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	<title>pig-vision &#187; interviews</title>
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	<description>2 Brüder &#124; 2 Leben &#124; 2 Schicksale</description>
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<title>pig-vision</title>
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		<title>Interview mit dem Schlachter von X15</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2010/02/03/interview-mit-dem-schlachter-von-x15/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[SCHLACHTUNG]]></category>
		<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Schlachthof]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangenen Donnerstag wurde X15, das Schwein, das wir monatelang mit der Kamera begleitet hatten, getötet. Dies geschieht täglich über 20.000-mal in Österreich, über 200.000-mal in Deutschland und weltweit unglaubliche 5 Millionen mal PRO TAG! Uns hat interessiert, was die einzelne Person dabei fühlt, was sie denkt, warum sie ein fühlendes Lebewesen töten kann. pig-vision: Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Donnerstag wurde X15, das Schwein, das wir monatelang mit der Kamera begleitet hatten, getötet. Dies geschieht täglich über 20.000-mal in Österreich, über 200.000-mal in Deutschland und weltweit unglaubliche 5 Millionen mal PRO TAG!</p>
<p>Uns hat interessiert, was die einzelne Person dabei fühlt, was sie denkt, warum sie ein fühlendes Lebewesen töten kann.</p>
<p><strong>pig-vision: </strong>Wie sehr glauben Sie, dass ein Tier bei der Schlachtung leidet? Und wodurch wird dieses Leid positiv oder negativ beeinflusst?</p>
<blockquote><p>Das Tier leidet bei der Schlachtung nicht.</p></blockquote>
<p><strong>pig-vision: </strong>Können Sie nachvollziehen, wenn Menschen den Vorgang des Tötens ablehnen?</p>
<blockquote><p>Nutztiere sind dazu da, um geschlachtet und gegessen zu werden.</p></blockquote>
<p><strong>pig-vision: </strong>Empfinden Sie Erfüllung oder Freude durch das Töten eines Tieres?</p>
<blockquote><p>Das Schlachten ist eine Arbeit und keine Freude.</p></blockquote>
<p><strong>pig-vision: </strong>Wenn es Ihnen keine Freude bereitet, warum üben Sie dann diese Tätigkeit aus?</p>
<blockquote><p>Es ist der Wirtschaftszweig unseres Betriebes.</p></blockquote>
<p><strong>pig-vision: </strong>Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ein Tier töten?</p>
<blockquote><p>Ich denke nicht nach, ansonsten bringe ich es nicht übers Herz.</p></blockquote>
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		<title>Im Interview mit Menschen für Tierrechte</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/12/22/im-interview-mit-menschen-fur-tierrechte/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 10:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kastenstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen für Tierrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Spaltenboden]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Kresse von pig-vision interviewt Marion Selig, Tierärztin und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte (MfT) zum Thema Schweinehaltung. Robert Kresse: MfT arbeitet in Deutschland an einer Tierschutz-Verbandsklage. Was genau ist das und wie könnte diese auch konkret den Schweinen helfen? Marion Selig: Im Rechtsstaat Deutschland besteht eine gravierende rechtliche Schieflage, was den Tierschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.tierrechte.de/include/basics/visite.php4?ID=selig"><img class="alignleft" title="Marion Selig | stellv. Vorsitzende von Menschen für Tierrechte" src="http://www.tierrechte.de/downloads/presse/mappen/999/selig.jpg" alt="" width="72" height="96" /></a></p>
