2. Feb 2010  •  Thomas Winger  •  Kategorie: SCHLACHTUNG, news  

Thomas & Campo

Thomas & Campo

X15 ist tot. Der Tod war wie sein kurzes Leben: brutal, qualvoll, trostlos. Ein Welle von Gefühlen steigt auf, wenn man sich die Bilder seines letzten Weges ansieht – Wut, Ohnmacht, Schmerz und auch Scham darüber, in einer Gesellschaft zu leben, die dass, was hier dokumentiert wird, als „normal“ akzeptiert, als Alltag in der sogenannten Landwirtschaft.

Es ist nur natürlich, wenn die ohnmächtige Wut des Betrachters nach Schuldigen sucht, nahe liegend ist beispielsweise immer der Wunsch, „to kill the messenger“, in diesem Fall die Entrüstung über uns, wie wir X15’s Schicksal öffentlich ins Netz stellen konnten, ihn nicht wenigstens im letzten Moment zu retten versuchten, anstatt kaltblütig und zynisch die Kamera drauf zuhalten, wie er ermordet wird.
Eine verständliche Reaktion, aber verfehlt; der Bote ist weder Ursache noch Wurzel des Übels: es gibt jedes Jahr alleine in Österreich 5 Millionen X15, es gab sie vor unserem Projekt und es wird sie leider danach geben. Aber wie lässt sich die aufgestaute Emotion denn dann kanalisieren, wo ist der „Schuldige“ den man wenigstens aus vollem Herzen „hassen“ kann? Ist es der einfache Bauer der von seinen Tieren lebt, die Tierärztin, die ihm bescheinigt, sie artgerecht zu halten, oder der Schlächter, der es am Ende nicht einmal schafft den Bolzen so anzusetzen, dass sein Opfer wenigstens lange genug betäubt ist, um den Todesstich nicht mitzuerleben? Oder muss man folgerichtig jede Hausfrau, jeden einzelnen Konsumenten hassen, der  im Supermarkt gedankenlos Schinken und Speck kauft? Das Phänomen der modernen Tierausbeutung ist so monströs, dass es sich einfachen Lösungen entzieht.  Wer etwas verändern möchte, muss in seinem Umfeld beginnen, immer mehr Menschen darauf hinweisen was hier hinter hohen Mauern geschieht, versuchen Bewusstsein zu bilden, Verhalten zu verändern. Weiterlesen…

Tags: , , , ,



    3. Nov 2009  •  Thomas Winger  •  Kategorie: news  

Unser Projekt hält nun bei Halbzeit – vor vier Monaten wurden X15 und JACKPOT geboren, in etwa drei Monaten wird die Zeitspanne um sein, die unsere Gesellschaft einem Schwein zu leben gönnt.
Eine gute Gelegenheit also zu einem kurzen Rückblick, einer Besinnung auf die Motivation von uns, den Initiatoren, und von euch, den Begleitern von PIG-VISION; eine Gelegenheit auch, über X15 zu sprechen, ein sehr emotionales Thema, dass bereits heftig diskutiert wird, wobei auch einige Vorwürfe gegen uns laut werden.

