Fax: +43 512/9003 73001 email: rektorat-medizin@i-med.ac.at Herman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Verschiedene Möglichkeiten des Protestes:</h2>
<p>Petition auf Facebook unterzeichnen:  <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330" target="_blank">Rettet die Lawinenschweine</a> (Aktuell schon: 1.200 Unterzeichner)</p>
<p><a href="http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/component/content/article/24-kampagnen-und-aktionen/411-stoppt-lawinenexperiment-mit-schweinen?6d01b8521ebe21a63931ad0a8468adcf=4c0b6596231503ff1b385a7176aa4e91">Musterbrief</a> der Ärzte gegen Tierversuche versenden</p>
<p><span id="more-711"></span></p>
<h2>Schreibt den Verantwortlichen oder ruft direkt an:</h2>
<ul>
<li><strong>Herbert Lochs</strong></li>
</ul>
<p>Rektor Univ.Prof.Dr. Medizinische Universität Innsbruck</p>
<p><img src="http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/201002/lochsss_small.jpg" alt="http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/201002/lochsss_small.jpg" /></p>
<p>Büro des Rektors<br />
Tel.:    +43 512 9003 70000<br />
E-Mail:<a href="mailto:Herbert.Lochs@i-med.ac.at"> Herbert.Lochs@i-med.ac.at</a></p>
<p>Tel.+43  512/9003-70001<br />
Fax: +43 512/9003 73001<br />
email: <a href="mailto:rektorat-medizin@i-med.ac.at">rektorat-medizin@i-med.ac.at</a></p>
<ul>
<li><strong>Herman Brugger</strong> vom Institut für Alpine Notfallmedizin an der Europäischen Akademie (Eurac) in Bozen</li>
</ul>
<p><img src="http://www.eurac.edu/webscripts/EURAC/services/collaboratorsPhoto.asp?currChannel=HBrugger" alt="http://www.eurac.edu/webscripts/EURAC/services/collaboratorsPhoto.asp?currChannel=HBrugger" /></p>
<p>Drususallee 1/Viale Druso 1<br />
39100 BOZEN-BOLZANO<br />
Tel. +39 0471 055 541<br />
Fax +39 0471 055 549<br />
<a href="mailto:mountain.emergency@eurac.edu" target="_blank">mountain.emergency@eurac.edu</a></p>
<ul>
<li><strong>Institut für Alpine Notfallmedizin Bozen<br />
</strong></li>
</ul>
<p>EURAC research<br />
Viale Druso 1<br />
39100 Bozen/Bolzano &#8211; Italy<br />
Tel. +39 0471 055 055<br />
Fax +39 0471 055 059<br />
e-mail: <a href="mailto:info@eurac.edu">info@eurac.edu</a><br />
<a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.eurac.edu/">http://www.eurac.edu</a></p>
<ul>
<li><strong>Ötztal Tourismus</strong></li>
</ul>
<p>Gemeindestraße 4<br />
A-6450 Sölden</p>
<p>Tel.: +43 (0)57200 216<span> </span><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
<span> </span></a> Tel.: +43 (0)57200 200<span> </span><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
</a><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
</a><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"> <span> </span></a><a href="mailto:soelden@oetztal.com">soelden@oetztal.com</a><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
carmen.fender@oetztal.com</a><br />
<a title="http://www.oetztal.com" rel="nofollow" href="http://www.oetztal.com/">http://www.oetztal.com</a></p>
<ul>
<li><strong>Büro des Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung</strong></li>
</ul>
<p>E-Mail: <a href="mailto:infoservice@bmwf.gv.at">infoservice@bmwf.gv.at</a><br />
Minoritenplatz 5, 1014 Wien<br />
Tel.: +43 153 120 0<br />
Telefax: +43 153 120 9099</p>
<ul>
<li><strong>EURAC Büros</strong></li>
</ul>
<p>EURAC research<br />
UNEP Vienna<br />
Vienna International Centre<br />
PO Box 500<br />
1400 Vienna &#8211; Austria<br />
Tel.  +43 1 260 60 5616<br />
Fax. +43 1 260 60 75338<br />
e-mail: <a href="mailto:vienna@eurac.edu">vienna@eurac.edu</a></p>
<p>EURAC research<br />
Via Ludovisi 45<br />
00186 Roma &#8211; Italy<br />
Tel. +39 06 420 163 32<br />
Fax +39 06 420  012 62<br />
e-mail: <a href="mailto:roma@eurac.edu">roma@eurac.edu</a></p>