<p><img class="size-medium wp-image-615 alignnone" title="Menschen für Tierrechte" src="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2009/10/BV_logo_txt-300x54.jpg" alt="Menschen für Tierrechte" width="300" height="54" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Robert Kresse von pig-vision interviewt <a title="Visitenkarte von Marion Selig" href="http://www.tierrechte.de/include/basics/visite.php4?ID=selig" target="_blank">Marion Selig</a>, Tierärztin und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes <a title="Webseite des Bundesverbands Menschen für Tierrechte" href="http://www.tierrechte.de/" target="_blank">Menschen für Tierrechte</a> (MfT) zum Thema Schweinehaltung.<span id="more-610"></span></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>MfT arbeitet in Deutschland an einer Tierschutz-Verbandsklage. Was genau ist das und wie könnte diese auch konkret den Schweinen helfen?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Im Rechtsstaat Deutschland besteht eine gravierende rechtliche Schieflage, was den Tierschutz betrifft: Tierhalter wie z. B. Schweinemäster können gegen vermeintlich zu hohe Tierschutzauflagen durch alle Instanzen klagen. Sie können sich also auf juristischem Weg gegen die (vermeintliche) Verletzung ihrer Rechte wehren, wenn ihnen der Amtstierarzt beispielsweise die Auflage macht, den Schweinen mehr Platz zur Verfügung zu stellen. Tierschützer und Tierrechtler hingegen haben umgekehrt keine Möglichkeit, mehr Tierschutz gerichtlich einzuklagen. Wenn ich der Auffassung bin, dass die Bedingungen in der Schweinemast absolut tierquälerisch sind und gegen das Tierschutzgesetz verstoßen – nach dem Tiere artgemäß untergebracht und versorgt werden müssen –, kann ich weder als Privatperson noch als stellvertretende Vorsitzende für meinen Verband dagegen klagen. Es ist lediglich möglich, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft einzureichen. Aus Erfahrung wissen wir, dass solche Strafanzeigen fast immer eingestellt werden. Mündliche Verhandlungen mit externen Gutachtern etc. finden praktisch nie statt.</p>
<p>Hier würde die Tierschutz-Verbandsklage abhelfen. Denn sie würde anerkannten Tierschutzorganisationen ermöglichen, stellvertretend und sozusagen als Anwalt der Tiere – denen formal keine eigene Rechtsposition zukommt – vor Gericht zu gehen und zu klagen. Die Tierschutz-Verbandsklage schafft also kein neues Tierschutzrecht, sondern ist unbedingt notwendig, um bereits geltende Tierschutzvorschriften wirkungsvoll durchzusetzen. Wäre die Tierschutz-Verbandsklage eingeführt, könnten Tierschutzorganisationen die derzeitige Haltung von Schweinen gerichtlich überprüfen lassen. Auch eine Klage gegen das betäubungslose Kastrieren der männlichen Ferkel wäre möglich.</p>
<p>Als bislang einziges Bundesland hat übrigens Bremen im Oktober 2007 die Tierschutz-Verbandsklage eingeführt. Neu ist das Verbandsklagerecht nicht: Im Naturschutzrecht, Behindertenrecht und Wettbewerbsrecht ist die Verbandsklage bereits zugelassen und hat sich bewährt.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>Welche Kritik äußert MfT an der Schweinehaltung allgemein?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Schweine sind intelligente und gesellige Tiere. Die Mütter bauen vor der Geburt ein Nest. Sie säugen ihre Jungen drei Monate lang. In der Gruppe besteht ein Netz von sozialen Beziehungen, wobei diese zwischen verwandten Tieren besonders eng sind. Schweine suchen gern im Boden nach Samen, Früchten, Wurzeln und Gräsern. Sie suhlen sich gern und erkunden voller Neugier ihre Umwelt. Dies alles können sie in der heute üblichen Schweinehaltung überhaupt nicht ausleben. Dort werden den Ferkeln die Ringelschwänze und die Eckzähne abgekniffen. Die männlichen Ferkel werden kastriert – derzeit ist dies sogar ohne Betäubung in den ersten Lebenstagen zulässig. Die „Mastschweine“ werden in Buchten auf Spaltenböden gehalten – das bedeutet Enge, Gestank und Langeweile Tag für Tag. Die weiblichen „Zuchttiere“ werden zu Gebärmaschinen gemacht, die nur einen Teil der Trächtigkeit mit anderen Schweinen in der Gruppe leben dürfen. Kurz vor und während der Geburt sowie die Wochen danach müssen die Mütter in engen Kastenständen verbringen – in fast völliger Bewegungslosigkeit.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>Was ist für MfT am meisten an der Schweinehaltung zu kritisieren?