Protest zeigt seine Wirkung

Dank eurer Hilfe ist der Versuch an den Lawinenschweinen laut ORF vorerst gestoppt, da sie sich offensichtlich von einer Hand voll anwesender Tierschützer gestört fühlen. Man will die Versuche also nicht unter öffentlicher Aufsicht durchführen. Laut dem Artikel sind bereits neun Schweine in den Experimenten der Medizinischen Universität Innsbruck in Vent zu Tode gekommen. Diese sollen neue Erkenntnisse zum Retten von Menschen liefern. Aufgrund des massiven Druckes aus der Bevölkerung auf die Universität, Tourismusverband und Politik, sind die Versuche jedoch bis auf Weiteres eingestellt.

Laut dem Artikel im Standard sind bereits Vertreter verschiedenster Tierschutzorganisationen vor Ort um sich einen Überblick zu verschaffen und um über Veränderungen der Lage zu berichten. Kritik an den Versuchen hagelte es auch vom Obmann des Verein gegen Tierfabriken Martin Balluch: „Als staatlich geprüfter Lehrwart Hochalpin, als Bergsteiger und Schitourengeher mit 35 Jahren Erfahrung, als Lawinenopfer und als Obmann eines der größten Tierschutzvereine Österreichs lehne ich diese Tierversuche mit aller Vehemenz ab und plädiere an die Verantwortlichen, sie sofort zu beenden. Wäre Tierschutz bereits als Staatsziel in der Verfassung verankert, wie das im Jahr 2004 vom Parlament beschlossen worden ist aber von der Regierung bisher verabsäumt wurde, umzusetzen, dann könnte man ethisch zwischen der Freiheit der Wissenschaft und dem Tierleid abwägen und hätte in diesem Fall eindeutig diese Tierversuche ablehnen müssen.“

Diese Versuche an Schweinen wurden unter anderen auch vom Verein TierWeGe und dem Österreichischen Tierschutzverein kritisiert.

Das Zentrum für Notfallmedizin Bozen und die Universitätsklinik für Anästhesie in Innsbruck beharrt jedoch auf die Fortführung der Experimente, da die Schweine laut ihrer Ansicht umsonst gestorben wären.

Für uns heißt es also dranbleiben und weiter protestieren.

Verschiedene Möglichkeiten des Protestes:

Petition auf Facebook unterzeichnen:  Rettet die Lawinenschweine (Aktuell schon: 586 Unterzeichner)

Schreibt den Verantwortlichen oder ruft direkt an.

    • Diese Herzlosigkeit gehört auf der Stelle eingestellt!!

    • Ursula Visconti

      EIN TIER oder in diesem Fall – 10 Tiere – ZU RETTEN VERÄNDERT NICHT DIE WELT,
      ABER FÜR DIESES EINE TIER VERÄNDERT SICH SEINE GANZE WELT“

    • steffi

      das ist einfach unfassbar … wie krank muss jemand sein, der überhaupt auf solche ideen kommt?!