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	<title>pig-vision &#187; Tierschutz</title>
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	<description>2 Brüder &#124; 2 Leben &#124; 2 Schicksale</description>
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		<title>Kleiner Teilerfolg &#8211; Ein paar Lawinenschweine sind gerettet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 18:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Proteststurm war ungeheuerlich, als bekannt wurde, dass in Sölden 29 Schweine für Lawinenexperimente lebend unter Schneemassen vergraben werden sollten. Sofort richteten wir eine Petition auf Facebook über die wir alle Menschen, die mithelfen wollten mit Neuigkeiten zum Verlauf des Protestes und Protestmöglichkeiten informierten. Nun gibt es einen kleinen Teilerfolg zu vermelden. Der Tiroler Tierschutzverein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 259px"><img title="Obfrau Inge Welzig und Sängerin Eva Lind" src="http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/201003/schweindlgr_big.jpg" alt="Obfrau Inge Welzig und Sängerin Eva Lind" width="249" height="187" /><p class="wp-caption-text">Obfrau Inge Welzig und Sängerin Eva Lind</p></div>
<p>Der Proteststurm war ungeheuerlich, als bekannt wurde, dass in Sölden <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/14/unfassbarer-tierversuch-an-schweinen/">29 Schweine für Lawinenexperimente lebend unter Schneemassen vergraben</a> werden sollten. Sofort richteten wir eine <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330/">Petition auf Facebook</a> über die wir alle Menschen, die mithelfen wollten mit Neuigkeiten zum <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/18/wo-enden-die-lawinenschweine/">Verlauf des Protestes</a> und <a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/">Protestmöglichkeiten</a> informierten. Nun gibt es einen kleinen Teilerfolg zu vermelden. Der <a href="http://www.tierschutzverein-tirol.at/">Tiroler Tierschutzverein</a> hat laut deren Webseite und einem <a href="http://tirol.orf.at/stories/417127/">Bericht von ORF</a> vier der Schweine übernommen und kümmert sich nun um sie. Die Namen der vier Schweine stehen auch schon fest: Ariadne, Carmen, Lucia und Othello. Im Namen der Schweine möchten wir uns jetzt schon einmal bei allen UnterstützerInnen bedanken.<span id="more-754"></span></p>
<p>Die <a href="http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1228&amp;idcontent=3242&amp;language=1">Stiftung VIER PFOTEN setzt sich weiterhin dafür ein</a>, auch den restlichen Schweinen ein schönes zu Hause bieten zu können.</p>
<p>Eine berechtigte Frage hat <a href="http://apps.facebook.com/causes/activity/111279641" target="_top">Mario Winterer</a> <span>vor einem Tag in unserer Petition auf Facebook &#8220;<a href="http://apps.facebook.com/causes/432330">Rettet die Lawinenschweine</a>&#8221; gestellt: </span>&#8220;Sollten die 19 Viecher wirklich &#8220;freikommen&#8221;, wären bereits 0,0003% aller Schweine gerettet, die jährlich bei uns geschlachtet werden! Fragt sich nur: Wer rettet denn die 5,5 Millionen anderen?&#8221; Um diese Frage beantworten zu können, ist es wichtig zu erfahren, wie so ein Schwein eigentlich lebt und ob es überhaupt noch zu retten ist. Die Kampagne pig-vision begleitet dazu zwei Schweine ein ganzes Schweineleben lang mit Videos und Fotos. <a title="Informiere dich über pig-vision und mache dir ein eigenes Bild über die Situation der Schweine in Österreich" href="http://www.pig-vision.com/2009/05/19/was-bisher-geschah/">Macht euch euer eigenes Bild</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Lawinenversuche sind noch nicht verhindert</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[news]]></category>
		<category><![CDATA[ötztal]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch den aktuellen Bericht des ORF mit dem Titel „Schweineexperiment endgültig abgebrochen“ entsteht gerade bei vielen der Eindruck, der Protest hätte schon vollen Erfolg gehabt. Schon im ersten Satz des Artikels kann man aber lesen, dass es zwar ein wichtiger Teilerfolg ist, aber eben leider noch kein kompletter Erfolg: Nach dem großen öffentlichen und medialen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch den aktuellen <a href="http://tirol.orf.at/stories/416213/" target="_blank">Bericht</a> des ORF mit dem Titel „Schweineexperiment endgültig abgebrochen“ entsteht gerade bei vielen der Eindruck, der Protest hätte schon vollen Erfolg gehabt. Schon im ersten Satz des Artikels kann man aber lesen, dass es zwar ein wichtiger Teilerfolg ist, aber eben leider noch kein kompletter Erfolg:</p>
<blockquote><p>Nach dem großen öffentlichen und medialen Druck wollen die Wissenschafter das umstrittene Lawinenexperiment mit Schweinen jetzt nicht mehr in Vent durchführen.</p></blockquote>
<p><span id="more-712"></span>Sie wollen die Schweine also „nicht mehr in Vent“ lebendig im Schnee vergraben und dort erfrieren oder ersticken lassen, sondern irgendwo anders. Der Hintergrund ist recht simpel: man will eine wachsame Öffentlichkeit nicht beobachten lassen, was man dort genau macht. Darum wurden diese Versuche zunächst auch geheim gehalten, was Teil einer parlamentarischen Anfrage der Grünen Anfang nächster Woche sein wird.</p>
<p>Als gestern die ersten TierschützerInnen mit Kameras vor Ort waren, wurden die Versuche sofort abgebrochen. Die VersuchsleiterInnen wollen also ganz offensichtlich keine Zeugen für die Versuche, die angeblich für die Tiere so harmlos sein sollen und „nur“ den Tod der Schweine zur Folge habe.</p>
<p><strong>Nun sollen die Versuche also irgendwo anders fortgesetzt werden.</strong> Das bedeutet für alle, die diesen sinnlosen Tierversuch, von dem sich Bergrettung, Tourismusverband und viele PolitikerInnen bereits distanzieren, nicht hinnehmen wollen, weiter zu protestieren!</p>
<h1><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/">Protestiere jetzt!</a></h1>
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		<title>Rette die Lawinenschweine</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 12:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ötztal]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedene Möglichkeiten des Protestes: Petition auf Facebook unterzeichnen:  Rettet die Lawinenschweine (Aktuell schon: 1.200 Unterzeichner) Musterbrief der Ärzte gegen Tierversuche versenden Schreibt den Verantwortlichen oder ruft direkt an: Herbert Lochs Rektor Univ.Prof.Dr. Medizinische Universität Innsbruck Büro des Rektors Tel.:    +43 512 9003 70000 E-Mail: Herbert.Lochs@i-med.ac.at Tel.+43  512/9003-70001 Fax: +43 512/9003 73001 email: rektorat-medizin@i-med.ac.at Herman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Verschiedene Möglichkeiten des Protestes:</h2>
