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	<title>pig-vision &#187; Schmerzen</title>
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	<description>2 Brüder &#124; 2 Leben &#124; 2 Schicksale</description>
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		<title>Wie wir die Schlachtung erlebt haben</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCHLACHTUNG]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine unangenehme Kälte und die Dunkelheit eines frühen Wintermorgens erwarten uns, als wir das Haus verlassen. Es ist der 28. Jänner 2010 und wir sind auf dem Weg zu X15 um seinen letzten Gang – zur Schlachtbank – zu dokumentieren. Mit einem mulmigen Gefühl in der Bauchgegend gehen wir zum Auto und fahren los. Dunstiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine unangenehme Kälte und die Dunkelheit eines frühen Wintermorgens erwarten uns, als wir das Haus verlassen. Es ist der 28. Jänner 2010 und wir sind auf dem Weg zu X15 um seinen letzten Gang – zur Schlachtbank – zu dokumentieren. Mit einem mulmigen Gefühl in der Bauchgegend gehen wir zum Auto und fahren los. Dunstiger Nebel liegt über den Straßen. Die Schweinemast, in der X15 auf Vollspaltenboden und ohne Auslauf  lebt, ist ein gutes Stück entfernt.</p>
<p>X15 ist einer von zwei Schweinebrüdern, die wir nun seit ihrer Geburt im Juni 2009 beobachten. Mit Fotos und Videos haben wir ihr Leben dokumentiert. Zwei Leben, die unterschiedlicher fast nicht sein könnten. X11, der mittlerweile Jackpot heißt, hatte nur die ersten drei Wochen ein Leben, wie es für Mastschweine üblich ist: Vollspaltenboden, kein Zugang zum Freien, kein Stroh, niemals wühlen oder im Schlamm baden. Nach drei Wochen wurde Jackpot auf einen Gnadenhof gebracht, und lebt dort bis heute ein  glückliches Leben; er hat alles, was einem Schwein auf Grund seiner Natur zustehen sollte.<span id="more-826"></span></p>
<p>X15 hingegen hat  alles durchlebt, was einem Schwein in der Kette der industriellen Schweinefleischproduktion zustößt. Wie ihm, ergeht es über 98 Prozent der 5,3 Millionen Schweine die in Österreich jedes Jahr gezüchtet, gemästet und getötet werden. Die letzten sieben Monate hat X15 in einer Halle verbracht. In einer Halle mit Vollspaltenboden waren seine einzigen Beschäftigungen: Essen, Trinken und Schlafen. Und aus dieser Halle wird X15 heute heraus getrieben, in einen Transporter gepackt, zum Schlachthof gefahren und dort getötet.</p>
<p>Als wir bei der Schweinemast ankommen, begrüßen wir kurz die Mäster, den begleitenden Tierarzt und den Schlachter, der in diesem Fall selbst den Transport übernimmt. Wir ziehen uns Hygienekleidung an. Immerhin wollen wir mit in die Masthalle, aber dabei keine Schweine gefährden, indem wir Krankheitserreger einschleppen.</p>
<p>Die Mäster selbst ziehen keine Hygienekleidung an, als sie mit uns in den Stall gehen. Gegen deren Krankheitserreger seien die Schweine immun, wird uns erklärt.</p>
<p>X15 steht in der selben Bucht, in der er seit vier Monaten gemästet wird. Er weiß nicht, was passiert und so läuft er auch nicht schnurstracks nach draußen zum Transporter, sondern muss getrieben werden. Er bleibt bei anderen Buchten stehen und beschnüffelt durch die Gitter seine Leidensgenossen, die im Gegensatz zu ihm noch einige Zeit dort bleiben müssen. Aber für solche Neugier ist keine Zeit. Die Mäster treiben das Schwein weiter. Mit Druck durch eine Platte, die in etwa so breit ist, wie der Gang zwischen den Buchten, und durch ein ständiges Klopfen mit der Flachen Hand auf den hinteren Rücken von X15. Er geht weiter.  Draußen angekommen, irritieren ihn  die helle Sonne und die frische Luft; er hat Angst vor der Laderampe des Transporters – blockiert. Erst hilft kein Schieben und kein Drängen – aber mit genügend Druck wird auch X15 auf den Transport-Anhänger gebracht.</p>
<p>Der Transporter wird geschlossen und die Fahrt zum Schlachthof beginnt.</p>
<p>Diese Menschen führen wohl jedes Schwein der von ihnen angedachten „Verwendung“ zu. Ob es freiwillig in den Transporter läuft, oder ob man sanft oder mit Gewalt nachhelfen muss. Als ob ein Schwein oder ein anderes Lebewesen von Geburt an einen Verwendungszweck hätte…..</p>
