Die Schlachtung

Ein Schwein wird normalerweise rund 10 Jahre alt. Wenn man es lässt. So viel Zeit hat die Fleischwirtschaft aber nicht. Innerhalb von 7 Monaten werden aus wenigen Kilo leichten Ferkeln 110 Kilogramm schwere Schweine. Durch eine Haltung und ein Leben, dass nur darauf abzielt, dass diese Tiere möglichst schnell, möglichst viel Gewicht zulegen.

Auch für X 15, das Schwein, das wir ein Leben lang begleiten werden, wird nach 7 Monaten der Tag kommen, an dem ein Tiertransport zum Schlachthof ansteht.

Wir werden auch auf diesem letzten Weg mit Kameras dabei sein und Videos und Fotos davon ins Internet stellen.

    Kategorie: featured, SCHLACHTUNG  |  Tags: ,

    • Werner

      Hallo!

      Keine Angst ich muss auch einmal arbeiten, schließlich habe ich fast 800 hungrige Mäuler zu stopfen :-)! In einem Punkt muss ich euch schon sehr recht geben, es hat immer schon Visionäre gegeben, aber noch viel mehr Träumer ….!

      Ich weiß zwar jetzt nicht wer von euch Herbivoren uns Omnivoren die Menschenwürde abgesprochen hat, aber der soll sein altes Geschichtsbuch herausholen und 80 Jahre zurückblättern und dann nochmal über diese Aussage nachdenken!

      Ja, ich bin anscheindend ein Vollchrist – denn schon Jesus hat zu Ostern ein Lamm schlachten lassen und auch Brot und Fisch an seine Anhänger verteilt und keinen Tofu.

      Ich bin froh, dass es nicht nur Extremisten unter den Tierschützern gibt und manche zumindestens teilweise unsere Einstellung akzeptieren. Wir bzw. ich strecke euch zumindestens die Hand entgegen und versichern euch, dass wir unsere Tiere bis an ihr Ende gut behandeln, mehr können wir euch leider nicht anbieten.

      LG Werner

    • Lucy

      Jesus ist aber auch Winter wie Sommer mit Sandalen rumgelaufen, hat nur ein Gewand getragen, konnte über Wasser laufen, hat sich nie rasiert UND…..ist zuletzt auch noch gekreuzigt worden. Wenn Du schon alles nachmachen willst, was vor 2000 Jahren noch getrieben wurde, als auch keine Pizza bekannt war, dann solltest Du kein Detail auslassen, denn das wäre unkonsequent, sich nur auf Fisch- und Fleischfressen zu beziehen 😉

    • Werner

      Lucy, du hast mich noch nie gesehen – über das Wasser laufen kann ich nicht, aber sonst eine sehr gute Personenbeschreibung 😉

    • Lucy

      Ok, wieviel Zeit hast Du noch, bis die Kreuziger kommen? Und wirst Du ab jetzt auch auf Pizza, Bratwurst, Marzipan, Leberwurst, Salami, Gouda und alles was es vor 2000 Jahren gab, verzichten? Wirst Du Deine Heizung ausstellen, das elektrische Licht abdrehen und nur noch Kerzen benutzen, auf fließendes Wasser verzichten und einen Brunnen anlegen, die Waschmaschine und Spülmaschine abschaffen, oder war Deine Konsequenz doch nur bezogen darauf, alle modernen Bequemlichkeiten zu erhalten inclusive den anerzogenen Bequemlichkeiten, nämlich die Nichtreflektion über Deine (altmodische) Ernährung?

    • Werner

      Hallo Lucy!

      Die Ernährungsgewohnheiten unserer Luxusgesellschaft sind sicherlich noch keine 2000 Jahre alt. Ich kann mich noch sehr gut an die Geschichten meiner Großmutter erinnen, wo es nur 1x in der Woche Fleisch gab und erst seit 50-60 Jahren kann und will sich anscheinend jeder Fleisch leisten. Ich hatte einen Studienkollegen aus Polen, der auf der Mensa immer Fleisch gegessen hat, weil es für ihn Luxus pur war.

      Es wird euch wahrscheinlich nciht sehr freuen, aber die Ostblockstaaten, China, Japan … werden mit zunehmendem Wohlstand mehr Fleisch nachfragen!! Über meine Ernährung mach ich mir eigentlich schon viele Gedanken, aber Fleisch schmeckt mir einfach, so wie vielen anderen auch …

    • Hallo Julian. Von den Administratoren zu fordern, sie sollen Kommentare löschen, die nicht in unser Bild von Diskussionskultur passen, ist ein wenig nah an der Zensur. Ich habe hier bisher keine so tiefen Kommentare gelesen, dass ich ein eingreifen für nötig halten würde. Wenn Menschen sich aus Deiner Sicht selbst ins schlechte Licht rücken, ist es sicher nicht meine Aufgabe, sie da wieder rauszuholen. Und wenn andere Menschen von einigen wenigen Äußerungen Einzelner auf die allgemeine Weltsicht einer riesigen Gruppe von Individuen schließt, liegt der Fehler auch nicht bei uns Administratoren.