<p>Petition auf Facebook unterzeichnen:  <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330" target="_blank">Rettet die Lawinenschweine</a> (Aktuell schon: 1.200 Unterzeichner)</p>
<p><a href="http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/component/content/article/24-kampagnen-und-aktionen/411-stoppt-lawinenexperiment-mit-schweinen?6d01b8521ebe21a63931ad0a8468adcf=4c0b6596231503ff1b385a7176aa4e91">Musterbrief</a> der Ärzte gegen Tierversuche versenden</p>
<p><span id="more-711"></span></p>
<h2>Schreibt den Verantwortlichen oder ruft direkt an:</h2>
<ul>
<li><strong>Herbert Lochs</strong></li>
</ul>
<p>Rektor Univ.Prof.Dr. Medizinische Universität Innsbruck</p>
<p><img src="http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/201002/lochsss_small.jpg" alt="http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/201002/lochsss_small.jpg" /></p>
<p>Büro des Rektors<br />
Tel.:    +43 512 9003 70000<br />
E-Mail:<a href="mailto:Herbert.Lochs@i-med.ac.at"> Herbert.Lochs@i-med.ac.at</a></p>
<p>Tel.+43  512/9003-70001<br />
Fax: +43 512/9003 73001<br />
email: <a href="mailto:rektorat-medizin@i-med.ac.at">rektorat-medizin@i-med.ac.at</a></p>
<ul>
<li><strong>Herman Brugger</strong> vom Institut für Alpine Notfallmedizin an der Europäischen Akademie (Eurac) in Bozen</li>
</ul>
<p><img src="http://www.eurac.edu/webscripts/EURAC/services/collaboratorsPhoto.asp?currChannel=HBrugger" alt="http://www.eurac.edu/webscripts/EURAC/services/collaboratorsPhoto.asp?currChannel=HBrugger" /></p>
<p>Drususallee 1/Viale Druso 1<br />
39100 BOZEN-BOLZANO<br />
Tel. +39 0471 055 541<br />
Fax +39 0471 055 549<br />
<a href="mailto:mountain.emergency@eurac.edu" target="_blank">mountain.emergency@eurac.edu</a></p>
<ul>
<li><strong>Institut für Alpine Notfallmedizin Bozen<br />
</strong></li>
</ul>
<p>EURAC research<br />
Viale Druso 1<br />
39100 Bozen/Bolzano &#8211; Italy<br />
Tel. +39 0471 055 055<br />
Fax +39 0471 055 059<br />
e-mail: <a href="mailto:info@eurac.edu">info@eurac.edu</a><br />
<a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.eurac.edu/">http://www.eurac.edu</a></p>
<ul>
<li><strong>Ötztal Tourismus</strong></li>
</ul>
<p>Gemeindestraße 4<br />
A-6450 Sölden</p>
<p>Tel.: +43 (0)57200 216<span> </span><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
<span> </span></a> Tel.: +43 (0)57200 200<span> </span><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
</a><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
</a><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"> <span> </span></a><a href="mailto:soelden@oetztal.com">soelden@oetztal.com</a><a href="mailto:carmen.fender@oetztal.com"><br />
carmen.fender@oetztal.com</a><br />
<a title="http://www.oetztal.com" rel="nofollow" href="http://www.oetztal.com/">http://www.oetztal.com</a></p>
<ul>
<li><strong>Büro des Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung</strong></li>
</ul>
<p>E-Mail: <a href="mailto:infoservice@bmwf.gv.at">infoservice@bmwf.gv.at</a><br />
Minoritenplatz 5, 1014 Wien<br />
Tel.: +43 153 120 0<br />
Telefax: +43 153 120 9099</p>
<ul>
<li><strong>EURAC Büros</strong></li>
</ul>
<p>EURAC research<br />
UNEP Vienna<br />
Vienna International Centre<br />
PO Box 500<br />
1400 Vienna &#8211; Austria<br />
Tel.  +43 1 260 60 5616<br />
Fax. +43 1 260 60 75338<br />
e-mail: <a href="mailto:vienna@eurac.edu">vienna@eurac.edu</a></p>
<p>EURAC research<br />
Via Ludovisi 45<br />
00186 Roma &#8211; Italy<br />
Tel. +39 06 420 163 32<br />
Fax +39 06 420  012 62<br />
e-mail: <a href="mailto:roma@eurac.edu">roma@eurac.edu</a></p>
<p>EURAC research<br />
University of Prishtina<br />
Faculty of Philosophy / Department of Political Science<br />
Rr. Nena Tereze, p.n.<br />
10000 Prishtina &#8211; Kosovo<br />
e-mail: <a href="mailto:prishtina@eurac.edu">prishtina@eurac.edu</a></p>
<p>EURAC research<br />
Fakultet političkih nauka<br />
Skenderija 72<br />
71000 Sarajevo<br />
Tel. +387 33 558 176<br />
Fax +387 33 558 176<br />
e-mail: <a href="mailto:sarajevo@eurac.edu">sarajevo@eurac.edu</a></p>
<ul>
<li><strong>Unterzeichne die Petition von VIER PFOTEN: </strong></li>
</ul>
<p><a href="https://www.secureconnect.at/4pfoten.at/protest/100114/index.php" target="_blank">https://www.secureconnect.at/4pfoten.at/protest/100114/index.php</a></p>
<p>Kennt ihr weitere Adressen von Verantwortlichen? Dann schreibt uns diese als Kommentar.</p>
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		</item>
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		<title>Protest zeigt seine Wirkung</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Dank eurer Hilfe ist der Versuch an den Lawinenschweinen laut ORF vorerst gestoppt, da sie sich offensichtlich von einer Hand voll anwesender Tierschützer gestört fühlen. Man will die Versuche also nicht unter öffentlicher Aufsicht durchführen. Laut dem Artikel sind bereits neun Schweine in den Experimenten der Medizinischen Universität Innsbruck in Vent zu Tode gekommen. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 5px;" title="Lawinenschweine von Sölden (c) Tier WeGe" src="http://www.tier-wege.at/images/soelden-klein.jpg" alt="" width="150" height="130" />Dank eurer Hilfe ist der <a title="Wir berichteten." href="http://www.pig-vision.com/2010/01/14/unfassbarer-tierversuch-an-schweinen/" target="_blank">Versuch an den Lawinenschweinen</a> laut <a href="http://tirol.orf.at/stories/416068/" target="_blank">ORF</a> vorerst gestoppt, da sie sich offensichtlich von einer Hand voll anwesender Tierschützer gestört fühlen. Man will die Versuche also nicht unter öffentlicher Aufsicht durchführen. Laut dem Artikel sind bereits neun Schweine in den Experimenten der Medizinischen Universität Innsbruck in Vent zu Tode gekommen. Diese sollen neue Erkenntnisse <span class="paragraph">zum Retten von Menschen liefern. </span> Aufgrund des massiven Druckes aus der Bevölkerung auf die Universität, Tourismusverband und Politik, sind die Versuche jedoch bis auf Weiteres eingestellt.<span id="more-697"></span></p>