<p>Etwa eine halbe Stunde später erreichen wir den Schlachthof. Es ist ein kleiner Betrieb am Land. Ein Schlachtraum, der nur ein bis zweimal pro Woche verwendet wird. Somit bleiben X15 wenigstens die Hektik und der Lärm eines großen Schlachthofs erspart. Die Schlachter richten den Schlachtraum her und holen dann X15.</p>
<p>Doch X15 hat anderes im Sinn. Als sie den Transporter öffnen, ist X15 mit dem Häufchen Stroh beschäftigt, dass er im Anhänger gefunden hat. Er sieht, riecht und schmeckt zum ersten Mal in seinem Leben Stroh. Davon will er sich nicht trennen lassen. Immer wieder schnappt er sich etwas davon. Dreht sich nochmal um und fährt wieder mit der Schnauze durchs Stroh.</p>
<p>Aber auch diesmal sind die Schlachter stärker. Ein Seil wird um den Oberkiefer des Schweins geknotet. Mit ständigem Druck gegen seine Flanke und kräftigem Anschieben wird er ebenso gegen seinen Willen aus dem Transporter heraus geschoben, wie zuvor hinein.</p>
<p>Je näher wir dem Ort kommen, an dem regelmäßig Schweine durch Menschenhand sterben müssen, umso mehr wehrt sich X15. Er will dort nicht hinein. Ob es Angst vor dem Unbekannten ist, oder ob er etwas ahnt, wissen wir nicht, aber wir sehen seinen panischen Blick und den Schaum, der aus seinem Mund läuft. Er stemmt sich dagegen, aber zwei Männer sind stärker als ein Schwein, dass noch nicht einmal seine Jugend hinter sich gebracht hat. Fast noch ein Kind – ganz allein gegen zwei erwachsene Männer.</p>
<p>Mit aller Kraft wird X15 in die Mitte des Schlachtraumes geschoben. Sein Kopf wird fixiert. Ein Mann beugt sich über ihn und setzt das Bolzenschußgerät an X15s Stirn an. Ein letzter verwirrter Blick, ein gehetzter Atemzug und das Scharren der Beine am Boden. Vergeblich ist der Widerstand. Laut hallt der Knall von den Wänden des Schlachtraumes wider. Der Bolzenschuß lässt X15 buchstäblich zu Boden fliegen. Seine Beine zucken. Sofort wird eine Kette um sein Bein gelegt und er wird nach oben gezogen. Tiere werden kopfüber hängend getötet. Damit das Blut schneller aus dem Körper fließt.</p>
<p>Auf halber Höhe fängt X15 aber plötzlich wieder zu zappeln an. Er rutscht aus der Kette, knallt mit seinen 120 kg auf den Boden. Er liegt auf der Seite und beginnt wie wild zu treten. Wirft sich hin und her. Blut verschmiert sein Gesicht.</p>
<p>Das soll also die „schnelle und schmerzlose“ Tötung eines Tieres sein? Wenn solche Fehler, die das Leid vergrößern, auch bei nur jedem tausendsten Tier passieren, dann sprechen wir allein von 5.300 Schweinen, die pro Jahr in Österreich dermaßen qualvoll sterben müssen.</p>
<p>Ein Schlachter fixiert nochmals X15s Kopf, indem er auf das Seil tritt, welches an seinen Oberkiefer gebunden ist. Damit wird sein Kop auf den Boden gepresst. Der zweite Schlachter nimmt ein scharfes Messer und sticht X15 in die Kehle.</p>
<p>Gurgelnde Geräusche. Blut spritzt im Rhythmus des Herzschlages aus seinem Hals. Eine Blutlache bildet sich langsam um seinen Kopf. Begleitet durch das Röcheln zucken X15s Beine weiterhin wie wild. X15 ist weder betäubt, noch wird er schmerzlos getötet. Die Gesichter der Schlachter drücken eine Mischung aus Schreck, Unsicherheit und Verlegenheit aus. Weil wir mit Kameras dabei sind? Oder erinnern solche Situationen zu stark daran, dass es sich nicht um eine bewegliche Fleischmaße handelt, sondern um ein fühlendes Lebewesen? Wir wissen es nicht.</p>
<p>Im Lauf einer langen Minute werden das Röcheln und die Fußbewegungen immer schwächer. Hören letztlich ganz auf. X15 wird jetzt wieder die Kette ums Bein gelegt und sein Körper nach oben gezogen. Das restliche Blut soll noch aus seinem Körper fließen. Während er so hängt, sein letztes Röcheln von sich gibt und mit Wasser sauber gespritzt wird, stirbt X15.</p>
<p>Ein langer und mit Sicherheit schmerzvoller Tod. Ein einzelnes Individuum. Jeder der Schweine in einem Umfeld erlebt hat, welches ihnen erlaubt, ihre Persönlichkeit  zu entwickeln, weiß, dass sie alle unterschiedlich sind. Ebenso wie Hunde, Katzen oder Menschen jeweils ihren eigenen Charakter haben. Ein fühlendes Lebewesen mit einem eigenen Bewusstsein. Hingerichtet. Für das Verbrechen, ein Schwein zu sein? Ein junges Schwein. Sieben Monate alt und 120 Kilogramm schwer. Älter als diese paar Monate darf ein Schwein in diesem wirtschaftlichen System nicht werden, wenn Menschen es aufessen wollen. Denn ab 120 Kilogramm benötigt jedes weitere Kilo mehr Futtereinsatz – und kostet damit mehr. Die Konsumenten verlangen nach billigem Fleisch.</p>