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Letztlich ist die übliche Schweinehaltung insgesamt absolut tierquälerisch und nicht hinnehmbar. Schon das Verstümmeln der Tiere, die dauerhafte Haltung im Stall auf Spaltenböden, oft ohne Einstreu und das Einpferchen der Muttertiere in die Kastenstände bedeuten eine völlig tierwidrige Haltung, in der Langeweile, Verletzungen und Verhaltensstörungen – und damit erhebliches Leiden – vorprogrammiert sind.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Robert Kresse: </strong>Wie sieht eine optimale Haltungsform für Schweine aus Sicht von MfT aus?</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p><strong>Marion Selig:</strong> Als Tierrechtler hinterfragen wir die (Gefangenschafts-)Haltung von Tieren grundsätzlich. Abgesehen davon, dass Tiere ein Recht auf Leben und Unversehrtheit haben, ist es nicht notwendig, sie zur Lebensmittelerzeugung zu halten und zu töten. Im Gegenteil verursacht der Verzehr von Produkten vom Tier eine Menge Probleme, sowohl was die menschliche Gesundheit als auch den Klimawandel betrifft. Ein Großteil der Treibhausgase entsteht dadurch, dass die Menschen Tiere züchten, töten und essen. Pflanzliche Energie wird außerdem vernichtet und auch sonst eine Menge Energie verschwendet.</p>
<p>Solange Menschen aber noch Tiere halten, sehen wir die Notwendigkeit, die Bedingungen dieser Tierhaltung so gut wie möglich zu gestalten. Für die Schweine würde dies heißen: Leben in Familienverbänden, genügend Platz, Freilauf auf der Weide, Einstreu im Stall, Verbot der Kastenstände, Verbot der betäubungslosen Kastration sowie der Schwanzamputation und des Abkneifens der Eckzähne.</p></blockquote>
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		<title>Auslauf ins Freie und geringere Besatzdichten</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/11/26/auslauf-ins-freie-und-geringere-besatzdichten/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kastenstand]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir neben dem Darstellen der Leben der zwei Schweine, die wir begleiten, auch Fakten liefern wollen, haben wir ein weiteres Mal mit eine Wissenschaftler ein Interview geführt. Herr Dr. Werner Hagmüller beschäftigt sich am Institut für Biologische Landwirtschaft und Biodiversität der Nutztiere der LFZ Raumberg-Gumpenstein mit den unmittelbar im Zusammenhang mit der Tiergesundheit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_674" class="wp-caption alignleft" style="width: 174px"><img class="size-medium wp-image-674" title="Werner Hagmüller" src="http://www.pig-vision.com/wp-content/uploads/2009/11/Passfoto2009-242x300.jpg" alt="Werner Hagmüller" width="164" height="204" /><p class="wp-caption-text">Dr. Werner Hagmüller</p></div>
<p>Nachdem wir neben dem Darstellen der Leben der zwei Schweine, die wir begleiten, auch Fakten liefern wollen, haben wir ein weiteres Mal mit eine Wissenschaftler ein Interview geführt.</p>
<p>Herr Dr. Werner Hagmüller beschäftigt sich am <a href="http://www.raumberg-gumpenstein.at/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=24&amp;Itemid=104">Institut für Biologische Landwirtschaft und Biodiversität der Nutztiere</a> der <a href="http://www.raumberg-gumpenstein.at/cms/">LFZ Raumberg-Gumpenstein</a> mit den unmittelbar im Zusammenhang mit der Tiergesundheit in Biobetrieben auftretenden Problemen. Als Leiter des Fachbereiches Schwein liegen seine Schwerpunkte im Bereich der Krankheitsvorbeugung durch alternative Methoden, der Managementverbesserung in der Sauenhaltung, der Weiterentwicklung von Stallungseinrichtungen sowie der Optimierung von Fütterungsrationen für Zuchtsauen und Ferkel. Das Thema Kastration beschäftigt ihn als Tierarzt seit mehr als 5 Jahren sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht.</p>
<p>Somit haben wir einen Experten zum Thema, der uns unsere Fragen beantwortete.<span id="more-644"></span></p>
<p><strong>Wo liegt aus Ihrer Sicht das größte Tierschutzproblem im Bereich Schweinehaltung?</strong></p>
