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    3. Feb 2010  •  Michael Hartl  •  Kategorie: SCHLACHTUNG, interviews  

Vergangenen Donnerstag wurde X15, das Schwein, das wir monatelang mit der Kamera begleitet hatten, getötet. Dies geschieht täglich über 20.000-mal in Österreich, über 200.000-mal in Deutschland und weltweit unglaubliche 5 Millionen mal PRO TAG!

Uns hat interessiert, was die einzelne Person dabei fühlt, was sie denkt, warum sie ein fühlendes Lebewesen töten kann.

pig-vision: Wie sehr glauben Sie, dass ein Tier bei der Schlachtung leidet? Und wodurch wird dieses Leid positiv oder negativ beeinflusst?

Das Tier leidet bei der Schlachtung nicht.

pig-vision: Können Sie nachvollziehen, wenn Menschen den Vorgang des Tötens ablehnen?

Nutztiere sind dazu da, um geschlachtet und gegessen zu werden.

pig-vision: Empfinden Sie Erfüllung oder Freude durch das Töten eines Tieres?

Das Schlachten ist eine Arbeit und keine Freude.

pig-vision: Wenn es Ihnen keine Freude bereitet, warum üben Sie dann diese Tätigkeit aus?

Es ist der Wirtschaftszweig unseres Betriebes.

pig-vision: Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ein Tier töten?

Ich denke nicht nach, ansonsten bringe ich es nicht übers Herz.

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    22. Dez 2009  •  Robert Kresse  •  Kategorie: interviews  

Menschen für Tierrechte

Robert Kresse von pig-vision interviewt Marion Selig, Tierärztin und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte (MfT) zum Thema Schweinehaltung. Weiterlesen…

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    26. Nov 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

Werner Hagmüller

Dr. Werner Hagmüller

Nachdem wir neben dem Darstellen der Leben der zwei Schweine, die wir begleiten, auch Fakten liefern wollen, haben wir ein weiteres Mal mit eine Wissenschaftler ein Interview geführt.

Herr Dr. Werner Hagmüller beschäftigt sich am Institut für Biologische Landwirtschaft und Biodiversität der Nutztiere der LFZ Raumberg-Gumpenstein mit den unmittelbar im Zusammenhang mit der Tiergesundheit in Biobetrieben auftretenden Problemen. Als Leiter des Fachbereiches Schwein liegen seine Schwerpunkte im Bereich der Krankheitsvorbeugung durch alternative Methoden, der Managementverbesserung in der Sauenhaltung, der Weiterentwicklung von Stallungseinrichtungen sowie der Optimierung von Fütterungsrationen für Zuchtsauen und Ferkel. Das Thema Kastration beschäftigt ihn als Tierarzt seit mehr als 5 Jahren sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht.

Somit haben wir einen Experten zum Thema, der uns unsere Fragen beantwortete. Weiterlesen…

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    12. Nov 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

Im heutigen Interview äußert sich der Nationalratsabgeordnete und Tierschutzsprecher der FPÖ, Bernhard Vock, zu Haltungsbedingungen von Schweinen in Österreich, von Tierschutzproblemen und zur Frage, warum er während der massenweise Schlachtungen von Schweinen in Ägypten von “grausamen Schweinemord” sprach.

DISCLAIMER:
PIG-VISION ist von seiner Natur her ein kontroversielles Projekt. Im Bestreben, dem Konsumenten das Ausmaß des Tiermissbrauchs am Beispiel zweier Schweine zu verdeutlichen, kommen auf unserer HP verschiedenste Stimmen, aus den unterschiedlichsten Lagern, zu Wort. Dies bedeutet keinesfalls, dass wir deshalb mit diesen Äußerungen und ihrem politischen Hintergrund konform gehen. Der Konsument ist aufgerufen, sich selbst ein Bild zu machen.
DAS PIG-VISION TEAM

Wir haben mit Beginn der Kampagne eine Interview-Anfrage an alle TierschutzsprecherInnen im österreichischen Nationalrat geschickt. Bisher kam neben der FPÖ nur Christiane Brunner, die Tierschutzsprecherin der Grünen, unserer Einladung nach. Dieses Video ist ebenfalls auf pig-vision anzusehen.