<p>Wir können irgendwie nicht wirklich wütend auf die Schlachter sein – selbst in diesem Moment im Schlachtraum nicht. Wir sind eher verstört, denn die beiden Schlachter sind im Gespräch davor und danach auf ihre Art sehr nett. Und dennoch schalten sie regelmäßig ihr Mitgefühl einfach ab, blenden aus, dass es sich hier um empfindsame Lebewesen handelt und töten ein paar Schweine. So wie sie es schon immer gemacht haben. Sie vollziehen den Akt der größtmöglichen Gewalt – der Beendigung eines Lebens. Etwas, dass kein Mensch rückgängig machen kann.</p>
<p>X15 ist aber mehr, als dieses Schwein, das heute sterben musste. X15 ist ein Symbol für alle Schweine, die im Auftrag der FleischesserInnen gezüchtet, ohne Betäubung kastriert, gemästet, transportiert und getötet werden. X15 steht für die 5,3 Millionen Schweine in Österreich. X15 steht für die 50 Millionen Schweine in Deutschland. 250 Millionen in der EU und für 1,2 Milliarden Schweine jährlich auf diesem Planeten.</p>
<p>In Summe tötet unsere Gewohnheit Fleisch zu essen weltweit mehr als 55 Milliarden Tiere. Jedes Jahr! Auch dafür steht X15. Klingt schlimm und grausam findest Du? Es gibt viele Wege allen weiteren X15s so ein Leben zu ersparen. Dadurch, das Fleisch gekauft wird, wird eine Nachfrage danach erzeugt. Somit werden auch weitere X15s getötet. Wir überlassen Dir des Rätsels Lösung und wünschen Dir eine große Portion Mitgefühl und Mut zum Handeln. Denn das, und noch viel mehr, sind wir allen Tieren schuldig.</p>
<p><strong>Michael Hartl</strong><br />
<em>Kampagnenleiter pig-vision</em></p>
<p><strong>Robert Kresse</strong><br />
<em>Kampagnenteam pig-vision</em></p>
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		<title>Schlachtung von X15</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 11:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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<p>Die Bilder in diesem Video sind weder schön, noch angenehm. Es ist eine Schweineschlachtung. 100 Prozent legal &#8211; 100 Prozent &#8220;normal&#8221;. Täglich werden unzählige Schweine weltweit auf diese oder noch grausamere Art und Weise getötet.</p>
<p>Es handelt sich bei diesem Schwein um X15, dem Schwein, das in der Kampagne &#8220;pig vision&#8221; sieben Monate lang mit der Kamera begleitet und dokumentiert wurde.</p>
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		<title>X15s letzter Gang</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 08:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der letzte Gang von X15 war der Gang zur Schlachtbank. Geübte Hände töten und zerlegen das, was einmal sein Körper war. Und das nur, weil Menschen gerne Fleisch essen. Gewohnheit? Notwendigkeit? Oder doch änderbar? Sag du es uns. Schau dir jetzt alle weiteren Bilder im Flickr-Album an. Weitere interessante Artikel zum Thema:Schlachtung von X15 (17)Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Gang von X15 war der Gang zur Schlachtbank. Geübte Hände töten und zerlegen das, was einmal sein Körper war. Und das nur, weil Menschen gerne Fleisch essen. Gewohnheit? Notwendigkeit? Oder doch änderbar? Sag du es uns.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/sets/72157623181210229/"><img class=" " title="Ankunft im Schlachthaus" src="http://farm3.static.flickr.com/2759/4313499384_32f88453dc.jpg" alt="Ankunft im Schlachthaus" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Ankunft im Schlachthaus</p></div>
<p><span id="more-798"></span></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/sets/72157623181210229/"><img class=" " title="Ich will nicht" src="http://farm3.static.flickr.com/2741/4313499312_19980b0928.jpg" alt="Ich will nicht" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Ich will nicht</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/sets/72157623181210229/"><img class=" " title="Alles ist vorbereitet" src="http://farm5.static.flickr.com/4011/4312763683_77c09e5c39.jpg" alt="Alles ist vorbereitet" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Alles ist vorbereitet</p></div>