    • Lucy

      Werner, Du widersprichst Dir selbst. Du biegst Dir Deine Welt zurecht, wie es Dir passt. Erst erzählst Du, dass Menschen schon immer gejagt haben, ergo also schon immer Fleisch gerissen haben, dann erzählst Du, weils wieder passt, dass Du Dich gut an Deine Großmutter erinnern kannst, die gar nicht so viel Fleisch gefuttert hat.
      Die Ostblockstaaten und vor Allem China darf sich in Zukunft auch auf eine höhere Krebsrate freuen, bisher war nämlich Brust- und Prostatakrebs dort nahezu unbekannt. Von daher seh ich das gelassen, jeder bekommt das was er oder sie verdient hat.
      Übrigens ess ich auch Fleisch, aber nicht von toten Tieren, nein, ich meine keinen Tofu, es gibt noch bessere Sachen, die viel besser schmecken. Dazu muss man keine Tiere killen. Ich habe es schon Omnis untergejubelt und sie fanden es sehr lecker und habens auch nicht gemerkt 😉

    • Tini

      Sojaschnitzel aus der Metro!! 🙂 Ich habe schon 4 Fleischesser damit reingelegt!

    • Oh Mann jetzt wird hier von Jesus und den Latschen etc… gesabbelt und vieles so hingedreht wie es gerade passt.
      Fakt ist doch, das Menschen in welcher Form auch immer schon lange Fleisch essen und das wird sich in naher Zukunft nicht ändern.
      Was sich ändern sollte sind doch zunächst mal Haltungsbedingungen, unsinnige Kastrationen etc… da nicht allein hilft auf diese Änderungen zu warten und den Kopf in den Sand zu stecken gibt es zum einen solche Seiten wie DIESE hier und zum 2. kann jeder ja bevor er Fleisch konsumiert drüber nachdenken wo kommt es her und muss ich das Unterstützen? Gibt es Adressen wo natürlich geahlten wird (bei uns auf dem Lande eindeutig ja) und kann ich aus Hausschlachterei beziehen.
      ———-
      Übrigens habe ich gerade in einer Studie von 2008 gelesen in Deutschland sind 1,6 % der erwachsenen Bevölkerung Vegetarier und 0,1 % Vegan soviel nochmal dazu die mehrheit ernährt sich NICHT vegetarisch/vegan.

    • @Tini
      Sojaschnitzel aus der Metro!! 🙂 Ich habe schon 4 Fleischesser damit reingelegt!

      Klar schmeckt mir auch – meine Frau hat davon leider nach einem halben Jahr eine Starke Lebensmittelallergie bekommen und ist ins Krankenhaus eingeliefert worden.
      Vorher hat sie nie allergisch drauf reagiert nachdem sie auf solche Produkte sehr konsequent umgestiegen ist gab es Probleme.
      Ist also nicht für jeden so einfach aber grundsätzlich geb ich dir da recht ich mag das Zeugs auch gern und versuche darauf auch auszueweichen als alternative.

    • Lucy

      Was willst Du mir jetzt damit sagen, dass sich die Mehrheit nicht vegetarisch ernährt? Dass die Mehrheit immer Recht hat?
      Ich gehöre nur selten einer Mehrheit an, weil ich mich dem Gruppendenken entziehe. Ich mag es, mir meine eigenen Gedanken zu machen, auch fernab von jedem Gruppenzwang oder Mediengeschwafel.

    • Werner

      Guten Morgen!

      Jetzt drehen wir uns aber im Kreis! Klar haben wir immer Fleisch gegessen, aber es war halt nicht so einfach es zu bekommen. Oft entschied es über Leben und Tod ob die Jagd erfolgreich war – also warum sind unsere Vorfahren nicht bei Wurzeln und Samen geblieben, wäre doch sehr viel einfacher gewesen – gehört etwa doch etwas Fleisch auf unseren Speiseplan?