<blockquote><p>Eine Wertung unter den in der Schweinehaltung als tierschutzrelevant anzusehenden Problemen erscheint mir aus fachlicher Sicht äußerst schwierig. Neben der Kastration ohne Schmerzausschaltung und dem Kupieren der Schwänze halte ich jedoch persönlich die Haltung von Zuchtsauen kurz vor, während und nach dem Abferkeln in Einzelständen („Käfig“ oder „Ferkelschutzkorb“) für eine tierschutzrelevante Belastung. Gerade rund um die Geburt zeigen nicht fixierte Sauen eine Vielzahl an Verhaltensweisen, die bei einer Fixierung nicht ausgeführt werden können (Nestbau, Positionswechsel, freies Aufstehen und Abliegen, ungehinderter Kontakt zu den Ferkeln,&#8230;). Eine Fixierung während des Abferkelns bedeutet Stress, was durch hormonelle Rückkoppelung eine negative Beeinflussung des Geburtsgeschehens bedingt. Die Ferkelverluste halten sich bei Systemen mit Fixierung deshalb in Grenzen, weil das Erdrücken durch den Schutzkorb erschwert wird. Freie Abferkelsysteme hingegen kommen dem Verhalten der Sau besonders entgegen. Damit Ferkelverluste verhindert werden, bedarf es einer gut konditionierten Sau (nicht zu fett) mit hervorragenden Mutterinstinkten.</p></blockquote>
<p><strong>Was sagt die Wissenschaft zu der heute üblichen Verwendung des Kastenstandes für Muttersauen?</strong></p>
<blockquote><p>Als Zusatz zu der oben bereits angeschnittenen Problematik muss festgehalten werden: Bei professionellem Management belaufen sich die Saugferkelverluste in freien Abferkelsystemen im gleichen Bereich wie in Systemen mit Fixierung. Erfahrungen aus der Schweiz belegen dies mit einer großen Anzahl an ausgewerteten Würfen (z.B. WEBER, R. et al. 2006). Einzig die Ursache für die Verluste differiert. In freien Systemen ereignen sich mehr Erdrückungsverluste als bei fixierten Sauen, Ferkelverluste aus anderen Gründen sind jedoch deutlich reduziert. Voraussetzungen für ein funktionierendes Abferkelsystem ohne Fixierung sind neben dem erhöhten Platzangebot auch eine optimale Klimaführung und die Bereitstellung eines warmen Ferkelnestes.</p></blockquote>
<p><strong>In welchem Umfang fügt die betäubungslose Kastration den Ferkeln Schmerzen zu? Wie könnten Alternativen aussehen?</strong></p>
<blockquote><p>Die betäubungslose Kastration stellt einen massiven Eingriff dar. Sowohl der Hautschnitt, als auch das Entfernen der Hoden selbst wird von Schweinen aller Altersgruppen als schmerzhaft empfunden. Auch junge Ferkel unter 7 Tage haben ein voll entwickeltes Schmerzbewusstsein. Neben dem Akutschmerz bei der Operation ist auch der nachfolgende Wundschmerz, der mindestens 24 Stunden andauert, zu beachten. Derzeit wird in Österreich über den Einsatz eines Schmerzmittels zur Dämpfung des Wundschmerzes diskutiert. Aus fachlicher Sicht stellt diese Methode zwar eine Verbesserung im Vergleich zu der derzeitigen Situation dar, bietet jedoch keine Lösung für die Beseitigung des Akutschmerzes.<br />
Der Einsatz von Narkosegeräten mit CO2 oder Isofluran erscheint nach derzeitiger Beurteilung nicht relevant, da CO2 keine Verbesserung für die Ferkel bringt (massiver Stress durch Erstickungsanfälle, zu kurzes Zeitfenster für die OP) und Isofluran derzeit nur von Tierärzten verwendet werden darf. Außerdem ist Isofluran lebertoxisch, fruchtschädigend und trägt zum Ozonloch bei.</p>
<p>Als einzige praktikable, nicht-chirurgische Methoden verbleiben die Impfung gegen Ebergeruch und die Ebermast. Der Einsatz eines Arzneimittels zur Unterdrückung der körpereigenen Hormonbildung ist eine fachlich elegante Methode zur Lösung des Problems. Wie sich die Verbrauchererwartungen mit dieser Methodik in Einklang bringen lassen muss erst abgeklärt werden. Arzneimittelrechtlich handelt es sich bei dem Produkt nicht (wie oft fälschlich angenommen) um ein Hormon, sondern um einen Impfstoff.</p>
<p>Die tiergerechteste Methode stellt die Ebermast dar. Intakte Eber würden bis zu einem Schlachtgewicht von etwa 80 kg gemästet. Damit wird die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von geruchsbelastetem Fleisch deutlich gesenkt. Ohne eine schnelle und zuverlässige Methode zum Auffinden von „Stinkern“ ist diese Alternative jedoch nicht praxistauglich. Entwicklungen laufen zwar auf Hochtouren, bis dato steht jedoch keine „elektronische Nase“ für den breiten Einsatz auf Schlachthöfen bereit.</p></blockquote>
<p><strong>Wie sieht die optimale Schweinehaltung in Bezug auf das Wohlergehen der Tiere aus?</strong></p>