<p>Schau dir jetzt alle weiteren Bilder im<a title="Wie X15 gestorben ist..." href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/sets/72157623181210229/" target="_blank"> Flickr-Album</a> an.</p>
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		<title>Die vorletzte Woche</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 12:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[X15, das Mastschwein, das wir seit seiner Geburt mit Foto- und Videokamera dokumentieren, erreicht bald seine 120 Kilogramm. Dieses Gewicht ist für mehr als 3 Millionen Mastschweine in Österreich jedes Jahr das Todesurteil. Denn rund 120 Kilogramm sind das übliche Schlachtgewicht, bei dem Schweine getötet werden, um Fleisch, Speck, Schinken und Wurst aus ihnen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>X15, das Mastschwein, das wir seit seiner Geburt mit Foto- und Videokamera dokumentieren, erreicht bald seine 120 Kilogramm. Dieses Gewicht ist für mehr als 3 Millionen Mastschweine in Österreich jedes Jahr das Todesurteil. Denn rund 120 Kilogramm sind das übliche Schlachtgewicht, bei dem Schweine getötet werden, um Fleisch, Speck, Schinken und Wurst aus ihnen zu machen.</p>
<p><span id="more-737"></span>Kurz vor dem letzten Gang des Schweins waren wir nochmals dort und haben Fotos gemacht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Mastschweine im Alter von 7 Monaten von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/4284791732/"><img title="Die heute üblichen Ställe sind auch körperlich mehr als fordernd für die Tiere" src="http://farm5.static.flickr.com/4038/4284791732_19f3aedec4.jpg" alt="Mastschweine im Alter von 7 Monaten" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Die heute üblichen Ställe sind auch körperlich mehr als fordernd für die Tiere</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Mastschwein im Alter von 7 Monaten von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/4284068077/"><img title="X15 ahnt nichts von seinem anstehenden Tod" src="http://farm5.static.flickr.com/4028/4284068077_eeb813523a.jpg" alt="Mastschwein im Alter von 7 Monaten" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">X15 ahnt nichts von seinem anstehenden Tod</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a title="Die Mast von Schweinen läuft in großen Hallen ab von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/4284810512/"><img title="Die Mast von Schweinen läuft in großen Hallen ab" src="http://farm3.static.flickr.com/2695/4284810512_8b3f56633b.jpg" alt="Die Mast von Schweinen läuft in großen Hallen ab" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mast von Schweinen läuft in großen Hallen ab</p></div>
<p style="text-align: left;">Weitere aktuelle Fotos von X15 und seinen Geschwistern in der Schweinemast findest Du auf <a href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/show/with/4284057479/" target="_blank">flickr</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die heute übliche Schweinehaltung ist nicht artgerecht</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/10/30/die-heute-ubliche-schweinehaltung-ist-nicht-artgerecht/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abferkelbucht]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Kastenstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Spaltenboden]]></category>
		<category><![CDATA[Stall]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist meine zugegebenermaßen sehr verkürzte Lehre aus dem Interview, dass ich mit Prof. Johannes Baumgartner geführt habe. Er gilt als einer der absoluten Experten im Bereich Schweinehaltung. Prof. Baumgartner ist Leiter der Arbeitsgruppe zum Thema Schweine des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Er erklärt in diesem Interview, was die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist meine zugegebenermaßen sehr verkürzte Lehre aus dem Interview, dass ich mit Prof. Johannes Baumgartner geführt habe. Er gilt als einer der absoluten Experten im Bereich Schweinehaltung. Prof. Baumgartner ist Leiter der Arbeitsgruppe zum Thema Schweine des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.</p>
