Kleiner Teilerfolg – Ein paar Lawinenschweine sind gerettet

Obfrau Inge Welzig und Sängerin Eva Lind

Der Proteststurm war ungeheuerlich, als bekannt wurde, dass in Sölden 29 Schweine für Lawinenexperimente lebend unter Schneemassen vergraben werden sollten. Sofort richteten wir eine Petition auf Facebook über die wir alle Menschen, die mithelfen wollten mit Neuigkeiten zum Verlauf des Protestes und Protestmöglichkeiten informierten. Nun gibt es einen kleinen Teilerfolg zu vermelden. Der Tiroler Tierschutzverein hat laut deren Webseite und einem Bericht von ORF vier der Schweine übernommen und kümmert sich nun um sie. Die Namen der vier Schweine stehen auch schon fest: Ariadne, Carmen, Lucia und Othello. Im Namen der Schweine möchten wir uns jetzt schon einmal bei allen UnterstützerInnen bedanken.

Die Stiftung VIER PFOTEN setzt sich weiterhin dafür ein, auch den restlichen Schweinen ein schönes zu Hause bieten zu können.

Eine berechtigte Frage hat Mario Winterer vor einem Tag in unserer Petition auf Facebook „Rettet die Lawinenschweine“ gestellt: „Sollten die 19 Viecher wirklich „freikommen“, wären bereits 0,0003% aller Schweine gerettet, die jährlich bei uns geschlachtet werden! Fragt sich nur: Wer rettet denn die 5,5 Millionen anderen?“ Um diese Frage beantworten zu können, ist es wichtig zu erfahren, wie so ein Schwein eigentlich lebt und ob es überhaupt noch zu retten ist. Die Kampagne pig-vision begleitet dazu zwei Schweine ein ganzes Schweineleben lang mit Videos und Fotos. Macht euch euer eigenes Bild.