<p>EURAC research<br />
University of Prishtina<br />
Faculty of Philosophy / Department of Political Science<br />
Rr. Nena Tereze, p.n.<br />
10000 Prishtina &#8211; Kosovo<br />
e-mail: <a href="mailto:prishtina@eurac.edu">prishtina@eurac.edu</a></p>
<p>EURAC research<br />
Fakultet političkih nauka<br />
Skenderija 72<br />
71000 Sarajevo<br />
Tel. +387 33 558 176<br />
Fax +387 33 558 176<br />
e-mail: <a href="mailto:sarajevo@eurac.edu">sarajevo@eurac.edu</a></p>
<ul>
<li><strong>Unterzeichne die Petition von VIER PFOTEN: </strong></li>
</ul>
<p><a href="https://www.secureconnect.at/4pfoten.at/protest/100114/index.php" target="_blank">https://www.secureconnect.at/4pfoten.at/protest/100114/index.php</a></p>
<p>Kennt ihr weitere Adressen von Verantwortlichen? Dann schreibt uns diese als Kommentar.</p>
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		<title>Protest zeigt seine Wirkung</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dank eurer Hilfe ist der Versuch an den Lawinenschweinen laut ORF vorerst gestoppt, da sie sich offensichtlich von einer Hand voll anwesender Tierschützer gestört fühlen. Man will die Versuche also nicht unter öffentlicher Aufsicht durchführen. Laut dem Artikel sind bereits neun Schweine in den Experimenten der Medizinischen Universität Innsbruck in Vent zu Tode gekommen. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 5px;" title="Lawinenschweine von Sölden (c) Tier WeGe" src="http://www.tier-wege.at/images/soelden-klein.jpg" alt="" width="150" height="130" />Dank eurer Hilfe ist der <a title="Wir berichteten." href="http://www.pig-vision.com/2010/01/14/unfassbarer-tierversuch-an-schweinen/" target="_blank">Versuch an den Lawinenschweinen</a> laut <a href="http://tirol.orf.at/stories/416068/" target="_blank">ORF</a> vorerst gestoppt, da sie sich offensichtlich von einer Hand voll anwesender Tierschützer gestört fühlen. Man will die Versuche also nicht unter öffentlicher Aufsicht durchführen. Laut dem Artikel sind bereits neun Schweine in den Experimenten der Medizinischen Universität Innsbruck in Vent zu Tode gekommen. Diese sollen neue Erkenntnisse <span class="paragraph">zum Retten von Menschen liefern. </span> Aufgrund des massiven Druckes aus der Bevölkerung auf die Universität, Tourismusverband und Politik, sind die Versuche jedoch bis auf Weiteres eingestellt.<span id="more-697"></span></p>
<p>Laut dem <a href="http://derstandard.at/1262209537505/Schweine-als-Lawinenopfer-Uni-stoppt-Versuch-nach-Protesten" target="_blank">Artikel im Standard</a> sind bereits Vertreter verschiedenster Tierschutzorganisationen vor Ort um sich einen Überblick zu verschaffen und um über Veränderungen der Lage zu berichten. Kritik an den Versuchen hagelte es auch vom Obmann des <a href="http://vgt.at/presse/news/2010/news20100114m.php" target="_blank">Verein gegen Tierfabriken</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Balluch" target="_blank">Martin Balluch</a>: &#8220;Als staatlich geprüfter Lehrwart Hochalpin,                                    als Bergsteiger und Schitourengeher mit 35 Jahren                                    Erfahrung, als Lawinenopfer und als Obmann eines                                    der größten Tierschutzvereine Österreichs lehne                                    ich diese Tierversuche mit aller Vehemenz ab                                    und plädiere an die Verantwortlichen, sie sofort                                    zu beenden. Wäre Tierschutz bereits als Staatsziel                                    in der Verfassung verankert, wie das im Jahr                                    2004 vom Parlament beschlossen worden ist aber                                    von der Regierung bisher verabsäumt wurde, umzusetzen,                                    dann könnte man ethisch zwischen der Freiheit                                    der Wissenschaft und dem Tierleid abwägen und                                    hätte in diesem Fall eindeutig diese Tierversuche                                    ablehnen müssen.&#8221;</p>