<p>Er erklärt in diesem Interview, was die Wissenschaft zur heute üblichen Form der kommerziellen Schweinehaltung sagt. Es werden die Themen Vollspaltenboden, Haltung von Sauen im Kastenstand und weitere Aspekte der Zucht und Mast von Schweinen beleuchtet.</p>
<p>In einem zweiten Video geht er sehr ausführlich auf die Frage nach den Schmerzen ein, die Ferkel durch die heute in allen Bereichen angewandte betäubungslose Kastration erleiden.</p>
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<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XKkHHHY8PVg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/XKkHHHY8PVg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Uns wird so einiges abgeschnitten&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 18:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Comic von Nina Georgiev Weitere interessante Artikel zum Thema:Wie wir die Schlachtung erlebt haben (14)Schlachtung von X15 (17)X15s letzter Gang (40)Die vorletzte Woche (13)Die heute übliche Schweinehaltung ist nicht artgerecht (2)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 522px"><a href="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2009/07/comix2.jpg"><img class="size-large wp-image-226" title="comix2" src="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2009/07/comix2-1024x357.jpg" alt="Comic über die Tatsache, dass in den meisten Betrieben Zähne abgeschliffen, Schwänze gekürzt und ohne Betäubung kastriert wird" width="512" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Comic über die Tatsache, dass in den meisten Betrieben Zähne abgeschliffen, Schwänze gekürzt und ohne Betäubung kastriert wird</p></div>
<p style="text-align: right;">Ein Comic von <a href="http://ninangriffnahme.blogspot.com/" target="_blank">Nina Georgiev</a></p>
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		<title>Die betäubungslose Kastration aus der Sicht des Tierschutzes</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/07/05/die-betaubungslose-kastration-aus-der-sicht-des-tierschutzes/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 19:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten]]></category>
		<category><![CDATA[Ferkel]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die männlichen Ferkel sind wenige Tage alt, wenn sie von den Schweinezüchtern einer nach dem anderen eingefangen werden. Sie versuchen davon zu laufen, werden aber von flinken, routinierten Menschenhänden schnell erwischt. Das sie zu diesem Zeitpunkt aus Angst um Hilfe schreien, hilft Ihnen in der industriellen Tierhaltung wenig. Eine Person hält nun das Ferkel fest, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die männlichen Ferkel sind wenige Tage alt, wenn sie von den Schweinezüchtern einer nach dem anderen eingefangen werden. Sie versuchen davon zu laufen, werden aber von flinken, routinierten Menschenhänden schnell erwischt. Das sie zu diesem Zeitpunkt aus Angst um Hilfe schreien, hilft Ihnen in der industriellen Tierhaltung wenig.</p>
<p>Eine Person hält nun das Ferkel fest, damit es sich nicht wehren kann. Es bekommt schier Panik, als es auf den Rücken gedreht wird &#8211; eine absolut unnatürliche Position für Schweine. Doch all das Schreien hilft nichts. Der Kopf wird vom Handlanger unter die Achsel geklemmt, die Beine festgehalten und nach oben gestreckt. Dadurch ist der Unterleib des Ferkels frei und ungeschützt.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a title="Muttersau, die ihren Kindern nicht helfen kann von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/3706855631/"><img style="border: 0pt none; margin: 2px;" title="Muttersau, die ihren Kindern nicht helfen kann" src="http://farm4.static.flickr.com/3481/3706855631_0fc4b53c7a_m.jpg" alt="Muttersau, die ihren Kindern nicht helfen kann" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Muttersau, die ihren Kindern nicht helfen kann</p></div>
