8. Feb 2010  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Das Projekt pig-vision hat sieben Monate lang das Leben von zwei Schweinen beobachtet. Zwei Brüder, deren Leben unterschiedlicher nicht hätte verlaufen können. Wenn Du noch nicht weißt, worum es in diesem Projekt eigentlich genau ging, wird Dir dieser Artikel weiterhelfen können.

In dieser Video-Gegenüberstellung möchten wir Euch nun am Ende des Projekts nochmals rückwirkend einen Überblick über das Leben der beobachteten Schweine geben. Dazu zeigen wir hier mit einem kleinen Teil der entstandenen Videos die wichtigsten Stationen im Leben der beiden.

X15 – Das Schwein in der Mast Jackpot (X11) – Der Gerettete
26. Juni 2009: Die Geburt der beiden Ferkel (und ihrer Geschwister)
27. Juni 2009: Die beiden Ferkel sind wenige Stunden alt
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    2. Feb 2010  •  Thomas Winger  •  Kategorie: SCHLACHTUNG, news  

Thomas & Campo

Thomas & Campo

X15 ist tot. Der Tod war wie sein kurzes Leben: brutal, qualvoll, trostlos. Ein Welle von Gefühlen steigt auf, wenn man sich die Bilder seines letzten Weges ansieht – Wut, Ohnmacht, Schmerz und auch Scham darüber, in einer Gesellschaft zu leben, die dass, was hier dokumentiert wird, als „normal“ akzeptiert, als Alltag in der sogenannten Landwirtschaft.

Es ist nur natürlich, wenn die ohnmächtige Wut des Betrachters nach Schuldigen sucht, nahe liegend ist beispielsweise immer der Wunsch, „to kill the messenger“, in diesem Fall die Entrüstung über uns, wie wir X15’s Schicksal öffentlich ins Netz stellen konnten, ihn nicht wenigstens im letzten Moment zu retten versuchten, anstatt kaltblütig und zynisch die Kamera drauf zuhalten, wie er ermordet wird.
Eine verständliche Reaktion, aber verfehlt; der Bote ist weder Ursache noch Wurzel des Übels: es gibt jedes Jahr alleine in Österreich 5 Millionen X15, es gab sie vor unserem Projekt und es wird sie leider danach geben. Aber wie lässt sich die aufgestaute Emotion denn dann kanalisieren, wo ist der „Schuldige“ den man wenigstens aus vollem Herzen „hassen“ kann? Ist es der einfache Bauer der von seinen Tieren lebt, die Tierärztin, die ihm bescheinigt, sie artgerecht zu halten, oder der Schlächter, der es am Ende nicht einmal schafft den Bolzen so anzusetzen, dass sein Opfer wenigstens lange genug betäubt ist, um den Todesstich nicht mitzuerleben? Oder muss man folgerichtig jede Hausfrau, jeden einzelnen Konsumenten hassen, der  im Supermarkt gedankenlos Schinken und Speck kauft? Das Phänomen der modernen Tierausbeutung ist so monströs, dass es sich einfachen Lösungen entzieht.  Wer etwas verändern möchte, muss in seinem Umfeld beginnen, immer mehr Menschen darauf hinweisen was hier hinter hohen Mauern geschieht, versuchen Bewusstsein zu bilden, Verhalten zu verändern. Weiterlesen…

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    3. Nov 2009  •  Thomas Winger  •  Kategorie: news  

Unser Projekt hält nun bei Halbzeit – vor vier Monaten wurden X15 und JACKPOT geboren, in etwa drei Monaten wird die Zeitspanne um sein, die unsere Gesellschaft einem Schwein zu leben gönnt.
Eine gute Gelegenheit also zu einem kurzen Rückblick, einer Besinnung auf die Motivation von uns, den Initiatoren, und von euch, den Begleitern von PIG-VISION; eine Gelegenheit auch, über X15 zu sprechen, ein sehr emotionales Thema, dass bereits heftig diskutiert wird, wobei auch einige Vorwürfe gegen uns laut werden.