Thomas & Campo

Thomas & Campo

Ziel von PIG-VISION ist, durch Dokumentation von Fakten Menschen dazu zu motivieren, sich gewaltfrei zu ernähren.
Zu diesem Zweck haben wir bewusst in das Leben EINES EINZIGEN Ferkels eingegriffen, haben es, wenn man es kritisch sehen möchte, „instrumentalisiert“, und auf einen Gnadenhof gebracht, wo es sein Leben verbringen wird. Wir haben diese Aktion nicht leichtfertig gesetzt, auch den mit dem Transport verbundenen Stress in Kauf genommen, in der Überzeugung, dass wir, trotz der Instrumentalisierung für unseren Zweck, letztlich im Interesse dieses Tieres handeln. Dieses Ferkel ist JACKPOT.
Darüber hinaus haben wir in KEINES einzigen Tieres Befindlichkeit eingegriffen, auch keine Verantwortung übernommen. Wir haben allerdings sehr wohl DOKUMENTIERT. Wir haben die Fratze der Schweinezucht hinter den Mauern der Tierausbeutung auf die Bildschirme gebracht. Wir haben, um die Dramatik dieser Realität noch zu verdeutlichen, einer anonymen “Produktionseinheit” für diese Doku einen Namen gegeben, den Namen X15.
X15 “gehört” nicht uns, sondern dem Mastbetrieb, wie auch seine zahllosen Artgenossen, und er wird auch durch die Erlaubnis des Schweinemästers, uns in seinem Betrieb filmen zu lassen, nicht “unser Schwein”, über dessen Schicksal wir bestimmen könnten.
Wir zeigen schlichtweg, was jedes Jahr, alleine in Österreich, 5 Millionen mal geschieht, verursacht durch das Konsumverhalten unserer Bekannten, Verwandten und Freunden, und wir zeigen es bis zum bitteren Ende.
Wenn uns jemand diesen konsequenten Blick auf die Realität zum Vorwurf machen möchte, so hieße das nur “den Boten zu prügeln”, eine bekannte Reaktion auf ohnmächtige Verzweiflung, aber vollkommen sinnlos.

Es ist, zumindest im großen Zusammenhang, auch sinnlos, sich über Rettungsmöglichkeiten für X15 den Kopf zu zerbrechen. Glaubt ihr wirklich, ihr könntet dann zufrieden einschlafen, während wir am nächsten Tag die Kamera auf X15’s Bruder, oder auf X16 oder X2501 richten?
Sinnvoll wäre es vielmehr, das aufklärerische Potential dieser Kampagne zu nutzen, sie möglichst vielen Fleischfressern vor Augen zu halten, Eltern, Lehrern, Medien, etc. Ich weiß schon, dass nicht viele Menschen sich so etwas freiwillig ansehen, und die meisten von euch wahrscheinlich ohnehin selbst Veggies sind; aber manchmal erwischt man “Fleischos” doch im richtigen Moment, vielleicht weil sie den Ansatz originell finden, oder die Bilder herzig oder ihnen einfach langweilig ist.

Unser Anspruch ist nicht, mit PIG-VISION die Welt zu verbessern, Spenden zu sammeln oder berühmt zu werden. Wir wollen euch einfach ein weiteres Werkzeug zur Verfügung stellen, mit dem ihr Überzeugungsarbeit leisten könnt, mit dem ihr es immer mehr Menschen unmöglich macht zu sagen “wir haben es nicht gewusst”.

Tags: , , , ,



    26. Okt 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: mitmachen, news  

Wir hatten die Besucher/innen unserer Website pig-vision.com vom 6. bis 20. Oktober gebeten, uns in einer Umfrage ihre Meinung und ihre Ideen zu diesem Projekt zu nennen. 195 Menschen sind dieser Bitte nachgekommen. Die Gewinnerin oder den Gewinner der Verlosung, an der alle Befragten teilnehmen konnten, geben wir in Kürze bekannt!

Euch allen danken wir sehr für Euer Feedback. Wir möchten kurz auf zwei Punkte eingehen, die jeweils von einigen Personen angemerkt wurden.

Schlagworte
Sehr häufig wurde darum gebeten, einfach zu findende Links auf eine Sammlung aller Fotos oder Videos und bestimmte Schlagworte einzurichten. Diese Schlagworte gibt es bereits seit Anfang der Kampagne. Sie sind in der rechten Spalte zu finden. Wir haben sie nun weiter nach oben geholt, damit sie schneller gefunden werden.

Interviews
Wir wurden von einigen der Teilnehmenden auf die von uns am Anfang der Kampagne angekündigten Interviews mit Befürwortern der heute üblichen kommerziellen Tiernutzung hingewiesen. Nur leider stellt sich das als schwierig heraus: offensichtlich ist es für Menschen leichter Tierleid im Verborgenen zu verursachen, als sich dazu offen zu bekennen. Wir bleiben aber dran – und wenn die ein oder andere Besucher/in dieser Website den Metzger vor Ort oder andere interessante Personen interviewen möchte, freuen wir uns sehr. Wenn ihr uns ein Interview (ob Text, Audio oder Video) zusendet, an dem ihr alle Rechte besitzt, können wir es auf der Website veröffentlichen.