<p>Diese Versuche an Schweinen wurden unter anderen auch vom Verein <a href="http://www.tier-wege.at/tierrechte/tierversuche/news/140110_tierversuch-soelden-schweine.html" target="_blank">TierWeGe</a> und dem <a href="http://www.tierschutzverein.at/de/menu_main/newsshow-schweine-lebendig-unter-lawine-begraben" target="_blank">Österreichischen Tierschutzverein</a> kritisiert.</p>
<p>Das <span class="paragraph">Zentrum für Notfallmedizin Bozen und die Universitätsklinik für Anästhesie in Innsbruck <strong>beharrt jedoch auf die Fortführung der Experimente</strong>, da die Schweine laut ihrer Ansicht umsonst gestorben wären. </span></p>
<p>Für uns heißt es also dranbleiben und <strong>weiter protestieren</strong>.</p>
<h2>Verschiedene Möglichkeiten des Protestes:</h2>
<p>Petition auf Facebook unterzeichnen:  <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330" target="_blank">Rettet die Lawinenschweine</a> (Aktuell schon: 586 Unterzeichner)</p>
<h1><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/" target="_blank">Schreibt den Verantwortlichen oder ruft direkt an.</a></h1>
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		<title>Unfassbarer Tierversuch an Schweinen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweine werden lebendig im Schnee begraben! Vor wenigen Stunden wurden grausame Experimente bekannt, bei denen 29 Schweine unter Schneelawinen begraben und ersticken oder im Schnee bis zum Hals eingegraben und erfrieren sollen! Jeden Tag sollen zwei bis drei Schweine auf diese Weise getötet werden. Die Ergebnisse sind mehr als fragwürdig, distanziert sich nicht zuletzt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweine werden lebendig im Schnee begraben!</strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="Wer weckt mich da? von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/4116940501/"><img title="Sollen Schweine wie &quot;Jackpot&quot; nicht lieber im Stroh als unter Lawinen liegen?" src="http://farm3.static.flickr.com/2501/4116940501_d59b8af3c0_m.jpg" alt="Wer weckt mich da?" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Sollen Schweine wie &quot;Jackpot&quot; nicht lieber im Stroh als unter Lawinen liegen?</p></div>
<p>Vor wenigen Stunden wurden grausame Experimente bekannt, bei denen 29 Schweine unter Schneelawinen begraben und ersticken oder im Schnee bis zum Hals eingegraben und erfrieren sollen! Jeden Tag sollen zwei bis drei Schweine auf diese Weise getötet werden. Die Ergebnisse sind mehr als fragwürdig, distanziert sich nicht zuletzt auch die Bergrettung von diesen &#8220;Versuchen&#8221;.</p>
<p>So oder so ist dieses unethische Vorgehen abzulehnen. Erste Tierschützer sind unterwegs um vor Ort gegen diese Versuche zu demonstrieren.<span id="more-689"></span></p>
<p>&#8220;Das 14-tägige Lawinenexperiment mit 29 Schweinen im Ötztal, bei dem pro Tag zwei bis drei Schweine von einer simulierten Lawine verschüttet werden und die Tiere ums Leben kommen widerspricht allen ethischen Grundsätzen, die bei Tierversuchen einzuhalten sind&#8221;, kritisiert auch die<br />
Tierschutzsprecherin der Grünen Christiane Brunner. Es sei auch fragwürdig, inwieweit dieser Versuch Aufschlüsse über die Umstände des Todes bei Lawinenopfern geben oder diesen helfen könne. &#8220;Dass sich die Bergrettung von diesem grauenhaften Versuch distanziert, weil sie keine Nützlichkeit darin sieht, spricht Bände&#8221;, so Brunner. &#8220;Ich fordere einen sofortigen Abbruch der Experimente und werde genau hinterfragen, wie die Genehmigung dieser Versuche zustande gekommen ist.&#8221;</p>