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    30. Okt 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

Dies ist meine zugegebenermaßen sehr verkürzte Lehre aus dem Interview, dass ich mit Prof. Johannes Baumgartner geführt habe. Er gilt als einer der absoluten Experten im Bereich Schweinehaltung. Prof. Baumgartner ist Leiter der Arbeitsgruppe zum Thema Schweine des Instituts für Tierhaltung und Tierschutz an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Er erklärt in diesem Interview, was die Wissenschaft zur heute üblichen Form der kommerziellen Schweinehaltung sagt. Es werden die Themen Vollspaltenboden, Haltung von Sauen im Kastenstand und weitere Aspekte der Zucht und Mast von Schweinen beleuchtet.

In einem zweiten Video geht er sehr ausführlich auf die Frage nach den Schmerzen ein, die Ferkel durch die heute in allen Bereichen angewandte betäubungslose Kastration erleiden.

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    31. Aug 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

Der wissenschaftliche Berater der Tierrechtsgruppe PETA, Dr. Edmund Haferbeck, bezieht für PETA zum Thema Schweinehaltung Stellung. In diesem Interview sprachen wir über die Mast, die verschiedenen Haltungssysteme und den hohen Mediekamenteneinsatz in der industrialisierten Tiernutzung.

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    24. Aug 2009  •  Robert Kresse  •  Kategorie: interviews  

Wir von Pig-Vision haben uns mit  PROVIEH – Verein gegen tierquälerische Massentierhaltung e.V. zusammen gesetzt um deren Meinung zum Thema betäubungslose Kastration bei Ferkeln zu hören.

Pig-Vision: PROVIEH hatte vor Kurzem einen großen Erfolg bezüglich McDonalds und BurgerKing erreicht. Um was genau ging es da – und welche Konsequenzen hat das?

PROVIEH: “McDonalds und Burger King sind von uns informiert worden, dass wir eine öffentliche Kampagne starten werden, sollten sie sich nicht zur verbindlichen Bekanntgabe eines Termins zum Ausstieg aus der Verwendung von Kastratenfleisch (Börgefleisch) entschließen. Die Unternehmen meinten, diese Ankündigung nicht ernst nehmen zu müssen. So führten wir im Juni 2009 eine Kampagne mit Radiospots und mit Briefen an die beiden Unternehmen durch mit dem Erfolg, dass sie noch im Juli 2009 für den 1.1.2011 den Ausstieg vom “Kastratenburger” (eine Wortschöpfung unseres Gechäftsführers Stefan Johnigk) erklärten. Die Kampagne zielte auf beide Unternehmen ab, weil sie nur wenig Schweinefleisch für ihre Produkte verbrauchen und deshalb schnell Fleisch von Betrieben beziehen können, die nicht mehr kastrieren. Der angestrebte Verzicht auf die Ferkelkastration ist gut nicht nur für den Tierschutz, sondern auch für die Schweinewirtschaft, denn Eberfleisch ist nach eigener Verkostung lecker, die Kosten für die Mast sind niedriger, weil die Eber bessere Futterverwerter als die Kastraten sind, und Eber bilden mehr Muskelfleisch und weniger Fett aus als die Kastraten. Die Kastration wurde bisher mit Mythen begründet, die bei genauer Hinsicht entkräftet werden können. Zu den Mythen gehört, dass sich Eber dauernd zanken würden. Das stimmt nicht. Eber fechten ihre Rangordnung aus, und wenn sie in der Gruppe anerkannt ist, gibt es keine weiteren Kämpfe. Sie treten allenfalls dann wieder auf, wenn Eber verschiedener Gruppen willkürlich zu neuen Gruppen zusammengesetzt werden.”

Pig-Vision: Welche Kritik hat PROVIEH genau an der betäubungslosen Kastration?