<blockquote><p>Nimmt man das Wohlergehen der Tiere zum Maßstab der Bewertung von Haltungssystemen, so erscheint eine Haltung in kleinen Gruppen ohne Einschränkung der Bewegung und unter Anbieten von strukturiertem Gelände und unbefestigtem Boden als optimal. Am ehesten würde eine kombinierte Stall- und Freilandhaltung diesen Wünschen gerecht werden. Unter den Bedingungen einer wirtschaftlich erfolgreichen Schweineproduktion wird ein Kompromiss am ehesten bei der biologischen Landwirtschaft gefunden. Freie Beweglichkeit, ständiger Auslauf ins Freie und geringere Besatzdichten bieten geeignete Voraussetzungen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden von Schweinen. Eine reine Vorgabe von einzuhaltenden Normen garantiert jedoch noch keinen optimalen Tierkomfort. Wie auch bei anderen Tierarten steht auch in der Schweinehaltung die Tierbetreuung über allen technischen Vorgaben. Gute Ausbildung und ein Grundverständnis für die Verhaltensweisen von Schweinen stellen die Grundlage für optimales Wohlergehen der Tiere dar.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Hier &#8220;Schlachtung&#8221;, dort &#8220;grausamer Mord&#8221;?</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/11/12/hier-schlachtung-dort-grausamer-schweinemord/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 14:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Kastration]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Im heutigen Interview äußert sich der Nationalratsabgeordnete und Tierschutzsprecher der FPÖ, Bernhard Vock, zu Haltungsbedingungen von Schweinen in Österreich, von Tierschutzproblemen und zur Frage, warum er während der massenweise Schlachtungen von Schweinen in Ägypten von &#8220;grausamen Schweinemord&#8221; sprach. DISCLAIMER: PIG-VISION ist von seiner Natur her ein kontroversielles Projekt. Im Bestreben, dem Konsumenten das Ausmaß des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im heutigen Interview äußert sich der Nationalratsabgeordnete und Tierschutzsprecher der FPÖ, Bernhard Vock, zu Haltungsbedingungen von Schweinen in Österreich, von Tierschutzproblemen und zur Frage, warum er während der massenweise Schlachtungen von Schweinen in Ägypten von &#8220;grausamen Schweinemord&#8221; sprach.</p>
<p><strong>DISCLAIMER:</strong><br />
PIG-VISION ist von seiner Natur her ein kontroversielles Projekt. Im Bestreben, dem Konsumenten das Ausmaß des Tiermissbrauchs am Beispiel zweier Schweine zu verdeutlichen, kommen auf unserer HP verschiedenste Stimmen, aus den unterschiedlichsten Lagern, zu Wort.   Dies bedeutet keinesfalls, dass wir deshalb mit diesen Äußerungen und ihrem politischen Hintergrund konform gehen. Der Konsument ist aufgerufen, sich selbst ein Bild zu machen.<br />
DAS PIG-VISION TEAM</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NGwr-yxAXu4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/NGwr-yxAXu4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wir haben mit Beginn der Kampagne eine Interview-Anfrage an alle TierschutzsprecherInnen im österreichischen Nationalrat geschickt. Bisher kam neben der FPÖ nur Christiane Brunner, die Tierschutzsprecherin der Grünen, unserer Einladung nach. Dieses Video ist ebenfalls <a href="../2009/07/13/die-grunen-und-die-schweinehaltung/">auf pig-vision anzusehen.</a></p>
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		<title>Die heute übliche Schweinehaltung ist nicht artgerecht</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist meine zugegebenermaßen sehr verkürzte Lehre aus dem Interview, dass ich mit Prof. Johannes Baumgartner geführt habe. Er gilt als einer der absoluten Experten im Bereich Schweinehaltung. Prof. Baumgartner ist Leiter der Arbeitsgruppe zum Thema Schweine des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Er erklärt in diesem Interview, was die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist meine zugegebenermaßen sehr verkürzte Lehre aus dem Interview, dass ich mit Prof. Johannes Baumgartner geführt habe. Er gilt als einer der absoluten Experten im Bereich Schweinehaltung. Prof. Baumgartner ist Leiter der Arbeitsgruppe zum Thema Schweine des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.</p>