Thomas & Campo

Thomas & Campo

Ziel von PIG-VISION ist, durch Dokumentation von Fakten Menschen dazu zu motivieren, sich gewaltfrei zu ernähren.
Zu diesem Zweck haben wir bewusst in das Leben EINES EINZIGEN Ferkels eingegriffen, haben es, wenn man es kritisch sehen möchte, „instrumentalisiert“, und auf einen Gnadenhof gebracht, wo es sein Leben verbringen wird. Wir haben diese Aktion nicht leichtfertig gesetzt, auch den mit dem Transport verbundenen Stress in Kauf genommen, in der Überzeugung, dass wir, trotz der Instrumentalisierung für unseren Zweck, letztlich im Interesse dieses Tieres handeln. Dieses Ferkel ist JACKPOT.
Darüber hinaus haben wir in KEINES einzigen Tieres Befindlichkeit eingegriffen, auch keine Verantwortung übernommen. Wir haben allerdings sehr wohl DOKUMENTIERT. Wir haben die Fratze der Schweinezucht hinter den Mauern der Tierausbeutung auf die Bildschirme gebracht. Wir haben, um die Dramatik dieser Realität noch zu verdeutlichen, einer anonymen “Produktionseinheit” für diese Doku einen Namen gegeben, den Namen X15.
X15 “gehört” nicht uns, sondern dem Mastbetrieb, wie auch seine zahllosen Artgenossen, und er wird auch durch die Erlaubnis des Schweinemästers, uns in seinem Betrieb filmen zu lassen, nicht “unser Schwein”, über dessen Schicksal wir bestimmen könnten.
Wir zeigen schlichtweg, was jedes Jahr, alleine in Österreich, 5 Millionen mal geschieht, verursacht durch das Konsumverhalten unserer Bekannten, Verwandten und Freunden, und wir zeigen es bis zum bitteren Ende.
Wenn uns jemand diesen konsequenten Blick auf die Realität zum Vorwurf machen möchte, so hieße das nur “den Boten zu prügeln”, eine bekannte Reaktion auf ohnmächtige Verzweiflung, aber vollkommen sinnlos.

Es ist, zumindest im großen Zusammenhang, auch sinnlos, sich über Rettungsmöglichkeiten für X15 den Kopf zu zerbrechen. Glaubt ihr wirklich, ihr könntet dann zufrieden einschlafen, während wir am nächsten Tag die Kamera auf X15’s Bruder, oder auf X16 oder X2501 richten?
Sinnvoll wäre es vielmehr, das aufklärerische Potential dieser Kampagne zu nutzen, sie möglichst vielen Fleischfressern vor Augen zu halten, Eltern, Lehrern, Medien, etc. Ich weiß schon, dass nicht viele Menschen sich so etwas freiwillig ansehen, und die meisten von euch wahrscheinlich ohnehin selbst Veggies sind; aber manchmal erwischt man “Fleischos” doch im richtigen Moment, vielleicht weil sie den Ansatz originell finden, oder die Bilder herzig oder ihnen einfach langweilig ist.

Unser Anspruch ist nicht, mit PIG-VISION die Welt zu verbessern, Spenden zu sammeln oder berühmt zu werden. Wir wollen euch einfach ein weiteres Werkzeug zur Verfügung stellen, mit dem ihr Überzeugungsarbeit leisten könnt, mit dem ihr es immer mehr Menschen unmöglich macht zu sagen “wir haben es nicht gewusst”.

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    16. Okt 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Wir ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern. Wortwörtlich. Denn wir essen jedes Jahr rund 5,3 Millionen von ihnen auf. Damit ist Schweinefleisch mit rund 63 Prozent des Gesamtfleischverzehrs die unangefochtene Nummer Eins des österreichischen Geschmacks. Doch bis das Fleisch auf dem Teller liegt, sind einige Schritte nötig, die immer mehr Menschen die Lust auf den Sonntagsbraten gehörig vergehen lassen.