PROVIEH: “PROVIEH kritisiert nicht nur die betäubungslose Kastration, sondern auch die Kastration unter Betäubung. Die Kastration führt in jedem Fall zu Schmerzen und tagelanger Apathie, und durch die Kastrationswunde können Krankheitserreger in die Ferkel eindringen und diese töten. Durch Kastration werden also wirtschaftliche Verluste verursacht. Die Kastration kann von erfahrenen Kastrieren fachmännisch und schnell durchgeführt werden, aber es gibt Belege, dass die Kastration durch ungeübte Kastrierer stümperhaft sein kann und die Lage für die Ferkel nur verschlimmert. Stümper der Kastration wird es immer geben.”

Pig-Vision: “Gibt es weitere Kritikpunkte an der üblichen Schweinemast?”

PROVIEH: “Weitere Kritikpunkte an der Schweinemast ergeben sich aus der lieblosen Massenmast unter industriellen Bedingungen. Leiden am Körper und Verhaltensstörungen sind praktisch zwangsläufig die Folgen. Schweine sind intelligent, man muss ihnen ein Minimum Zuwendung und an Möglichkeiten bieten, ihre Intelligenz auch auszuleben. Fehlt das Angebot, kommt es zu Verhaltensstörungen wie der Verstümmelung des Schwanzes von Artgenossen. Deshalb wird den Ferkeln der Schwanz teilweise abgeschnitten. Auch diese Verstümmelung kann fachmännisch sauber oder stümperhaft durchgeführt werden. Stümperhaft ist die Verstümmelung, wenn nicht nur der knochenlose Teil vom Schwanz abgeschnitten wird, sondern auch ein körpernaher Teil des Schwanzes, der die Schwanz-Wirbelsäule enthält. PROVIEH setzt sich dafür ein, dass auch das Abschneiden eines wie immer gearteten Schwanzabschnitts aufhört. Diese Forderung ist erfüllbar, weil Schweine sich kaum Verletzungen am Schwanz zufügen, wenn sie über genug Zuwendung vom Menschen und über genug Beschäftigungsmöglichkeiten verfügen.”

Pig-Vision: “Wie sieht die ideale Schweinehaltung für PROVIEH aus?”

PROVIEH:  “Die ideale Schweinehaltung sieht für PROVIEH möglichst artgerecht aus. Die Schweine müssen in der Lage sein, wichtige Teile ihres Beschäftigungsbedürfnisses zu befriedigen. Werden die Schweine in Gruppen gehalten, die sich seit dem frühesten Ferkelalter kennen, wird die Rangordnung schon im Ferkelalter festgelegt, und es kommt zu keinen größeren Streitereien oder zu gegenseitigen Verstümmelungen. Die artgerechte Haltung muss auch liebevoll genug sein. Das ist in industriellen Massenhaltungen, in denen so wenige Menschen wie möglich angestellt werden, nicht möglich. Zur idealen Schweinehaltung gehört also auch, dass die Gruppengrößen für die Betreuer übersichtlich sind.”

Pig-Vision: “Vielen Dank für das Interview und auch weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!”

Befragt wurden bei PROVIEH: Prof. Dr. Sievert Lorenzen und Stefan Johnigk
Das Interview wurde geführt von: Michael Hartl und Robert Kresse

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    15. Aug 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

Mahi Klosterhalfen berichtet über schwere Tierquälerei bei der Prignitzer Landschwein GmbH und äußert sich darüber hinaus zur Schweinehaltung generell.

[Quelle Kastrationsbilder: http://www.tierschutzvideos.de]

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    4. Aug 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

In diesem Interview verrät der wissenschaftliche Berater der Tierrechtsgruppe PETA, Dr. Edmund Haferbeck, was PETA über die Schweinehaltung denkt. In diesem Interview sprachen wir über die Haltung der Muttertiere, die Verstümmelungen kurz nach der Geburt und die Trennung der Ferkel von der Mutter.

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    13. Jul 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

Viele halten die Grünen für die einzige Partei im Nationalrat, die sich auch für die Interessen von Tieren einsetzen. Daher haben wir die Tierschutzsprecherin der Grünen im Nationalrat Christiane Brunner gefragt, was sie und die Grünen von der Schweinehaltung denken. Dabei kam einiges interessantes zu Tage.

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