<p>Auch der ORF berichtet: <a href="http://tirol.orf.at/stories/415897/" target="_blank">http://tirol.orf.at/stories/415897/</a></p>
<p><strong>Bitte protestiere auch du:<br />
Gemeinde Sölden, Bürgermeister Schöpf</strong><br />
Mail: <a href="mailto:amtsleiter@soelden.tirol.gv.at">amtsleiter@soelden.tirol.gv.at</a><br />
<a href="http://www.soelden.tirol.gv.at/system/web/default.aspx">www.soelden.tirol.gv.at</a></p>
<p><strong>Ötztal Tourismus<br />
</strong>+43 (0)57200 200<br />
<a href="/main/DE/SD/WI/service/kontakt/index.html?an=soelden@oetztal.com">soelden@oetztal.com</a></p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Auf Facebook läuft nun bereits eine Unterschriftenaktion gegen die Lawinenmorde: <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330">http://apps.facebook.com/causes/432330</a></p>
<h3  class="related_post_title">Weitere interessante Artikel zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/protest-zeigt-seine-wirkung/" title="Protest zeigt seine Wirkung">Protest zeigt seine Wirkung</a> (3)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/20/kleiner-teilerfolg-ein-paar-lawinenschweine-sind-gerettet/" title="Kleiner Teilerfolg &#8211; Ein paar Lawinenschweine sind gerettet">Kleiner Teilerfolg &#8211; Ein paar Lawinenschweine sind gerettet</a> (0)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/" title="Rette die Lawinenschweine">Rette die Lawinenschweine</a> (13)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/18/wo-enden-die-lawinenschweine/" title="Wo enden die Lawinenschweine?">Wo enden die Lawinenschweine?</a> (1)</li><li><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/16/tirol-heute-uber-die-lawinenschweine/" title="Tirol Heute über die Lawinenschweine">Tirol Heute über die Lawinenschweine</a> (0)</li></ul>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Auslauf ins Freie und geringere Besatzdichten</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/11/26/auslauf-ins-freie-und-geringere-besatzdichten/</link>
		<comments>http://www.pig-vision.com/2009/11/26/auslauf-ins-freie-und-geringere-besatzdichten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kastenstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir neben dem Darstellen der Leben der zwei Schweine, die wir begleiten, auch Fakten liefern wollen, haben wir ein weiteres Mal mit eine Wissenschaftler ein Interview geführt. Herr Dr. Werner Hagmüller beschäftigt sich am Institut für Biologische Landwirtschaft und Biodiversität der Nutztiere der LFZ Raumberg-Gumpenstein mit den unmittelbar im Zusammenhang mit der Tiergesundheit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_674" class="wp-caption alignleft" style="width: 174px"><img class="size-medium wp-image-674" title="Werner Hagmüller" src="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2009/11/Passfoto2009-242x300.jpg" alt="Werner Hagmüller" width="164" height="204" /><p class="wp-caption-text">Dr. Werner Hagmüller</p></div>
<p>Nachdem wir neben dem Darstellen der Leben der zwei Schweine, die wir begleiten, auch Fakten liefern wollen, haben wir ein weiteres Mal mit eine Wissenschaftler ein Interview geführt.</p>
<p>Herr Dr. Werner Hagmüller beschäftigt sich am <a href="http://www.raumberg-gumpenstein.at/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=24&amp;Itemid=104">Institut für Biologische Landwirtschaft und Biodiversität der Nutztiere</a> der <a href="http://www.raumberg-gumpenstein.at/cms/">LFZ Raumberg-Gumpenstein</a> mit den unmittelbar im Zusammenhang mit der Tiergesundheit in Biobetrieben auftretenden Problemen. Als Leiter des Fachbereiches Schwein liegen seine Schwerpunkte im Bereich der Krankheitsvorbeugung durch alternative Methoden, der Managementverbesserung in der Sauenhaltung, der Weiterentwicklung von Stallungseinrichtungen sowie der Optimierung von Fütterungsrationen für Zuchtsauen und Ferkel. Das Thema Kastration beschäftigt ihn als Tierarzt seit mehr als 5 Jahren sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht.</p>