Etwas mehr als 3 Millionen Schweine leben ständig in Österreich. Die Schweineindustrie ist stark auf Ober- und Niederösterreich, sowie die Steiermark konzentriert. In diesen drei Bundesländern werden über 90 Prozent der österreichischen Schweine gehalten. Allein in Oberösterreich leben mit rund 1,2 Millionen Individuen fast so viele Schweine wie Menschen. Warum begegnen wir aber so gut wie nie einem von ihnen?

Schweinemast in Österreich

Schweinemast in Österreich

Vielleicht, weil fast alle Schweine in Hallen gehalten werden, in denen sich nur die Allerwenigsten frei bewegen können. Den freien Himmel sehen die Schweine in Österreich nur, wenn ein Tiertransport ansteht. Und davon gibt es einige, denn immer mehr Betriebe spezialisieren sich. So gibt es Betriebe ausschließlich für die „Ferkelerzeugung“, andere Betriebe für die Aufzucht der Ferkel und wieder andere für die Mast. Ein Schwein, das dieses „moderne“ System durchläuft, wird also zwischen Geburt und Schlachtung drei Mal transportiert. Durch diese vielen Transporte erhöht sich zusätzlich der Einsatz von Medikamenten, denn das Risiko von Krankheitsübertragungen steigt mit jedem Stallwechsel.

Der erste Schritt, der nötig ist um ein Schweineschnitzel herzustellen, ist das Schwängern der Schweinemutter. Dies macht schon lange kein Eber mehr, denn sein Sperma wird verdünnt und in viele Einzelportionen aufgeteilt. Damit kann dann der Züchter mehrere Muttersauen schwängern. Die Zeit der darauf folgenden 16,5-wöchigen Schwangerschaft verbringen die meisten Sauen in sogenannten „Kastenständen“. Diese Metallkäfige sind so eng, dass sich die Sau nicht einmal umdrehen kann. Sie wird Schwangerschaft für Schwangerschaft auf diese Weise eingesperrt. In natürlichen Verhältnissen beginnt die Sau ein bis zwei Tage vor der Geburt aus Gras, ?sten, Wurzeln und Blättern ein Nest zu bauen. In industrieller Haltung aber werden die Tiere wenige Tage vor der Geburt in spezielle Buchten gebracht, in denen sie wieder in einen Metallkäfig gesperrt werden. Sie können sich weder vernünftig hinlegen, noch ihren starken Trieb zum Nestbau ausleben. In diesem Käfig bleiben die Sauen eingepfercht, bis die Ferkel im Alter von drei bis vier Wochen von ihnen getrennt werden. Wenige Tage nach der Trennung werden die Muttersauen erneut geschwängert – und ihr Leidensweg beginnt von vorne.

Bevor die Ferkel aber von der Mutter getrennt werden, haben diese schon einen schlimmen Tag hinter sich. Irgendwann im Laufe der ersten sieben Lebenstage werden die Ferkel nämlich verstümmelt. Meist völlig ohne Betäubung. Ihnen werden in den meisten Betrieben – obwohl das illegal ist – die Hälfte der Schwänze routinemäßig abgeschnitten und die Eckzähne abgeschliffen. Beides soll den Hang zum gegenseitigen Beißen senken. Obwohl wissenschaftlich außer Frage steht, dass sich Tiere mit ausreichend Platz und Beschäftigungsmaterial gegenseitig nicht verletzen, greift die Schweineindustrie lieber zu Zange und Schleifgerät – und steckt lieber viele Tiere ohne Beschäftigungsmaterial in ihre Ställe.

Die männlichen Ferkel werden zusätzlich noch kastriert. Dies geschieht ohne Betäubung. Der Körper der kleinen Schweine werden dazu mit einem

Ein Ferkel wird kastriert

Ein Ferkel wird kastriert

Skalpell aufgeschnitten, der Hoden herausgezogen und mit einer Zange abgezwickt. Der wissenschaftliche Ausschuss für Tiergesundheit und Tierschutz hat der EU-Kommission schon im Jahr 2004 mitgeteilt, dass dieser brutale Eingriff den Ferkeln nicht nur schwere akute, sondern auch langfristige Schmerzen zufügt.