      LG Werner

    • Chris

      @Werner: weils im Winter wohl etwas schwierig war, unter Schnee und Eis daran zu kommen, vielleicht? Auch weil die Pflanzen im Winter nicht unbedingt die grössten Früchte tragen…vielleicht!? Ich hatte mit der Zeit den Eindruck, dass du doch noch einigermassen was aufem Kasten hast aber solche Fragen…
      Der, der euch das Menschsein abgesprochen hat, war ich. Zu deiner Bemerkung mit dem Geschichtsbuch und 80 Jahre zurück: genau DESWEGEN sprech ich euch ja das Menschsein ab. Ich hab erklärt, was ich unter einem Menschen verstehe, solltest das Zeuch erst lesen, bevor du antwortest, sonst könnte man den Eindruck bekommen, dass du nur gifteln und nicht wirklich diskutieren willst.
      @kini: Arschloch, Kinderficker, etc. sind Schimpfworte. Solche hab ich nie benutzt, sondern -zwar hart- aber gradlinig argumentiert. Auch hier: erst genau lesen.
      @Olaf S.: „Draufhauen bringt nichts.“ 1.gibts das bei jedem emotionalem Thema, auch auf Menschenrechtsseiten und sogar auf Kulturförderungsseiten, stell dir DAS mal vor! Welch Ungemach…
      2.ist das eine Aussage, die gerade von einem Fleischesser nur unglaubwürdig klingt (ausser du glaubst, dass die Tiere im Schlachthof zu Tode gesungen werden…).
      @Olaf S. kini, Julian: ihr labert hier im Forum rein aber Aussage macht ihr keine (seid ihr etwa Politiker!?). Ihr greift uns an, obwohl wir für das Leben kämpfen. Habt ihr überhaupt schon mal etwas gemeinnütziges getan, ohne dafür bezahlt zu werden? Engagiert ihr euch für die Rechte von Schwächeren: Mädchenbeschneidung, Steinigung, Kinderarbeit, Zwangsehen mit Kindern, Frauenhandel etc.? Wohl kaum. Ihr lebt in der Konsumgesellschaft und bewegt euch keinen Millimeter und pfeift uns an, weil wir etwas tun, was dummerweise mit eurer Starre zu tun hat und selber seid ihr Mahnmale der Passivität.
      Denkt mal drüber nach, wenn ihr das Resultat vertragen könnt.

    • @Lucy was ich dir damit sagen will ist einfach, es ist schön das du keiner Mehrheit angehörst und dann brauchst du auch nichts ändern. Für die Tiere wird sich aber auch nichts ändern, denn die Situation wird sich durch ein paar Vegetarier/Veganer für die Tiere nicht ändern. Es ändert sich nur etwas wenn es ‚Massenkonform‘ funktioniert.

      @Chris es war nicht meine Absicht jemanden anzugreifen oder gar zu beleidigen ich möcht mich da nicht auf deine Stufe stellten. Und du kennst mich nicht also mach dir über mich persönlich bitte kein Bild von dem du nichts weisst.

    • Chris

      Ach Olaf, du kannst das gifteln nicht lassen, was. Wenn du dich auf meine Stufe stellen willst, dann komm mit Argumenten, nicht mit leerem Gefasel.
      Und nochmal: lesen, nicht labern. Ich hab ja gefragt, ob du IRGENDWAS tust ausser einfach da zu sein. Wenn dem so wäre, hätts es ja jetzt als Antwort hinklatschen können. Da dem nicht so ist, geh ich davon aus, dass ich mit meinen Fragen einen wunden Punkt getroffen hab. Tut mir aufrichtig leid!

    • Chris

      Lieber Olaf, wenn du dich auf meine Stufe stellen willst, dann solltest du schleunigst Argumente auspacken und nicht nur stänkern.
      Und nochmal: lesen statt labern! Ich hab ja gefragt, ob du IRGENDWAS tust ausser einfach da zu sein. Wenn dem so wäre, hätts es mir ja jetzt hinklatschen können. Da dem aber nicht so ist, geh ich davon aus, dass ich einen wunden Punkt getroffen hab. Tut mir aufrichtig leid!

    • Tanja

      Okay also ich hab mir gerade alle Kommentare durchgelesen und ich bin wirklich baff…
      Ich möchte gar nichts zu Werner sagen, weil ich finde das macht Chris schon sehr gut. Außerdem hat es überhaupt keinen Sinn mehr mit ihm zu diskutieren. Ich versteh sowieso nicht warum er immer wieder in ein Forum geht, wo sich Menschen unterhalten bzw diskutieren können, die niemals völlig seiner Meinung sein werden. Ich meine, egal was er noch für „Argumente“ bringt, wir denken trotzdem im Sinne der Tiere.
      Also ich möchte gerne noch etwas sagen, was meiner Meinung nach etwas untergeht…Schweine sind Lebewesen. Säugetiere. Menschen sind auch Säugetiere. Schweine können es fühlen, wenn man sie berührt. Schweine können es hören, wenn man mit ihnen spricht. Schweine liegen gerne in der Sonne. Schweine haben gerne einen weichen Boden unter den Füßen. Schweine sind intelligente Geschöpfe. Schweine haben Gefühle. Schweine haben eine Seele.
      Ich meine, es ist sogar eine Herztransplantation mit einem Schweineherzen möglich!!! Das bedeutet, wir Menschen können mit einem Schweineherzen LEBEN!!!