Auf diesem Weg könnt ihr selbst Teil von pig-vision werden. Wenn ihr keine Interviews machen wollt, könnt ihr Euch aber nach wie vor bei uns melden, falls ihr Interesse daran habt uns zu unterstützen. Wir können immer Menschen brauchen, die uns beim Übersetzen helfen (deutsch zu englisch), uns beim Twittern unterstüzen oder weitere Ideen haben.

Tags: , , ,



    9. Okt 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Wir wurden von den Ottakringer Grünen eingeladen an ihrem Tierschutztag unser Filmmaterial zu präsentieren und dort zu sprechen. Beides werden wir gerne wahrnehmen und laden auch Euch dazu ein, dabei zu sein:

am Samstag, den 17. Oktober 2009 von 08:00 – 14:00 Uhr am Yppenplatz (Piazza) in Ottakring (Wien)

Für uns wird um 10:00 Uhr Michael Hartl das Projekt pig-vision vorstellen und einiges zu den Bildern sagen. Danach wird er für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Außerdem wird eine Bio-Bäuerin vor Ort sein, Vertreter von BioAustria und der Politik und auch eine Campaignerin vom Verein gegen Tierfabriken (VgT).

tierschutztag

Tags: , , ,



    6. Okt 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Schweinemast in Österreich

In der Schweinemast besteht die "Aufgabe" der Schweine hauptsächlich darin, zu fressen.

Wie Du vor Kurzem hier lesen konntest haben wir überlegt, ob und in welcher Form wir das Projekt “pig-vision” fortführen sollen. Die Schwierigkeit ist, um es deutlich zu sagen, dass wir jetzt, wo die Mast begonnen hat, sehr schwierig neues zeigen können. Es wird immer wieder X15 beim Fressen sein.

Daher werden wir wohl nicht mehr, wie anfangs, ein bis zwei Mal wöchentlich neue Fotos und Videos online stellen. Das haben wir in den letzten Wochen ja auch nicht mehr gemacht – und jetzt wisst ihr, warum.

Es ist uns aber ein sehr großes Anliegen pig-vision fortzuführen! Darum werden wir in den nächsten Wochen verstärkt Fachtexte und Interviews online stellen. Wenn Du Ideen für Interview-Partner/innen hast oder sogar einen Kontakt herstellen könntest, nimm bitte Kontakt mit uns auf.

Ferkel Jackpot in seinem Zuhause - dem Tierparadies Schabenreith in Oberösterreich

Den Teilnehmer/innen unserer Umfrage winkt als Belohnung ein Wochenende im Tierparadies Schabenreith!

Um zu erfahren, wie wir pig-vision noch besser machen können, laden wir Dich außerdem ein, an einer Umfrage teilzunehmen. Unter allen Teilnehmenden, die das möchten, verlosen wir ein Wochenende für zwei Personen im Tierparadies Schabenreith – dem Ort, wo Jackpot lebt! Ein Treffen mit Jackpot gibts für die beiden Personen dann natürlich auch.

HIER GEHT’S ZUR UMFRAGE!

Die Umfrage läuft bis zum 20. Oktober 2009, 13 Uhr.

Um an der Verlosung teilzunehmen, gibst Du am Ende der Umfrage Deine Email-Adresse an. Diese werden wir ausschließlich für die Verlosung nutzen und nach erfolgreicher Verlosung wieder löschen.

Bedingungen: die An- und Abfahrtskosten trägt die/der Gewinner/in selbst. Weiter stimmt die/der Gewinner/in zu, ein Treffen mit Jackpot, dem glücklichen Ferkel von pig-vision von uns mit Foto- und Videokamera aufnehmen und veröffentlichen zu lassen. Auch ein Interview mit uns sagst Du bei Teilnahme zu.

Die Kosten für die Übernachtung im Tierparadies Schabenreith für zwei Personen übernehmen wir!

Tags: , ,



    17. Sep 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Da uns in den letzten Wochen immer mehr Personen auf einen Newsletter angesprochen haben – weil sie weder auf Facebook oder Twitter sind, noch einen RSS-Feed abonnieren wollen/können – haben wir uns nun daran gesetzt einen Newsletter anzubieten.