<p>Er erklärt in diesem Interview, was die Wissenschaft zur heute üblichen Form der kommerziellen Schweinehaltung sagt. Es werden die Themen Vollspaltenboden, Haltung von Sauen im Kastenstand und weitere Aspekte der Zucht und Mast von Schweinen beleuchtet.</p>
<p>In einem zweiten Video geht er sehr ausführlich auf die Frage nach den Schmerzen ein, die Ferkel durch die heute in allen Bereichen angewandte betäubungslose Kastration erleiden.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BWPP8jOJ-4o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/BWPP8jOJ-4o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XKkHHHY8PVg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/XKkHHHY8PVg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>&#8220;Viele Medikamente werden in der Mast eingesetzt&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 14:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[PETA]]></category>
		<category><![CDATA[Spaltenboden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der wissenschaftliche Berater der Tierrechtsgruppe PETA, Dr. Edmund Haferbeck, bezieht für PETA zum Thema Schweinehaltung Stellung. In diesem Interview sprachen wir über die Mast, die verschiedenen Haltungssysteme und den hohen Mediekamenteneinsatz in der industrialisierten Tiernutzung. Weitere interessante Artikel zum Thema:Die Mast aus der Sicht des Tierschutzes (2)Das Leben der pig-vision-Schweine &#8211; ein Rückblick (17)Lugenentzündungen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Der wissenschaftliche Berater der Tierrechtsgruppe PETA, Dr. Edmund Haferbeck, bezieht für PETA zum Thema Schweinehaltung Stellung. In diesem Interview sprachen wir über die Mast, die verschiedenen Haltungssysteme und den hohen Mediekamenteneinsatz in der industrialisierten Tiernutzung. </span></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OHWsUuPc0ME&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/OHWsUuPc0ME&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Pig-Vision im Interview mit PROVIEH</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/08/24/pig-vision-im-interview-mit-provieh/</link>
		<comments>http://www.pig-vision.com/2009/08/24/pig-vision-im-interview-mit-provieh/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 13:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Kresse</dc:creator>
				<category><![CDATA[interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ferkel]]></category>
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		<category><![CDATA[PROVIEH]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir von Pig-Vision haben uns mit  PROVIEH – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. zusammen gesetzt um deren Meinung zum Thema betäubungslose Kastration bei Ferkeln zu hören. Pig-Vision: PROVIEH hatte vor Kurzem einen großen Erfolg bezüglich McDonalds und BurgerKing erreicht. Um was genau ging es da &#8211; und welche Konsequenzen hat das? PROVIEH: &#8220;McDonalds und Burger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" title="Logo von PROVIEH" src="http://www.provieh.de/layout/logo.gif" alt="" width="121" height="106" />Wir von Pig-Vision haben uns mit  <a title="Webseite von PROVIEH" href="http://provieh.de/" target="_blank">PROVIEH – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V.</a> zusammen gesetzt um deren Meinung zum Thema betäubungslose Kastration bei Ferkeln zu hören.</p>
<p><strong>Pig-Vision:</strong> PROVIEH hatte vor Kurzem <a title="Kampagne von PROVIEH: &quot;Kastratenburger? Schluss damit!&quot;" href="http://provieh.de/s3219.html" target="_blank">einen großen Erfolg bezüglich McDonalds und BurgerKing</a> erreicht. Um was genau ging es da &#8211; und welche Konsequenzen hat das?