<p>Laut dem <a href="http://derstandard.at/1262209537505/Schweine-als-Lawinenopfer-Uni-stoppt-Versuch-nach-Protesten" target="_blank">Artikel im Standard</a> sind bereits Vertreter verschiedenster Tierschutzorganisationen vor Ort um sich einen Überblick zu verschaffen und um über Veränderungen der Lage zu berichten. Kritik an den Versuchen hagelte es auch vom Obmann des <a href="http://vgt.at/presse/news/2010/news20100114m.php" target="_blank">Verein gegen Tierfabriken</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Balluch" target="_blank">Martin Balluch</a>: &#8220;Als staatlich geprüfter Lehrwart Hochalpin,                                    als Bergsteiger und Schitourengeher mit 35 Jahren                                    Erfahrung, als Lawinenopfer und als Obmann eines                                    der größten Tierschutzvereine Österreichs lehne                                    ich diese Tierversuche mit aller Vehemenz ab                                    und plädiere an die Verantwortlichen, sie sofort                                    zu beenden. Wäre Tierschutz bereits als Staatsziel                                    in der Verfassung verankert, wie das im Jahr                                    2004 vom Parlament beschlossen worden ist aber                                    von der Regierung bisher verabsäumt wurde, umzusetzen,                                    dann könnte man ethisch zwischen der Freiheit                                    der Wissenschaft und dem Tierleid abwägen und                                    hätte in diesem Fall eindeutig diese Tierversuche                                    ablehnen müssen.&#8221;</p>
<p>Diese Versuche an Schweinen wurden unter anderen auch vom Verein <a href="http://www.tier-wege.at/tierrechte/tierversuche/news/140110_tierversuch-soelden-schweine.html" target="_blank">TierWeGe</a> und dem <a href="http://www.tierschutzverein.at/de/menu_main/newsshow-schweine-lebendig-unter-lawine-begraben" target="_blank">Österreichischen Tierschutzverein</a> kritisiert.</p>
<p>Das <span class="paragraph">Zentrum für Notfallmedizin Bozen und die Universitätsklinik für Anästhesie in Innsbruck <strong>beharrt jedoch auf die Fortführung der Experimente</strong>, da die Schweine laut ihrer Ansicht umsonst gestorben wären. </span></p>
<p>Für uns heißt es also dranbleiben und <strong>weiter protestieren</strong>.</p>
<h2>Verschiedene Möglichkeiten des Protestes:</h2>
<p>Petition auf Facebook unterzeichnen:  <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330" target="_blank">Rettet die Lawinenschweine</a> (Aktuell schon: 586 Unterzeichner)</p>
<h1><a href="http://www.pig-vision.com/2010/01/15/rette-die-lawinenschweine/" target="_blank">Schreibt den Verantwortlichen oder ruft direkt an.</a></h1>
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		<title>Unfassbarer Tierversuch an Schweinen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[news]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweine werden lebendig im Schnee begraben! Vor wenigen Stunden wurden grausame Experimente bekannt, bei denen 29 Schweine unter Schneelawinen begraben und ersticken oder im Schnee bis zum Hals eingegraben und erfrieren sollen! Jeden Tag sollen zwei bis drei Schweine auf diese Weise getötet werden. Die Ergebnisse sind mehr als fragwürdig, distanziert sich nicht zuletzt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweine werden lebendig im Schnee begraben!</strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="Wer weckt mich da? von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/4116940501/"><img title="Sollen Schweine wie &quot;Jackpot&quot; nicht lieber im Stroh als unter Lawinen liegen?" src="http://farm3.static.flickr.com/2501/4116940501_d59b8af3c0_m.jpg" alt="Wer weckt mich da?" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Sollen Schweine wie &quot;Jackpot&quot; nicht lieber im Stroh als unter Lawinen liegen?</p></div>
<p>Vor wenigen Stunden wurden grausame Experimente bekannt, bei denen 29 Schweine unter Schneelawinen begraben und ersticken oder im Schnee bis zum Hals eingegraben und erfrieren sollen! Jeden Tag sollen zwei bis drei Schweine auf diese Weise getötet werden. Die Ergebnisse sind mehr als fragwürdig, distanziert sich nicht zuletzt auch die Bergrettung von diesen &#8220;Versuchen&#8221;.</p>
<p>So oder so ist dieses unethische Vorgehen abzulehnen. Erste Tierschützer sind unterwegs um vor Ort gegen diese Versuche zu demonstrieren.<span id="more-689"></span></p>
<p>&#8220;Das 14-tägige Lawinenexperiment mit 29 Schweinen im Ötztal, bei dem pro Tag zwei bis drei Schweine von einer simulierten Lawine verschüttet werden und die Tiere ums Leben kommen widerspricht allen ethischen Grundsätzen, die bei Tierversuchen einzuhalten sind&#8221;, kritisiert auch die<br />
Tierschutzsprecherin der Grünen Christiane Brunner. Es sei auch fragwürdig, inwieweit dieser Versuch Aufschlüsse über die Umstände des Todes bei Lawinenopfern geben oder diesen helfen könne. &#8220;Dass sich die Bergrettung von diesem grauenhaften Versuch distanziert, weil sie keine Nützlichkeit darin sieht, spricht Bände&#8221;, so Brunner. &#8220;Ich fordere einen sofortigen Abbruch der Experimente und werde genau hinterfragen, wie die Genehmigung dieser Versuche zustande gekommen ist.&#8221;</p>
<p>Auch der ORF berichtet: <a href="http://tirol.orf.at/stories/415897/" target="_blank">http://tirol.orf.at/stories/415897/</a></p>
<p><strong>Bitte protestiere auch du:<br />
Gemeinde Sölden, Bürgermeister Schöpf</strong><br />
Mail: <a href="mailto:amtsleiter@soelden.tirol.gv.at">amtsleiter@soelden.tirol.gv.at</a><br />
<a href="http://www.soelden.tirol.gv.at/system/web/default.aspx">www.soelden.tirol.gv.at</a></p>
<p><strong>Ötztal Tourismus<br />
</strong>+43 (0)57200 200<br />
<a href="/main/DE/SD/WI/service/kontakt/index.html?an=soelden@oetztal.com">soelden@oetztal.com</a></p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Auf Facebook läuft nun bereits eine Unterschriftenaktion gegen die Lawinenmorde: <a href="http://apps.facebook.com/causes/432330">http://apps.facebook.com/causes/432330</a></p>
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		<title>Im Interview mit Menschen für Tierrechte</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/12/22/im-interview-mit-menschen-fur-tierrechte/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 10:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kastenstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen für Tierrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Spaltenboden]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Kresse von pig-vision interviewt Marion Selig, Tierärztin und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte (MfT) zum Thema Schweinehaltung. Robert Kresse: MfT arbeitet in Deutschland an einer Tierschutz-Verbandsklage. Was genau ist das und wie könnte diese auch konkret den Schweinen helfen? Marion Selig: Im Rechtsstaat Deutschland besteht eine gravierende rechtliche Schieflage, was den Tierschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.tierrechte.de/include/basics/visite.php4?ID=selig"><img class="alignleft" title="Marion Selig | stellv. Vorsitzende von Menschen für Tierrechte" src="http://www.tierrechte.de/downloads/presse/mappen/999/selig.jpg" alt="" width="72" height="96" /></a></p>