<p>Somit haben wir einen Experten zum Thema, der uns unsere Fragen beantwortete.<span id="more-644"></span></p>
<p><strong>Wo liegt aus Ihrer Sicht das größte Tierschutzproblem im Bereich Schweinehaltung?</strong></p>
<blockquote><p>Eine Wertung unter den in der Schweinehaltung als tierschutzrelevant anzusehenden Problemen erscheint mir aus fachlicher Sicht äußerst schwierig. Neben der Kastration ohne Schmerzausschaltung und dem Kupieren der Schwänze halte ich jedoch persönlich die Haltung von Zuchtsauen kurz vor, während und nach dem Abferkeln in Einzelständen („Käfig“ oder „Ferkelschutzkorb“) für eine tierschutzrelevante Belastung. Gerade rund um die Geburt zeigen nicht fixierte Sauen eine Vielzahl an Verhaltensweisen, die bei einer Fixierung nicht ausgeführt werden können (Nestbau, Positionswechsel, freies Aufstehen und Abliegen, ungehinderter Kontakt zu den Ferkeln,&#8230;). Eine Fixierung während des Abferkelns bedeutet Stress, was durch hormonelle Rückkoppelung eine negative Beeinflussung des Geburtsgeschehens bedingt. Die Ferkelverluste halten sich bei Systemen mit Fixierung deshalb in Grenzen, weil das Erdrücken durch den Schutzkorb erschwert wird. Freie Abferkelsysteme hingegen kommen dem Verhalten der Sau besonders entgegen. Damit Ferkelverluste verhindert werden, bedarf es einer gut konditionierten Sau (nicht zu fett) mit hervorragenden Mutterinstinkten.</p></blockquote>
<p><strong>Was sagt die Wissenschaft zu der heute üblichen Verwendung des Kastenstandes für Muttersauen?</strong></p>
<blockquote><p>Als Zusatz zu der oben bereits angeschnittenen Problematik muss festgehalten werden: Bei professionellem Management belaufen sich die Saugferkelverluste in freien Abferkelsystemen im gleichen Bereich wie in Systemen mit Fixierung. Erfahrungen aus der Schweiz belegen dies mit einer großen Anzahl an ausgewerteten Würfen (z.B. WEBER, R. et al. 2006). Einzig die Ursache für die Verluste differiert. In freien Systemen ereignen sich mehr Erdrückungsverluste als bei fixierten Sauen, Ferkelverluste aus anderen Gründen sind jedoch deutlich reduziert. Voraussetzungen für ein funktionierendes Abferkelsystem ohne Fixierung sind neben dem erhöhten Platzangebot auch eine optimale Klimaführung und die Bereitstellung eines warmen Ferkelnestes.</p></blockquote>
<p><strong>In welchem Umfang fügt die betäubungslose Kastration den Ferkeln Schmerzen zu? Wie könnten Alternativen aussehen?</strong></p>
<blockquote><p>Die betäubungslose Kastration stellt einen massiven Eingriff dar. Sowohl der Hautschnitt, als auch das Entfernen der Hoden selbst wird von Schweinen aller Altersgruppen als schmerzhaft empfunden. Auch junge Ferkel unter 7 Tage haben ein voll entwickeltes Schmerzbewusstsein. Neben dem Akutschmerz bei der Operation ist auch der nachfolgende Wundschmerz, der mindestens 24 Stunden andauert, zu beachten. Derzeit wird in Österreich über den Einsatz eines Schmerzmittels zur Dämpfung des Wundschmerzes diskutiert. Aus fachlicher Sicht stellt diese Methode zwar eine Verbesserung im Vergleich zu der derzeitigen Situation dar, bietet jedoch keine Lösung für die Beseitigung des Akutschmerzes.<br />
Der Einsatz von Narkosegeräten mit CO2 oder Isofluran erscheint nach derzeitiger Beurteilung nicht relevant, da CO2 keine Verbesserung für die Ferkel bringt (massiver Stress durch Erstickungsanfälle, zu kurzes Zeitfenster für die OP) und Isofluran derzeit nur von Tierärzten verwendet werden darf. Außerdem ist Isofluran lebertoxisch, fruchtschädigend und trägt zum Ozonloch bei.</p>