<p>Diese ganze Prozedur erlebt die Mutter unmittelbar mit, hört die panischen Schmerzensschreie ihrer Kinder, möchte ihnen zu Hilfe kommen; allein, ein Käfig aus blankem Stahl fesselt sie an den Boden. Sie ist fixiert. Kann sich nicht umdrehen. Sieht deswegen oft auch nicht, was mit ihren Kindern gerade geschieht. Sie hat Angst. Ihr Maul schäumt. Die Augen vor Panik geweitet. Doch sie kann ihren Kindern nicht helfen.</p>
<p>Eine zweite Person schneidet nun mit einem Skalpell &#8211; ohne jede Betäubung &#8211; den Körper des Ferkels auf und presst die Hoden heraus. Diese werden abgeschnitten und die Wunde desinfiziert. Das Ferkel wird zurück gesetzt in die oft aus kaltem Vollspaltenboden oder blankem Beton bestehende Bucht.</p>
<p>Und schon folgt das Nächste. Massenabfertigung in der Massenproduktion. Routine &#8211; schnelle Schnitte &#8211; nur damit das Schweinefleisch nicht nach Eber schmeckt.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a title="Ein Ferkel wird kastriert von pig-vision bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/pig-vision/3706856085/"><img style="border: 0pt none; margin: 2px;" title="Ein Ferkel wird kastriert" src="http://farm3.static.flickr.com/2637/3706856085_2999554e71_m.jpg" alt="Ein Ferkel wird kastriert" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Ferkel wird kastriert</p></div>
<p>250.000 mal am Tag geschieht das allein in der EU. Rein rechnerisch werden also jede Sekunde drei Ferkel ohne Betäubung aufgeschnitten und kastriert. Rund um die Uhr. Der wissenschaftliche Ausschuss der EU-Kommission zu Tiergesundheit und Tierschutz hat bereits 2004 in einem Bericht festgestellt, dass dies für die betroffenen Ferkel erhebliche Schmerzen während der Kastration bedeutet. Dem aber nicht genug, leiden die Ferkel noch längere Zeit an den Folgen des schmerzhaften Eingriffs. Daher ist diese Form der Verstümmlung selbst unter Politiker/innen stark umstritten.</p>
<p>Nicht nur durch die Kastration werden auf diese Weise pro Jahr über 91 Millionen männliche Ferkel in der EU „behandelt“. In den meisten Betrieben zählt das Abschleifen der Zähne beider Geschlechter genauso zum Standardprogramm, wie das Abschneiden des Schwanzes der Baby-Ferkel. Beides extrem schmerzhafte, traumatisierende Eingriffe. Alles laut Tiernutzungsindustrie „zum Wohle der Schweine“  Wie blanker Hohn klingt diese Beschönigung, steht es doch unter Expert/innen längst fest, dass gegenseitiges Verletzen der Schweine nur durch den Stress enger, unzulänglicher Haltungsbedingungen hervorgerufen wird.</p>
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		<title>X15 wird ohne Betäubung kastriert &#8211; ein &#8220;normaler&#8221; Vorgang in der Tiernutzungsindustrie</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 10:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Ferkel]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Vormittag des 30. Juni 2009 wurde X15, dass Ferkel, das wir ein Schweine-Leben lang begleiten werden, kastriert. Ohne Betäubung, was leider üblich ist. In der Europäischen Union werden täglich 250.000 Ferkel kastriert. In fast allen Fällen ohne jede Betäubung! Die Kastration fügt den Schweinen nicht nur schwere akute, sondern auch langfristige Schmerzen zu. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Vormittag des 30. Juni 2009 wurde X15, dass Ferkel, das wir ein Schweine-Leben lang begleiten werden, kastriert. Ohne Betäubung, was leider üblich ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; font-weight: normal; text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="412" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6100805&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="412" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6100805&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In der Europäischen Union werden <strong>täglich</strong> <strong>250.000 Ferkel</strong> kastriert. In fast allen Fällen <strong>ohne jede Betäubung!</strong> Die Kastration fügt den Schweinen nicht nur schwere akute, sondern auch langfristige Schmerzen zu. Der wissenschaftliche Ausschuss für Tiergesundheit und Tierschutz der EU-Kommission teilt diese Ansicht.</p>
<p>In Norwegen ist die Kastration komplett verboten. In den Niederlanden und ab 2010 in der Schweiz, ist die Kastration nur noch unter Betäubung erlaubt.</p>
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