Haben die Ferkel die ersten Wochen hinter sich gebracht, werden sie in die Mast gebracht. Dort besteht ihr trostloser Alltag nur noch aus monotonem essen, trinken und schlafen – um möglichst viel an Gewicht zuzulegen. Die meisten Mastschweine werden dabei in Ställen gehalten, in denen sie ihren grundlegendsten Bedürfnissen nicht nachkommen können. Die Ställe sind überfüllt und schmutzig. Die Tiere werden auf blanken Betonböden oder auf Vollspaltenböden ohne Stroh oder anderes natürliches Bodenmaterial gehalten. In diesen Kargen Ställen ist es nur eine Frage der Zeit, dass sich die von Natur aus sehr neugierigen und aktiven Schweine etwas suchen, mit dem sie spielen können. Und früher oder später entdecken die Schweine so das Schwänzchen oder die Ohren der anderen Schweine. Sie beginnen daran zu knabbern und kauen – und beißen sie schließlich ab.

Im Alter von rund sieben Monaten werden die Schweine dann zum Schlachthof transportiert. Ihr Leben endet genauso industrialisiert und würdelos, wie es bisher war. In immer stärker automatisierten Schlachtbetrieben werden die Tiere wie Gegenstände behandelt. Mit Strom oder Gas betäubt werden die jungen Tiere aufgeschnitten um auszubluten. Das Töten läuft im Akkord und so bleibt auch keine Zeit, die Wirksamkeit der Betäubung zu prüfen oder auf besondere Hygiene zu achten. Das Leben eines Einzelindividuums wird weggeworfen, so wie sieben Monate lang davor fast alle seiner Bedürfnisse.

Dieses Töten und das Vorenthalten vieler Bedürfnisse sind wichtige Gründe, warum aus rein ethischer Sicht auch Schweinefleisch aus vermeintlich besserer Haltung, wie Bio-Schweinefleisch oder das Fleisch von Freilandschweinen, nicht akzeptabel ist. Da der Mensch gut ohne Fleisch leben kann, ja der Verzehr von Schweinefleisch laut Studien auf Dauer eher ungesund ist, gibt es keine Notwendigkeit für uns, Fleisch zu essen. Die Schweine, welche gut zehn Jahre alt werden können, haben eigene Interessen. Ließen wir sie, würden die Schweine in Familienverbänden leben, interessante Gerüche in Wiesen erschnuppern, ?cker nach Essbarem durchwühlen, sich in Schlammlöchern suhlen und vor allem eines – nicht sterben wollen.

Viele KonsumentInnen machen sich anscheinend über all das wenig Gedanken. Und selbst die, die hinterfragen und mehr Informationen möchten, haben normalerweise keinen Zutritt zu Schweinezucht- oder –mastbetrieben. Des weiteren zeichnen sich Schlachthöfe auch nicht gerade durch ihre offen stehenden Türen aus. Um nun aber allen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Bild zu machen, wie denn die beiden Alternativen „Tiernutzung“ und „Einfach leben“ aussehen, hat UNITED CREATURES ein Projekt gestartet. Auf www.pig-vision.com finden alle Interessierten eine Internetseite, die das Leben von zwei Schweinen in Echtzeit verfolgt.

Jackpot lebt in Sicherheit auf einem Gnadenhof

Jackpot lebt in Sicherheit auf einem Gnadenhof

Seit Anfang Juli wird dort mittels Videos und Fotos ein Schwein namens X15 in industrieller Tierhaltung begleitet. Auf die Welt gekommen, in einem durchschnittlichen Schweinebetrieb in Österreich. Man sieht auf der Internetseite seine Geburt, seine betäubungslose Kastration und den Alltag in so einer Anlage: essen, trinken, schlafen. Momentan befindet sich X15 in der Mast und nimmt an Gewicht zu. Im Februar 2010 steht seine Schlachtung an.