</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH: </strong>&#8220;McDonalds und Burger King sind von uns informiert worden, dass wir eine öffentliche Kampagne starten werden, sollten sie sich nicht zur verbindlichen Bekanntgabe eines Termins zum Ausstieg aus der Verwendung von Kastratenfleisch (Börgefleisch) entschließen. Die Unternehmen meinten, diese Ankündigung nicht ernst nehmen zu müssen. So führten wir im Juni 2009 eine Kampagne mit Radiospots und mit Briefen an die beiden Unternehmen durch mit dem Erfolg, dass sie noch im Juli 2009 für den 1.1.2011 den Ausstieg vom &#8220;Kastratenburger&#8221; (eine Wortschöpfung unseres Gechäftsführers Stefan Johnigk) erklärten. Die Kampagne zielte auf beide Unternehmen ab, weil sie nur wenig Schweinefleisch für ihre Produkte verbrauchen und deshalb schnell Fleisch von Betrieben beziehen können, die nicht mehr kastrieren. Der angestrebte Verzicht auf die Ferkelkastration ist gut nicht nur für den Tierschutz, sondern auch für die Schweinewirtschaft, denn Eberfleisch ist nach eigener Verkostung lecker, die Kosten für die Mast sind niedriger, weil die Eber bessere Futterverwerter als die Kastraten sind, und Eber bilden mehr Muskelfleisch und weniger Fett aus als die Kastraten. Die Kastration wurde bisher mit Mythen begründet, die bei genauer Hinsicht entkräftet werden können. Zu den Mythen gehört, dass sich Eber dauernd zanken würden. Das stimmt nicht. Eber fechten ihre Rangordnung aus, und wenn sie in der Gruppe anerkannt ist, gibt es keine weiteren Kämpfe. Sie treten allenfalls dann wieder auf, wenn Eber verschiedener Gruppen willkürlich zu neuen Gruppen zusammengesetzt werden.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision:</strong> Welche Kritik hat PROVIEH genau an der betäubungslosen Kastration?</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH: &#8220;</strong>PROVIEH kritisiert nicht nur die betäubungslose Kastration, sondern auch die Kastration unter Betäubung. Die Kastration führt in jedem Fall zu Schmerzen und tagelanger Apathie, und durch die Kastrationswunde können Krankheitserreger in die Ferkel eindringen und diese töten. Durch Kastration werden also wirtschaftliche Verluste verursacht. Die Kastration kann von erfahrenen Kastrieren fachmännisch und schnell durchgeführt werden, aber es gibt Belege, dass die Kastration durch ungeübte Kastrierer stümperhaft sein kann und die Lage für die Ferkel nur verschlimmert. Stümper der Kastration wird es immer geben.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision: </strong>&#8220;Gibt es weitere Kritikpunkte an der üblichen Schweinemast?&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH: &#8220;</strong>Weitere Kritikpunkte an der Schweinemast ergeben sich aus der lieblosen Massenmast unter industriellen Bedingungen. Leiden am Körper und Verhaltensstörungen sind praktisch zwangsläufig die Folgen. Schweine sind intelligent, man muss ihnen ein Minimum Zuwendung und an Möglichkeiten bieten, ihre Intelligenz auch auszuleben. Fehlt das Angebot, kommt es zu Verhaltensstörungen wie der Verstümmelung des Schwanzes von Artgenossen. Deshalb wird den Ferkeln der Schwanz teilweise abgeschnitten. Auch diese Verstümmelung kann fachmännisch sauber oder stümperhaft durchgeführt werden. Stümperhaft ist die Verstümmelung, wenn nicht nur der knochenlose Teil vom Schwanz abgeschnitten wird, sondern auch ein körpernaher Teil des Schwanzes, der die Schwanz-Wirbelsäule enthält. PROVIEH setzt sich dafür ein, dass auch das Abschneiden eines wie immer gearteten Schwanzabschnitts aufhört. Diese Forderung ist erfüllbar, weil Schweine sich kaum Verletzungen am Schwanz zufügen, wenn sie über genug Zuwendung vom Menschen und über genug Beschäftigungsmöglichkeiten verfügen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision: </strong>&#8220;Wie sieht die ideale Schweinehaltung für PROVIEH aus?&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>PROVIEH:  &#8220;</strong>Die ideale Schweinehaltung sieht für PROVIEH möglichst artgerecht aus. Die Schweine müssen in der Lage sein, wichtige Teile ihres Beschäftigungsbedürfnisses zu befriedigen. Werden die Schweine in Gruppen gehalten, die sich seit dem frühesten Ferkelalter kennen, wird die Rangordnung schon im Ferkelalter festgelegt, und es kommt zu keinen größeren Streitereien oder zu gegenseitigen Verstümmelungen. Die artgerechte Haltung muss auch liebevoll genug sein. Das ist in industriellen Massenhaltungen, in denen so wenige Menschen wie möglich angestellt werden, nicht möglich. Zur idealen Schweinehaltung gehört also auch, dass die Gruppengrößen für die Betreuer übersichtlich sind.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Pig-Vision: </strong>&#8220;Vielen Dank für das Interview und auch weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!&#8221;</p>