<p><img class="size-medium wp-image-615 alignnone" title="Menschen für Tierrechte" src="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2009/10/BV_logo_txt-300x54.jpg" alt="Menschen für Tierrechte" width="300" height="54" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Robert Kresse von pig-vision interviewt <a title="Visitenkarte von Marion Selig" href="http://www.tierrechte.de/include/basics/visite.php4?ID=selig" target="_blank">Marion Selig</a>, Tierärztin und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes <a title="Webseite des Bundesverbands Menschen für Tierrechte" href="http://www.tierrechte.de/" target="_blank">Menschen für Tierrechte</a> (MfT) zum Thema Schweinehaltung.<span id="more-610"></span></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>MfT arbeitet in Deutschland an einer Tierschutz-Verbandsklage. Was genau ist das und wie könnte diese auch konkret den Schweinen helfen?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Im Rechtsstaat Deutschland besteht eine gravierende rechtliche Schieflage, was den Tierschutz betrifft: Tierhalter wie z. B. Schweinemäster können gegen vermeintlich zu hohe Tierschutzauflagen durch alle Instanzen klagen. Sie können sich also auf juristischem Weg gegen die (vermeintliche) Verletzung ihrer Rechte wehren, wenn ihnen der Amtstierarzt beispielsweise die Auflage macht, den Schweinen mehr Platz zur Verfügung zu stellen. Tierschützer und Tierrechtler hingegen haben umgekehrt keine Möglichkeit, mehr Tierschutz gerichtlich einzuklagen. Wenn ich der Auffassung bin, dass die Bedingungen in der Schweinemast absolut tierquälerisch sind und gegen das Tierschutzgesetz verstoßen – nach dem Tiere artgemäß untergebracht und versorgt werden müssen –, kann ich weder als Privatperson noch als stellvertretende Vorsitzende für meinen Verband dagegen klagen. Es ist lediglich möglich, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft einzureichen. Aus Erfahrung wissen wir, dass solche Strafanzeigen fast immer eingestellt werden. Mündliche Verhandlungen mit externen Gutachtern etc. finden praktisch nie statt.</p>
<p>Hier würde die Tierschutz-Verbandsklage abhelfen. Denn sie würde anerkannten Tierschutzorganisationen ermöglichen, stellvertretend und sozusagen als Anwalt der Tiere – denen formal keine eigene Rechtsposition zukommt – vor Gericht zu gehen und zu klagen. Die Tierschutz-Verbandsklage schafft also kein neues Tierschutzrecht, sondern ist unbedingt notwendig, um bereits geltende Tierschutzvorschriften wirkungsvoll durchzusetzen. Wäre die Tierschutz-Verbandsklage eingeführt, könnten Tierschutzorganisationen die derzeitige Haltung von Schweinen gerichtlich überprüfen lassen. Auch eine Klage gegen das betäubungslose Kastrieren der männlichen Ferkel wäre möglich.</p>
<p>Als bislang einziges Bundesland hat übrigens Bremen im Oktober 2007 die Tierschutz-Verbandsklage eingeführt. Neu ist das Verbandsklagerecht nicht: Im Naturschutzrecht, Behindertenrecht und Wettbewerbsrecht ist die Verbandsklage bereits zugelassen und hat sich bewährt.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>Welche Kritik äußert MfT an der Schweinehaltung allgemein?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Schweine sind intelligente und gesellige Tiere. Die Mütter bauen vor der Geburt ein Nest. Sie säugen ihre Jungen drei Monate lang. In der Gruppe besteht ein Netz von sozialen Beziehungen, wobei diese zwischen verwandten Tieren besonders eng sind. Schweine suchen gern im Boden nach Samen, Früchten, Wurzeln und Gräsern. Sie suhlen sich gern und erkunden voller Neugier ihre Umwelt. Dies alles können sie in der heute üblichen Schweinehaltung überhaupt nicht ausleben. Dort werden den Ferkeln die Ringelschwänze und die Eckzähne abgekniffen. Die männlichen Ferkel werden kastriert – derzeit ist dies sogar ohne Betäubung in den ersten Lebenstagen zulässig. Die „Mastschweine“ werden in Buchten auf Spaltenböden gehalten – das bedeutet Enge, Gestank und Langeweile Tag für Tag. Die weiblichen „Zuchttiere“ werden zu Gebärmaschinen gemacht, die nur einen Teil der Trächtigkeit mit anderen Schweinen in der Gruppe leben dürfen. Kurz vor und während der Geburt sowie die Wochen danach müssen die Mütter in engen Kastenständen verbringen – in fast völliger Bewegungslosigkeit.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>Was ist für MfT am meisten an der Schweinehaltung zu kritisieren?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Letztlich ist die übliche Schweinehaltung insgesamt absolut tierquälerisch und nicht hinnehmbar. Schon das Verstümmeln der Tiere, die dauerhafte Haltung im Stall auf Spaltenböden, oft ohne Einstreu und das Einpferchen der Muttertiere in die Kastenstände bedeuten eine völlig tierwidrige Haltung, in der Langeweile, Verletzungen und Verhaltensstörungen – und damit erhebliches Leiden – vorprogrammiert sind.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>Wie sieht eine optimale Haltungsform für Schweine aus Sicht von MfT aus?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Als Tierrechtler hinterfragen wir die (Gefangenschafts-)Haltung von Tieren grundsätzlich. Abgesehen davon, dass Tiere ein Recht auf Leben und Unversehrtheit haben, ist es nicht notwendig, sie zur Lebensmittelerzeugung zu halten und zu töten. Im Gegenteil verursacht der Verzehr von Produkten vom Tier eine Menge Probleme, sowohl was die menschliche Gesundheit als auch den Klimawandel betrifft. Ein Großteil der Treibhausgase entsteht dadurch, dass die Menschen Tiere züchten, töten und essen. Pflanzliche Energie wird außerdem vernichtet und auch sonst eine Menge Energie verschwendet.</p>
<p>Solange Menschen aber noch Tiere halten, sehen wir die Notwendigkeit, die Bedingungen dieser Tierhaltung so gut wie möglich zu gestalten. Für die Schweine würde dies heißen: Leben in Familienverbänden, genügend Platz, Freilauf auf der Weide, Einstreu im Stall, Verbot der Kastenstände, Verbot der betäubungslosen Kastration sowie der Schwanzamputation und des Abkneifens der Eckzähne.</p></blockquote>
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		<title>pig-vision beim Grünen Tierschutztag</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 15:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bio-Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[VGT]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag den 17. Oktober 2009 haben die Ottakringer Grünen einen Tierschutztag zum Thema Schweinehaltung in Österreich abgehalten. Und wir von pig-vision waren auch eingeladen! Von 8 bis 14 Uhr gab es einen Infotisch direkt am Markt, wo auch unser Kurzfilm über pig-vision gezeigt wurde. Zusätzlich wurden stündlich Fachleute aus der Politik, aus dem Tierschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a title="Das Video von pig-vision erregt Aufmerksamkeit von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/4036753385/"><img title="Das Video von pig-vision erregt Aufmerksamkeit" src="http://farm3.static.flickr.com/2608/4036753385_f6dfdcb1ae_m.jpg" alt="Das Video von pig-vision erregt Aufmerksamkeit" width="159" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Das Video von pig-vision erregt Aufmerksamkeit</p></div>