Gleichzeitig verfolgt das Projekt pig-vision auch das Leben von X15’s Bruder „Jackpot“, der nach der Trennung von der Mutter direkt auf einen Gnadenhof gebracht wurde, anstatt in der Ferkelaufzucht zu verbleiben. Ihm bleibt im „Tierparadies Schabenreith“ das Leiden und Sterben für die Fleischproduktion erspart. Und mehr noch: auf den Wiesen und Koppeln des Tierparadieses kann er sich suhlen, die Umgebung erkunden und im Gras schnüffeln und wühlen.

All diese Videos und Fotos, eignen sich gut dafür, von VeganerInnen und TierrechtlerInnen an Familie, FreundInnen und Bekannte per Mail oder Facebook verschickt zu werden. Die Bilder von X15 zeigen nämlich keine Ausnahmen oder Extremsituationen; ein Vorwurf, der häufig einzelnen Bildern in Tierschutzkampagnen gemacht wird. Die einzige Ausnahme, die nichts mit der Realität eines üblichen Schweinelebens in Österreich zu tun hat, sind die Bilder von Schweinchen Jackpot auf dem Gnadenhof.

Dieser Artikel erscheint parallel im Magazin vegan.at der Veganen Gesellschaft Österreich. Über info@vegan.at können sich Interessierte bis zum Sonntag, den 18. Oktober ein Gratisexemplar zusenden lassen.

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    19. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Die Kampagne pig-vision, die auch von Pamela Anderson unterstützt wird, will Dir anhand von zwei kleinen Ferkeln das Leben von Schweinen in der heute üblichen Massentierhaltung zeigen. Warum? Man hört ja oft von Tierschützern, dass die Haltung von Schweinen so grausam sei. Die Industrie hält aber dagegen, dass die Zustände sehr wohl tiergerecht und zumutbar seien. Wer hat nun Recht?

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    19. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Da die Kampagne pig-vision im Zeitraum 18. Mai 2009 bis 8. Februar 2010 lief, geben wir Dir in folgendem Artikel einen Überblick was alles geschehen ist. Alle diese Aufnahmen von X15 entsprechen nach wie vor dem Stand in der Schweinehaltung. Wenn Du noch nicht weißt, worum es in diesem Projekt eigentlich ging, wird Dir dieser Artikel weiterhelfen können.

Und nun erzählen wir Dir einmal, was genau passiert ist:


Künstliche Befruchtung

Schweine "decken"

Künstliche Befruchtung einer Sau

Bevor X 11 und X15 überhaupt geboren wurden, ist vier Monate vorher eine Muttersau künstlich befruchtet worden. Früher hat das noch der Eber gemacht. Heute kümmert sich der Schweinezüchter mit einem Spermabeutel aus einem Spezialbetrieb darum.

Wenn du mehr darüber wissen willst dann lies diesen Artikel.


Geburt

Am 26. 2009 Juni wurden X 11 und X 15 mit sieben anderen Geschwistern geboren. Schau Dir dazu doch einfach das Video von der Geburt an:

Wie ihre ersten Lebenstage aussahen zeigt folgendes Video:

Die Meinungen zur Geburt: Tierschutz || Industrie

Kastration

Am Vormittag des 30. Juni 2009 wurde nur X15 kastriert. Ohne Betäubung, was leider üblich ist. X 11 wird zwar auch kastriert werden, aber mit Betäubung.

Schau Dir hier das Video der Kastration von X 15 und einiger seiner Brüder an:

Video wurde auf YouTube gesperrt. Mehr dazu hier.

Alternative:

Meinungen zur Kastration: Tierschutz || Industrie

Um die Ferkel besser auseinander halten zu können wurden die Ferkel mit farbigen Bändern markiert. X15 trägt ein blaues und X11 ein rotes Halsband:

Die Ferkel sind schon ein ganzes Stück gewachsen und werden allmählich selbständiger.
Schau dir hier ihren Alltag an:

Aufzucht

X 11 (wird wird sein Leben auf einem Gnadenhof verbringen). Auf den ist es mittlerweile auch schon umgezogen:

X 15 (wird sein Leben in einer gewöhnlichen österreichischen Schweinemastanlage verbringen)

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