Einmal im Monat wird es zukünftig nun also auch per Email Infos von uns zu X15 und Jackpot geben.

NEWSLETTER ANMELDUNG

Hier kannst Du Dich zum Newsletter registrieren:

Anrede:
Vorname:
Nachname:
E-Mail-Adresse:
Newsletterformat: HTML (mit Bildern)

Text (Plaintext)

Tags: , , ,



    9. Sep 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Wird pig-vision zu Ende gehen?

Wird pig-vision jetzt schon beendet werden?

Mit einigen Bauchschmerzen schreiben wir Euch diese Zeilen. Und wir müssen sagen, dass es ziemlich zwickt. Grund ist, dass wir gerade die geplanten Zwischenziele der Kampagne pig-vision mit den aktuellen Resultaten verglichen haben. Das Ergebnis ist ernüchternd bis enttäuschend: Fallende Zugriffszahlen und zurückgehende Aktivität auf den meisten Social-Networks, auf denen pig-vision vertreten ist. Anscheinend sind doch nur deutlich weniger Menschen bereit, sich für das Schicksal der beiden Ferkeln Jackpot und X15 zu interessieren, als wir dachten. Für uns bedeutet das jetzt Grund zum Handeln: wir überlegen konkret, diese Kampagne zu beenden. Die eingeplanten Ressourcen von Zeit und Geld würden dann eben für andere Projekte genutzt werden.

Doch es ist noch nicht aller Tage Abend und so haben wir uns eine Frist von 4 Wochen gesetzt um mit Euch zu diskutieren wie es mit pig-vision weiter gehen soll. So flach, wie es im Moment läuft, können wir die Kampagne nicht fortführen. Deswegen, wenn ihr die Kampagne in dieser Form weitergeführt sehen wollt, nochmals ein inniger Aufruf an euch: Verbreitet die Kampagne noch einmal soweit ihr nur könnt. Ladet Menschen, die sich für diese Geschichte interessieren könnten auf die Website oder in die Gruppen ein. Leitet die Fotos und Videos an Menschen weiter, die sich aus Eurer Sicht schon lange mal damit beschäftigen sollten. Verwendet pig-vision als Tool, um die Welt ein klein wenig zu verändern. Denn nur dann steigen auch die Zugriffszahlen und die Wahrscheinlichkeit, dass wir diese Kampagne noch retten können.

Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge und freuen uns über Eure Hilfe.

Kampagnenteam pig-vision

Tags: , ,



    4. Sep 2009  •  Marion Fuchs und Wolf Kurzwernhart  •  Kategorie: LEBEN  

Antonella

Antonella

Hallo, ich bin Antonella. Für die, die es nicht wissen: Doris und Harald glauben, sie wären die Chefs im Stall. Die Schweine glauben es (die echten Schweine, nicht Doris und Harald!) und sogar Bruno der Esel glaubt, er wäre es. Stimmt alles nicht: die Chefin hier bin ich! Jetzt hat man hat mich gefragt, ob ich etwas über den Jackpot erzähle und weil ich gerade keinen Termin habe, mach’ ich das gerne.

Also die Vorgeschichte kennen eh schon alle und ich muss sagen, der Kleine entwickelt sich recht ordentlich: größer, schwerer und noch neugieriger, als er ohnehin schon war. Wenn er draußen ist (ja, richtig erkannt: ich weiß auch, was draußen vor sich geht), sieht man ihn kaum noch, weil bei der ganzen Graberei immer nur sein Hintern herausschaut. Nicht sehr appetitlich, sage ich als Katze, aber nun ja, Schweine sind halt so. Herinnen im Stall ist er eigentlich nur, wenn’s regnet und natürlich zum Schlafen. Das schaut schon witzig aus, wenn er in seinem Hundekorb mit Schottenmusterdecke liegt, ganz unschweinisch eigentlich – ich hoffe, er fängt nicht eines Tages zu Bellen an. Aber bis jetzt grunzt er jedenfalls recht ordentlich, vor allem, wenn er sich mit den anderen Schweinen unterhält.

Ausruhen

Jetzt aber ein bissl schneller mit der Scheibtruchn (=Schubkarre)!