<p>Am Samstag den 17. Oktober 2009 haben die <a href="http://www.gruene-ottakring.at/">Ottakringer Grünen</a> einen Tierschutztag zum Thema Schweinehaltung in Österreich abgehalten. Und wir von pig-vision waren auch eingeladen!</p>
<p>Von 8 bis 14 Uhr gab es einen Infotisch direkt am Markt, wo auch <a href="http://www.pig-vision.com/2009/10/22/pig-vision-das-leben-der-schweine/">unser Kurzfilm über pig-vision</a> gezeigt wurde. Zusätzlich wurden stündlich Fachleute aus der Politik, aus dem Tierschutz und aus der Praxis interviewt und sind dann auch den PassantInnen für Fragen zur Verfügung gestanden. Für Kinder gab es Luftballons und eine Spielecke.</p>
<p>Schwerpunktthemen waren die Praxis der Schweinehaltung in konventionellen Betrieben und das rigorose Vorgehen des Staates gegen TierschützerInnen mittels des <a href="http://www.278.at/">&#8220;Mafiaparagraphen&#8221; 278a StGB</a>.</p>
<p>Gesprochen haben Wolfgang Pirkelhuber (Landwirtschaftssprecher der Grünen), Claudia Smolik (Tierschutzsprecherin der Wiener Grünen), Michael Hartl (pig-vision) und Elisabeth Sablik (Verein Gegen Tierfabriken VGT).</p>
<p>Auch die Biohaltung und Freilandhaltung von Schweinen war ein Thema. Dazu sprachen eine Info-Bäuerin und Georg Bacher von Bio-Austria.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YZGVCchbQ-k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/YZGVCchbQ-k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/sets/72157622521454253/"><img title="Auch Kinder kommen nicht zu kurz" src="http://farm4.static.flickr.com/3452/4037500940_e285aea2dc.jpg" alt="Auch Kinder kommen nicht zu kurz" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Kinder kommen nicht zu kurz</p></div>
<p>Mehr Bilder vom Tierschutztag findest du bei <a title="Mehr Bilder vom Tierschutztag der Grünen auf Flickr." href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/sets/72157622521454253/" target="_blank">Flickr</a>.</p>
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		<title>ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/10/16/oesterreicherinnen-haben-schweine-zum-fressen-gern/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 09:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[news]]></category>
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		<category><![CDATA[Ferkel]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern. Wortwörtlich. Denn wir essen jedes Jahr rund 5,3 Millionen von ihnen auf. Damit ist Schweinefleisch mit rund 63 Prozent des Gesamtfleischverzehrs die unangefochtene Nummer Eins des österreichischen Geschmacks. Doch bis das Fleisch auf dem Teller liegt, sind einige Schritte nötig, die immer mehr Menschen die Lust auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern. Wortwörtlich. Denn wir essen jedes Jahr rund 5,3 Millionen von ihnen auf. Damit ist Schweinefleisch mit rund 63 Prozent des Gesamtfleischverzehrs die unangefochtene Nummer Eins des österreichischen Geschmacks. Doch bis das Fleisch auf dem Teller liegt, sind einige Schritte nötig, die immer mehr Menschen die Lust auf den Sonntagsbraten gehörig vergehen lassen.</strong></p>
<p>Etwas mehr als 3 Millionen Schweine leben ständig in Österreich. Die Schweineindustrie ist stark auf Ober- und Niederösterreich, sowie die Steiermark konzentriert. In diesen drei Bundesländern werden über 90 Prozent der österreichischen Schweine gehalten. Allein in Oberösterreich leben mit rund 1,2 Millionen Individuen fast so viele Schweine wie Menschen. Warum begegnen wir aber so gut wie nie einem von ihnen?</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 335px"><img title="Schweinemast in Österreich" src="http://farm3.static.flickr.com/2556/3986194005_261f0133b7.jpg" alt="Schweinemast in Österreich" width="325" height="212" /><p class="wp-caption-text">Schweinemast in Österreich</p></div>
<p>Vielleicht, weil fast alle Schweine in Hallen gehalten werden, in denen sich nur die Allerwenigsten frei bewegen können. Den freien Himmel sehen die Schweine in Österreich nur, wenn ein Tiertransport ansteht. Und davon gibt es einige, denn immer mehr Betriebe spezialisieren sich. So gibt es Betriebe ausschließlich für die „Ferkelerzeugung“, andere Betriebe für die Aufzucht der Ferkel und wieder andere für die Mast. Ein Schwein, das dieses „moderne“ System durchläuft, wird also zwischen Geburt und Schlachtung drei Mal transportiert. Durch diese vielen Transporte erhöht sich zusätzlich der Einsatz von Medikamenten, denn das Risiko von Krankheitsübertragungen steigt mit jedem Stallwechsel.</p>
<p>Der erste Schritt, der nötig ist um ein Schweineschnitzel herzustellen, ist das Schwängern der Schweinemutter. Dies macht schon lange kein Eber mehr, denn sein Sperma wird verdünnt und in viele Einzelportionen aufgeteilt. Damit kann dann der Züchter mehrere Muttersauen schwängern. Die Zeit der darauf folgenden 16,5-wöchigen Schwangerschaft verbringen die meisten Sauen in sogenannten „Kastenständen“. Diese Metallkäfige sind so eng, dass sich die Sau nicht einmal umdrehen kann. Sie wird Schwangerschaft für Schwangerschaft auf diese Weise eingesperrt. In natürlichen Verhältnissen beginnt die Sau ein bis zwei Tage vor der Geburt aus Gras, ?sten, Wurzeln und Blättern ein Nest zu bauen. In industrieller Haltung aber werden die Tiere wenige Tage vor der Geburt in spezielle Buchten gebracht, in denen sie wieder in einen Metallkäfig gesperrt werden. Sie können sich weder vernünftig hinlegen, noch ihren starken Trieb zum Nestbau ausleben. In diesem Käfig bleiben die Sauen eingepfercht, bis die Ferkel im Alter von drei bis vier Wochen von ihnen getrennt werden. Wenige Tage nach der Trennung werden die Muttersauen erneut geschwängert – und ihr Leidensweg beginnt von vorne.</p>
<p>Bevor die Ferkel aber von der Mutter getrennt werden, haben diese schon einen schlimmen Tag hinter sich. Irgendwann im Laufe der ersten sieben Lebenstage werden die Ferkel nämlich verstümmelt. Meist völlig ohne Betäubung. Ihnen werden in den meisten Betrieben – obwohl das illegal ist – die Hälfte der Schwänze routinemäßig abgeschnitten und die Eckzähne abgeschliffen. Beides soll den Hang zum gegenseitigen Beißen senken. Obwohl wissenschaftlich außer Frage steht, dass sich Tiere mit ausreichend Platz und Beschäftigungsmaterial gegenseitig nicht verletzen, greift die Schweineindustrie lieber zu Zange und Schleifgerät – und steckt lieber viele Tiere ohne Beschäftigungsmaterial in ihre Ställe.</p>