<p>Als einzige praktikable, nicht-chirurgische Methoden verbleiben die Impfung gegen Ebergeruch und die Ebermast. Der Einsatz eines Arzneimittels zur Unterdrückung der körpereigenen Hormonbildung ist eine fachlich elegante Methode zur Lösung des Problems. Wie sich die Verbrauchererwartungen mit dieser Methodik in Einklang bringen lassen muss erst abgeklärt werden. Arzneimittelrechtlich handelt es sich bei dem Produkt nicht (wie oft fälschlich angenommen) um ein Hormon, sondern um einen Impfstoff.</p>
<p>Die tiergerechteste Methode stellt die Ebermast dar. Intakte Eber würden bis zu einem Schlachtgewicht von etwa 80 kg gemästet. Damit wird die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von geruchsbelastetem Fleisch deutlich gesenkt. Ohne eine schnelle und zuverlässige Methode zum Auffinden von „Stinkern“ ist diese Alternative jedoch nicht praxistauglich. Entwicklungen laufen zwar auf Hochtouren, bis dato steht jedoch keine „elektronische Nase“ für den breiten Einsatz auf Schlachthöfen bereit.</p></blockquote>
<p><strong>Wie sieht die optimale Schweinehaltung in Bezug auf das Wohlergehen der Tiere aus?</strong></p>
<blockquote><p>Nimmt man das Wohlergehen der Tiere zum Maßstab der Bewertung von Haltungssystemen, so erscheint eine Haltung in kleinen Gruppen ohne Einschränkung der Bewegung und unter Anbieten von strukturiertem Gelände und unbefestigtem Boden als optimal. Am ehesten würde eine kombinierte Stall- und Freilandhaltung diesen Wünschen gerecht werden. Unter den Bedingungen einer wirtschaftlich erfolgreichen Schweineproduktion wird ein Kompromiss am ehesten bei der biologischen Landwirtschaft gefunden. Freie Beweglichkeit, ständiger Auslauf ins Freie und geringere Besatzdichten bieten geeignete Voraussetzungen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden von Schweinen. Eine reine Vorgabe von einzuhaltenden Normen garantiert jedoch noch keinen optimalen Tierkomfort. Wie auch bei anderen Tierarten steht auch in der Schweinehaltung die Tierbetreuung über allen technischen Vorgaben. Gute Ausbildung und ein Grundverständnis für die Verhaltensweisen von Schweinen stellen die Grundlage für optimales Wohlergehen der Tiere dar.</p></blockquote>
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		<title>Die heute übliche Schweinehaltung ist nicht artgerecht</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist meine zugegebenermaßen sehr verkürzte Lehre aus dem Interview, dass ich mit Prof. Johannes Baumgartner geführt habe. Er gilt als einer der absoluten Experten im Bereich Schweinehaltung. Prof. Baumgartner ist Leiter der Arbeitsgruppe zum Thema Schweine des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Er erklärt in diesem Interview, was die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist meine zugegebenermaßen sehr verkürzte Lehre aus dem Interview, dass ich mit Prof. Johannes Baumgartner geführt habe. Er gilt als einer der absoluten Experten im Bereich Schweinehaltung. Prof. Baumgartner ist Leiter der Arbeitsgruppe zum Thema Schweine des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.</p>
<p>Er erklärt in diesem Interview, was die Wissenschaft zur heute üblichen Form der kommerziellen Schweinehaltung sagt. Es werden die Themen Vollspaltenboden, Haltung von Sauen im Kastenstand und weitere Aspekte der Zucht und Mast von Schweinen beleuchtet.</p>
<p>In einem zweiten Video geht er sehr ausführlich auf die Frage nach den Schmerzen ein, die Ferkel durch die heute in allen Bereichen angewandte betäubungslose Kastration erleiden.</p>
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