Ganz frei im Stall herumrennen darf der Jackpot noch nicht. Der Harald sagt immer, die Großen mögen ihn eh, aber wenn ihm da einer unabsichtlich mit seinen 300 Kilo auf die Pfoten, pardon, Hufe steigt, na hallo! Und die Hauer von so einem Eber sind ja auch nicht ohne: Einmal nicht schauen und umdrehen – Jackpot im Weg – Jackpot bei der Tierärztin – und Harald und Doris mit je einem Nervenzusammenbruch. Deshalb darf er einstweilen die Großen nur unter Aufsicht besuchen. Na, da hat er Augen gemacht: Ganz genau anschauen, beschnüffeln, draufsteigen, ablecken, in Schweinsohren hineinschauen oder sanft hineinbeißen. Und die großen Bröckerl lassen ihn dann trotz seines Ungestüms ganz entspannt rumtollen. Meine Erziehung, sag ich ja!

Umarmung

Was ist in so einem Schweinsohr eigentlich drinnen?

Wie ich letzte Woche auf Inspektion war, haben ihm das Fuchsi und der Wolf seine Box ausgemistet – das hätten Sie sehen sollen! Ganz aufgeregt ist er hinter dem Wolf mit der Scheibtruhe hergerannt und dann hat er dem Fuchsi immer wieder gezeigt, wo noch zu putzen ist. Wenn sie nicht gleich geschaut hat, hat er sie angestupst und dann hat sie aber gespurt. Der schaut halt, dass er sein Personal gleich richtig erzieht, das hat er von mir gelernt. Dann hat sie ihm noch frisches Stroh ausgebreitet und seinen Korb gemacht und Ruck-Zuck war er in seiner Box, noch schnell ein Betthupferl gemampft – und schon ist er schon drinnen gelegen und hat geschnarcht und gegrunzt wie ein Großer.

So, Sie entschuldigen, ich muss jetzt meine Runde machen …

Tags: , ,



    19. Aug 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

In den vergangenen Tagen wurden wir gleich zweimal interviewt – einmal von der Kronen Zeitung und das andere Mal von Hitradio Ö3. In der Ausgabe vom 15. August 2009 konnten die Leser/innen folgenden Text in der Krone finden:

Riesenschwein auf der Linzer Landstraße – damit wollen Tierschützer wie die Studentin Lisa Pfleger (20) aus Linz auf Massentierhaltung in Österreich aufmerksam machen. Zwei Ferkel haben die Aktivisten mit der Kamera begleitet, Jackpot lebt auf dem Gnadenhof, sein Bruder X15 fristet sein Dasein in einem Masthof – in sechs Monaten folgt die Schlachtung. Passanten sollen sich nun entscheiden, welcher Lebensweg ihnen mehr zusagt.

Das Interview und der Foto-Termin dazu fanden am Freitag, den 14. August statt. Am 15. dann ein Anruf von Ö3, in dem ich um ein Interview gebeten wurde. Das sehr lange Gespräch, dass sich daraus ergab, wurde dann noch am Samstagabend in gekürzter Fassung ausgestrahlt. Hitradio Ö3 hat uns folgenden Mitschnitt zur Verfügung gestellt:

Tags: , ,



    13. Jul 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Grunzmobil des Vereins der Schweinefreunde im Einsatz

Grunzmobil des Vereins der Schweinefreunde im Einsatz

Die von United Creatures gestartete Kampagne “pig-vision” bekommt im Internet viel Zuspruch – und führt an einzelnen Stellen zu angeregten Diskussionen. Nun hat uns der Verein der Schweinefreunde aus der Schweiz kontaktiert. Sie möchten uns dabei unterstützen, auf das alltägliche Leid der Schweine aufmerksam zu machen. Daher bieten sie uns an, dass wir uns das “Grunzmobil” des Vereins ausleihen dürfen!

Das nehmen wir natürlich dankend an – und gehen auf Tour durch Österreich. In verschiedensten Städten werden wir unsere Kampagne vorstellen.

Sobald die Termine feststehen werden wir den Tourplan hier veröffentlichen. Und würden uns freuen, wenn wir Dich an einem der Orte persönlich treffen können!

Tags: , ,