<p>Die männlichen Ferkel werden zusätzlich noch kastriert. Dies geschieht ohne Betäubung. Der Körper der kleinen Schweine werden dazu mit einem</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 269px"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2637/3706856085_2999554e71.jpg"><img title="http://farm3.static.flickr.com/2637/3706856085_2999554e71.jpg" src="http://farm3.static.flickr.com/2637/3706856085_2999554e71.jpg" alt="Ein Ferkel wird kastriert" width="259" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Ferkel wird kastriert</p></div>
<p>Skalpell aufgeschnitten, der Hoden herausgezogen und mit einer Zange abgezwickt. Der wissenschaftliche Ausschuss für Tiergesundheit und Tierschutz hat der EU-Kommission schon im Jahr 2004 mitgeteilt, dass dieser brutale Eingriff den Ferkeln nicht nur schwere akute, sondern auch langfristige Schmerzen zufügt.</p>
<p>Haben die Ferkel die ersten Wochen hinter sich gebracht, werden sie in die Mast gebracht. Dort besteht ihr trostloser Alltag nur noch aus monotonem essen, trinken und schlafen – um möglichst viel an Gewicht zuzulegen. Die meisten Mastschweine werden dabei in Ställen gehalten, in denen sie ihren grundlegendsten Bedürfnissen nicht nachkommen können. Die Ställe sind überfüllt und schmutzig. Die Tiere werden auf blanken Betonböden oder auf Vollspaltenböden ohne Stroh oder anderes natürliches Bodenmaterial gehalten. In diesen Kargen Ställen ist es nur eine Frage der Zeit, dass sich die von Natur aus sehr neugierigen und aktiven Schweine etwas suchen, mit dem sie spielen können. Und früher oder später entdecken die Schweine so das Schwänzchen oder die Ohren der anderen Schweine. Sie beginnen daran zu knabbern und kauen – und beißen sie schließlich ab.</p>
<p>Im Alter von rund sieben Monaten werden die Schweine dann zum Schlachthof transportiert. Ihr Leben endet genauso industrialisiert und würdelos, wie es bisher war. In immer stärker automatisierten Schlachtbetrieben werden die Tiere wie Gegenstände behandelt. Mit Strom oder Gas betäubt werden die jungen Tiere aufgeschnitten um auszubluten. Das Töten läuft im Akkord und so bleibt auch keine Zeit, die Wirksamkeit der Betäubung zu prüfen oder auf besondere Hygiene zu achten. Das Leben eines Einzelindividuums wird weggeworfen, so wie sieben Monate lang davor fast alle seiner Bedürfnisse.</p>
<p>Dieses Töten und das Vorenthalten vieler Bedürfnisse sind wichtige Gründe, warum aus rein ethischer Sicht auch Schweinefleisch aus vermeintlich besserer Haltung, wie Bio-Schweinefleisch oder das Fleisch von Freilandschweinen, nicht akzeptabel ist. Da der Mensch gut ohne Fleisch leben kann, ja der Verzehr von Schweinefleisch laut Studien auf Dauer eher ungesund ist, gibt es keine Notwendigkeit für uns, Fleisch zu essen. Die Schweine, welche gut zehn Jahre alt werden können, haben eigene Interessen. Ließen wir sie, würden die Schweine in Familienverbänden leben, interessante Gerüche in Wiesen erschnuppern, ?cker nach Essbarem durchwühlen, sich in Schlammlöchern suhlen und vor allem eines – nicht sterben wollen.</p>
<p>Viele KonsumentInnen machen sich anscheinend über all das wenig Gedanken. Und selbst die, die hinterfragen und mehr Informationen möchten, haben normalerweise keinen Zutritt zu Schweinezucht- oder –mastbetrieben. Des weiteren zeichnen sich Schlachthöfe auch nicht gerade durch ihre offen stehenden Türen aus. Um nun aber allen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich ein eigenes Bild zu machen, wie denn die beiden Alternativen „Tiernutzung“ und „Einfach leben“ aussehen, hat UNITED CREATURES ein Projekt gestartet. Auf www.pig-vision.com finden alle Interessierten eine Internetseite, die das Leben von zwei Schweinen in Echtzeit verfolgt.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 159px"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2601/3861889198_f1044809ef.jpg"><img title="http://farm3.static.flickr.com/2601/3861889198_f1044809ef.jpg" src="http://farm3.static.flickr.com/2601/3861889198_f1044809ef.jpg" alt="Jackpot lebt in Sicherheit auf einem Gnadenhof" width="149" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Jackpot lebt in Sicherheit auf einem Gnadenhof</p></div>
<p>Seit Anfang Juli wird dort mittels Videos und Fotos ein Schwein namens X15 in industrieller Tierhaltung begleitet. Auf die Welt gekommen, in einem durchschnittlichen Schweinebetrieb in Österreich. Man sieht auf der Internetseite seine Geburt, seine betäubungslose Kastration und den Alltag in so einer Anlage: essen, trinken, schlafen. Momentan befindet sich X15 in der Mast und nimmt an Gewicht zu. Im Februar 2010 steht seine Schlachtung an.</p>
<p>Gleichzeitig verfolgt das Projekt pig-vision auch das Leben von X15&#8242;s Bruder „Jackpot“, der nach der Trennung von der Mutter direkt auf einen Gnadenhof gebracht wurde, anstatt in der Ferkelaufzucht zu verbleiben. Ihm bleibt im „Tierparadies Schabenreith“ das Leiden und Sterben für die Fleischproduktion erspart. Und mehr noch: auf den Wiesen und Koppeln des Tierparadieses kann er sich suhlen, die Umgebung erkunden und im Gras schnüffeln und wühlen.</p>
<p>All diese Videos und Fotos, eignen sich gut dafür, von VeganerInnen und TierrechtlerInnen an Familie, FreundInnen und Bekannte per Mail oder Facebook verschickt zu werden. Die Bilder von X15 zeigen nämlich keine Ausnahmen oder Extremsituationen; ein Vorwurf, der häufig einzelnen Bildern in Tierschutzkampagnen gemacht wird. Die einzige Ausnahme, die nichts mit der Realität eines üblichen Schweinelebens in Österreich zu tun hat, sind die Bilder von Schweinchen Jackpot auf dem Gnadenhof.</p>
<blockquote><p>Dieser Artikel erscheint parallel im Magazin <a title="Vegane Gesellschaft Österreich" href="http://www.vegan.at" target="_blank">vegan.at</a> der Veganen Gesellschaft Österreich. Über <a href="mailto:info@vegan.at?subject=Jetzt gratis vegan.at-Magazin bestellen!&amp;body=Hallo, ich bestelle hiermit ein Gratisexemplar der Zeitung vegan.at.  Meine Anschrift lautet:  Frau Ingrid Mustermann, Obergasse 23/2, 1010 Wien, email: i.mustermann@aon.at   Mit freundlichen Grüßen,  Ingrid Mustermann">info@vegan.at</a> können sich Interessierte bis zum Sonntag, den 18. Oktober ein Gratisexemplar zusenden lassen.</p></blockquote>
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		<title>Die Mast aus der Sicht des Tierschutzes</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elisabeth Sablik</dc:creator>
				<category><![CDATA[MAST]]></category>
		<category><![CDATA[Abferkelbucht]]></category>