<p>Befragt wurden bei PROVIEH:<strong><strong> </strong></strong>Prof. Dr. Sievert Lorenzen und Stefan Johnigk<br />
Das Interview wurde geführt von: Michael Hartl und Robert Kresse<strong><strong></strong></strong></p>
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		<item>
		<title>Die Albert Schweitzer Stiftung im Interview</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Albert Schweitzer Stiftung]]></category>
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		<description><![CDATA[Mahi Klosterhalfen berichtet über schwere Tierquälerei bei der Prignitzer Landschwein GmbH und äußert sich darüber hinaus zur Schweinehaltung generell. [Quelle Kastrationsbilder: http://www.tierschutzvideos.de] Weitere interessante Artikel zum Thema:ÖsterreicherInnen haben Schweine zum Fressen gern (6)Das Leben der pig-vision-Schweine &#8211; ein Rückblick (17)Pig-Vision im Interview mit PROVIEH (2)Fader Beigeschmack auf YouTube (9)Die betäubungslose Kastration aus der Sicht des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Mahi Klosterhalfen berichtet über schwere Tierquälerei bei der Prignitzer Landschwein GmbH und äußert sich darüber hinaus zur Schweinehaltung generell. </span></p>
<p style="text-align: center;"><span> </span><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i3FxyhUDf-I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/i3FxyhUDf-I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">[Quelle Kastrationsbilder: http://www.tierschutzvideos.de]</p>
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		<title>Interview mit PETA zur Schweinehaltung</title>
		<link>http://www.pig-vision.com/2009/08/04/interview-mit-peta-zur-schweinehaltung/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Interview verrät der wissenschaftliche Berater der Tierrechtsgruppe PETA, Dr. Edmund Haferbeck, was PETA über die Schweinehaltung denkt. In diesem Interview sprachen wir über die Haltung der Muttertiere, die Verstümmelungen kurz nach der Geburt und die Trennung der Ferkel von der Mutter. Weitere interessante Artikel zum Thema:Das Leben der pig-vision-Schweine &#8211; ein Rückblick (17)Schlachtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Interview verrät der wissenschaftliche Berater der Tierrechtsgruppe PETA, Dr. Edmund Haferbeck, was PETA über die Schweinehaltung denkt. In diesem Interview sprachen wir über die Haltung der Muttertiere, die Verstümmelungen kurz nach der Geburt und die Trennung der Ferkel von der Mutter.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JRUOZct_5JE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/JRUOZct_5JE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Die Grünen und die Schweinehaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 09:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Hartl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele halten die Grünen für die einzige Partei im Nationalrat, die sich auch für die Interessen von Tieren einsetzen. Daher haben wir die Tierschutzsprecherin der Grünen im Nationalrat Christiane Brunner gefragt, was sie und die Grünen von der Schweinehaltung denken. Dabei kam einiges interessantes zu Tage. Weitere interessante Artikel zum Thema:Das Leben der pig-vision-Schweine &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele halten die Grünen für die einzige Partei im Nationalrat, die sich auch für die Interessen von Tieren einsetzen. Daher haben wir die Tierschutzsprecherin der Grünen im Nationalrat Christiane Brunner gefragt, was sie und die Grünen von der Schweinehaltung denken. Dabei kam einiges interessantes zu Tage.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pb3NegghITQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/pb3NegghITQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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