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		<category><![CDATA[Kastenstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[In Freiheit sind Ferkeln 4 Monate bei ihrer Mutter, zuerst abseits der Gruppe und dann im Gruppenverband, es entsteht eine sehr innige Beziehung zwischen der Mutter und ihren Kindern. Die kleinen Schweine lernen viel von der Mutter und ihrem sozialen Gefüge. In der Intensivtierhaltung sieht das alles anders aus. Die Ferkel werden schon nach 3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="Sau im Kastenstand von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/3663391456/"><img title="Im Kastenstand eingepfercht kann die Mutter ihre Ferkel nicht richtig pflegen" src="http://farm3.static.flickr.com/2606/3663391456_305fa1e640_m.jpg" alt="Sau im Kastenstand" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Im Kastenstand eingepfercht kann die Mutter ihre Ferkel nicht richtig pflegen</p></div>
<p>In Freiheit sind Ferkeln 4 Monate bei ihrer Mutter, zuerst abseits der Gruppe und dann im Gruppenverband, es entsteht eine sehr innige Beziehung zwischen der Mutter und ihren Kindern. Die kleinen Schweine lernen viel von der Mutter und  ihrem sozialen Gefüge.</p>
<p>In der Intensivtierhaltung sieht das alles anders aus. Die Ferkel werden schon nach 3 bis 4 Wochen von der Mutter getrennt und kommen in die sogenannte Vormast. In der Vormast und auch später in der Endmast werden die Schweine in Gruppen gehalten. Bereits mit nur etwa einem Monat sind die kleinen Tiere ganz auf sich alleine gestellt. Die Mutter hatte ihnen, eingesperrt in ihrem Abferkelgitter,  zwar nicht viel helfen,  ihre Kinder nicht beschnüffeln, lecken oder liebkosen können, , aber sie war zumindest in der Nähe.</p>
<p><strong>Wie schaut das restliche Leben in der Mast aus?</strong></p>
<p><strong>Vollspaltenböden</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a title="Unser zuhause für die nächsten vier Monate von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/3918933255/"><img title="Vollspaltenböden erfüllen keine Bedürfnisse, die ein Schwein hat - sie dienen ausschließlich der Arbeitserleichterung" src="http://farm3.static.flickr.com/2672/3918933255_6992ca5bd7_m.jpg" alt="Unser zuhause für die nächsten vier Monate" width="240" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Vollspaltenböden erfüllen für ein Schwein keine seiner Bedürfnisse - sie dienen ausschließlich der Arbeitserleichterung für den Mastbetrieb.</p></div>
<p>Vollspaltenböden sind für die Intensivtierhaltung extrem praktisch – sie sind gleichzeitig auch Entmistungssystem. Der Kot und der Urin sollen durch die Spalten abfließen oder von den Tieren selbst durch die Spalten getreten werden. Die Exkremente sammeln sich direkt unter den Schweinen in einem Güllekanal. Dies stellt für die feinen Nasen der Schweine eine extreme Belastung dar. Schweine haben eine ebenso sensible Nase wie Hunde, niemand in Österreich würde einem Hund so ein Leben zumuten, bei den Schweinen ist es den ÖsterreicherInnen anscheinend egal.. Als zusätzliche Belastung beim Vollspaltenboden kommt die Schadgasentwicklung (Ammoniak) hinzu. Diesen Gasen sind die Schweine ständig ausgesetzt, was häufig zu  Atemwegsentzündungen führt.</p>
<p>85,5% der Mastschweine in Österreich leben auf Vollspaltenböden!</p>
<p><strong>Beschäftigungsmaterial</strong></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="Ein Ferkel wird kastriert von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/3706856085/"><img title="Männliche Ferkel werden in den ersten sieben Lebenstagen ohne Betäubung kastriert" src="http://farm3.static.flickr.com/2637/3706856085_2999554e71_m.jpg" alt="Ein Ferkel wird kastriert" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Männliche Ferkel werden in den ersten sieben Lebenstagen ohne Betäubung kastriert</p></div>
<p>Eigentlich sollte es laut Gesetz in allen Betrieben Beschäftigungsmaterial geben, damit die Schweine – höchst intelligente Lebewesen – etwas zum Spielen haben (gerade bei den noch jungen Ferkeln sehr wichtig). Doch in vielen Betrieben gibt es kein Spielzeug. So wie kleine Kinder gerne spielen, spielen auch kleine Ferkel gerne, doch womit, wenn sie auf kahlem Betonboden stehen? So beginnen sie sich oft mit den Schwänzen der anderen Leidensgenossen zu beschäftigen, knabbern daran, oft beißen sie auch in die Ohren und in die Flanken der anderen Schweine. Dies kann bis zum Kannibalismus führen.</p>
<p>Um dies zu vermeiden, werden die Schwänze der Ferkel häufig schon in den ersten Tagen abgeschnitten. Diese äusserst schmerzhafte Prozedur wird vom Landwirt selbst, ohne Narkose, Schmerzmittel und Nachbehandlung durchgeführt. In Österreich ist dieser Eingriff  zwar als prophylaktische Masznahme nicht erlaubt, wird aber oft prophylaktisch durchgeführt. Aber selbst bei gekürzten Schwänzen tritt auf Grund der unerträglichen Langeweile oft noch immer das gleiche Verhalten auf.</p>
<p>Mittlerweile gibt es in einigen Betrieben Beschäftigungsmaterial, meist Eisenketten oder Holzstangen. Doch da Schweine bekanntlich höchst intelligent sind, wird ihnen dieses eintönige, nicht veränderbare Spielzeug bald langweilig. Das beste Beschäftigungsmaterial wäre organisches Material wie zum Beispiel Stroh. Schweine können darin wühlen, sich ein Nest bauen, es essen, es knabbern. Aber Stroh gibt es in den wenigsten Betrieben, da es mit dem Entmistungssystem  (Vollspaltenboden) nicht kompatibel ist, es verstopft die Spalten und das Entmistungssystem funktioniert nicht mehr. Dem Betrieb ist die wirtschaftliche Effizienz wichtiger als das Wohl der Tiere.</p>
<p>98,7% der Mastschweine leben ohne Stroheinstreu!<br />
80,3% aller Schweine haben kein Beschäftigungsmaterial!</p>
<p><strong>Platzangebot</strong></p>
<p>Ein weiteres Problem in der Mast ist das mangelnde Platzangebot. Selbst der gesetzlich vorgeschriebene Platz , 0,7m² für ein 110kg Schwein, ist lächerlich: wenn ein 100kg Schwein sich seitlich hinlegt, und die Beine ausstrecken möchte, benötigt es 1m², laut Gesetz sollen dafür  0,7m² reichen.<br />
Schweine, die in Freiheit leben, teilen sich ihren Lebensraum in drei Bereiche: einen Schlafplatz, einen Kotplatz und einen Bereich wo sie mit Nahrungssuche und Nahrungsaufnahme beschäftigt sind. In der Intensivtierhaltung ist das den Schweinen  unmöglich. Sie vegetieren auf so engem Raum, dass sie am gleichen Platz aufs Klo gehen, essen und schlafen müssen!</p>
<p><strong>Medikamente</strong></p>
<p>In der Mast bekommen die Tiere viele Medikamente, da sie sonst in der Intensivtierhaltung nicht überleben würden. Gerade durch den Gestank und die Ammoniakbildung der Exkremente,  die die Tiere durchgehend einatmen, haben fast alle Tiere Atemwegsbeschwerden, sie husten, schnupfen, einige haben sogar Asthma. Nur durch Zuführung von Medikamenten können die Tiere am Leben gehalten werden.</p>
<p>In 100% der Betriebe gibt es Medikamente!</p>
<p>Unter diesen katastrophalen Bedingungen müssen Schweine – und so auch X15 – dahinvegetieren, bis sie ihr Schlachtgewicht erreicht haben.</p>
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		<title>Pig-Vision im Interview mit PROVIEH</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/08/24/pig-vision-im-interview-mit-provieh/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 13:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ferkel]]></category>
		<category><![CDATA[pig-vision]]></category>
		<category><![CDATA[PROVIEH]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir von Pig-Vision haben uns mit  PROVIEH – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. zusammen gesetzt um deren Meinung zum Thema betäubungslose Kastration bei Ferkeln zu hören. Pig-Vision: PROVIEH hatte vor Kurzem einen großen Erfolg bezüglich McDonalds und BurgerKing erreicht. Um was genau ging es da &#8211; und welche Konsequenzen hat das? PROVIEH: &#8220;McDonalds und Burger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" title="Logo von PROVIEH" src="http://www.provieh.de/layout/logo.gif" alt="" width="121" height="106" />Wir von Pig-Vision haben uns mit  <a title="Webseite von PROVIEH" href="http://provieh.de/" target="_blank">PROVIEH – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.</a> zusammen gesetzt um deren Meinung zum Thema betäubungslose Kastration bei Ferkeln zu hören.</p>
<p><strong>Pig-Vision:</strong> PROVIEH hatte vor Kurzem <a title="Kampagne von PROVIEH: &quot;Kastratenburger? Schluss damit!&quot;" href="http://provieh.de/s3219.html" target="_blank">einen großen Erfolg bezüglich McDonalds und BurgerKing</a> erreicht. Um was genau ging es da &#8211; und welche Konsequenzen hat das?</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH: </strong>&#8220;McDonalds und Burger King sind von uns informiert worden, dass wir eine öffentliche Kampagne starten werden, sollten sie sich nicht zur verbindlichen Bekanntgabe eines Termins zum Ausstieg aus der Verwendung von Kastratenfleisch (Börgefleisch) entschließen. Die Unternehmen meinten, diese Ankündigung nicht ernst nehmen zu müssen. So führten wir im Juni 2009 eine Kampagne mit Radiospots und mit Briefen an die beiden Unternehmen durch mit dem Erfolg, dass sie noch im Juli 2009 für den 1.1.2011 den Ausstieg vom &#8220;Kastratenburger&#8221; (eine Wortschöpfung unseres Gechäftsführers Stefan Johnigk) erklärten. Die Kampagne zielte auf beide Unternehmen ab, weil sie nur wenig Schweinefleisch für ihre Produkte verbrauchen und deshalb schnell Fleisch von Betrieben beziehen können, die nicht mehr kastrieren. Der angestrebte Verzicht auf die Ferkelkastration ist gut nicht nur für den Tierschutz, sondern auch für die Schweinewirtschaft, denn Eberfleisch ist nach eigener Verkostung lecker, die Kosten für die Mast sind niedriger, weil die Eber bessere Futterverwerter als die Kastraten sind, und Eber bilden mehr Muskelfleisch und weniger Fett aus als die Kastraten. Die Kastration wurde bisher mit Mythen begründet, die bei genauer Hinsicht entkräftet werden können. Zu den Mythen gehört, dass sich Eber dauernd zanken würden. Das stimmt nicht. Eber fechten ihre Rangordnung aus, und wenn sie in der Gruppe anerkannt ist, gibt es keine weiteren Kämpfe. Sie treten allenfalls dann wieder auf, wenn Eber verschiedener Gruppen willkürlich zu neuen Gruppen zusammengesetzt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision:</strong> Welche Kritik hat PROVIEH genau an der betäubungslosen Kastration?</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH: &#8220;</strong>PROVIEH kritisiert nicht nur die betäubungslose Kastration, sondern auch die Kastration unter Betäubung. Die Kastration führt in jedem Fall zu Schmerzen und tagelanger Apathie, und durch die Kastrationswunde können Krankheitserreger in die Ferkel eindringen und diese töten. Durch Kastration werden also wirtschaftliche Verluste verursacht. Die Kastration kann von erfahrenen Kastrieren fachmännisch und schnell durchgeführt werden, aber es gibt Belege, dass die Kastration durch ungeübte Kastrierer stümperhaft sein kann und die Lage für die Ferkel nur verschlimmert. Stümper der Kastration wird es immer geben.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision: </strong>&#8220;Gibt es weitere Kritikpunkte an der üblichen Schweinemast?&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH: &#8220;</strong>Weitere Kritikpunkte an der Schweinemast ergeben sich aus der lieblosen Massenmast unter industriellen Bedingungen. Leiden am Körper und Verhaltensstörungen sind praktisch zwangsläufig die Folgen. Schweine sind intelligent, man muss ihnen ein Minimum Zuwendung und an Möglichkeiten bieten, ihre Intelligenz auch auszuleben. Fehlt das Angebot, kommt es zu Verhaltensstörungen wie der Verstümmelung des Schwanzes von Artgenossen. Deshalb wird den Ferkeln der Schwanz teilweise abgeschnitten. Auch diese Verstümmelung kann fachmännisch sauber oder stümperhaft durchgeführt werden. Stümperhaft ist die Verstümmelung, wenn nicht nur der knochenlose Teil vom Schwanz abgeschnitten wird, sondern auch ein körpernaher Teil des Schwanzes, der die Schwanz-Wirbelsäule enthält. PROVIEH setzt sich dafür ein, dass auch das Abschneiden eines wie immer gearteten Schwanzabschnitts aufhört. Diese Forderung ist erfüllbar, weil Schweine sich kaum Verletzungen am Schwanz zufügen, wenn sie über genug Zuwendung vom Menschen und über genug Beschäftigungsmöglichkeiten verfügen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision: </strong>&#8220;Wie sieht die ideale Schweinehaltung für PROVIEH aus?&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH:  &#8220;</strong>Die ideale Schweinehaltung sieht für PROVIEH möglichst artgerecht aus. Die Schweine müssen in der Lage sein, wichtige Teile ihres Beschäftigungsbedürfnisses zu befriedigen. Werden die Schweine in Gruppen gehalten, die sich seit dem frühesten Ferkelalter kennen, wird die Rangordnung schon im Ferkelalter festgelegt, und es kommt zu keinen größeren Streitereien oder zu gegenseitigen Verstümmelungen. Die artgerechte Haltung muss auch liebevoll genug sein. Das ist in industriellen Massenhaltungen, in denen so wenige Menschen wie möglich angestellt werden, nicht möglich. Zur idealen Schweinehaltung gehört also auch, dass die Gruppengrößen für die Betreuer übersichtlich sind.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision: </strong>&#8220;Vielen Dank für das Interview und auch weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!&#8221;</p>
<p>Befragt wurden bei PROVIEH:<strong><strong> </strong></strong>Prof. Dr. Sievert Lorenzen und Stefan Johnigk<br />
Das Interview wurde geführt von: Michael Hartl und Robert Kresse<strong><strong></strong></strong></p>
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