      Alle die ich kenne, die Fleisch essen, haben die gleichen Argumente. Das war schon immer so. Sogar Jesus hat Fleisch und Fisch gegessen. Das tut ja jeder. Sonst ernährt man sich ja nur von Obst und Gemüse. das schmeckt halt. Das ist halt so.
      Aber wenn ich während jemand Fleisch oder Fisch isst über den Leidensweg, und vor allem über die Tötung des Tieres anfange zu erzählen, heißt es immer hör bitte auf. Lass das jetzt. iihhh, das will ich jetzt nicht hören.
      Einer hat mal zu mir gesagt, dass er das während dem Essen ausblendet, sonst kann ers ja nicht essen. Ich glaube, das ist genau der Punkt.

      Aber Schweine und alle anderen LEBEWESEN sollten geachtet werden. Man darf nie vergessen, dass Tiere vor dem Menschen auf der Erde waren. Und auch nach dem Menschen noch da sein werden.
      Was gibt uns Menschen, die wir doch auch nur Säugetiere sind, das Recht andere Lebewesen so zu behandeln? Auszubeuten? Für unseren „Nutzen“ zu verwenden? Zu töten?

      Im Grunde ist das doch wie Kanibalismus. Jeder der Fleisch oder Fisch isst, isst doch eine Leiche.

    • Herjeh nein du hast ganz sicher keinen wunden Punkt getroffen (geht es denn darum?). Muss denn jeder in irgendwelchen Bewegungen etc… drin sein…
      Ich spreche privat mit sehr vielen Leuten mache sie z.B. auf dieses Projekt aufmerksam, engagier mich in anderen bereichen, informier auf Pferdeveranstaltungen über Dopingmissbrauch (was jetzt aber hiermit natürlch nichts zu tun hat) etc.. und glaub mir man hört mir zu, bei deiner Diskussionsbasis hört dir nur leider niemand zu. Gerade auf Facebook gelesen das die ersten keine Lust mehr haben überhaupt noch mitzudiskutieren wegen solchen Leuten wie dir. Genau das macht solche Projekte kaputt.

    • Chris

      Oje, Olaf.
      Ich hab mich erst in die Diskussion eingeschaltet als ziemlich derbe Worte fielen und hab versucht, die Wogen mit Argumenten statt platten Beschuldigungen zu glätten, um eine direkte Diskussion zu ermöglichen, die zum Thema dieser Seite passt. Deswegen hab ich auch schon Feedback von anderen Teilnehmern bekommen. Du?
      Das zum Thema zuhören.
      Nach deiner Argumentation blieben die Leute also eher bei einer Diskussion, wenn nicht argumentiert („bei meiner Diskussionsbasis…“ ) sondern sich munter weiter gegenseitig beleidigt wird…?
      Mittlerweile vergeht mir aber die Lust auf deine öden Anfeindungen, solange du nicht wirklich Content lieferst.
      Bist sonst sicher ein ganz lieber Kerl aber hier zeigst du eine ziemlich üble Seite von dir. Versuchs doch mal mit deiner Schokoladenseite, kommt viel besser an.
      Gruss Chris

    • maria

      Irgendwie macht diese gesamte Diskussion für mich nicht wirklich einen Sinn, da hier zwei Seiten diskutieren (kann man das überhaupt noch diskutieren nennen??) die sich nie einigen werden.
      Ich bin auf der Seite von Werner da meine Eltern zu Hause selbst einen Landwirtschaftlichen Betrieb haben und ich somit weiß wie schwierig es ist einen solchen Betrieb zu führen.
      Ich bin aber der Meinung dass die heutige Massentierhaltung nicht der richtige Weg ist, nur solange wie die Menschen billiges Fleisch nachfragen wird es auf diese Art und Weiße produziert. Wäre es nicht so würde es auf der ganzen Welt (glückliche) Bioschweine (Freilandschweine) geben die vor ihrer Schlachtung ein schönes Leben hätten. Wobei ich finde dass unser Schweine zu Hause auch ein recht schönes Leben haben ;-).

    • Chris

      Ok, ihr habts geschafft. Ich ziehe mich von dieser Diskussion zurück, denn es kommen immer wieder in der Sache ähnliche Vorwände, ohne dass einer von den Fleischessern auch nur annähernd versucht, das zu verstehen, was ich oben geschrieben habe. Dafür ist mir meine Zeit wirklich zu schade!
      Zum Letzten: die ach so schöne BIO-Freilandhaltung endet nach einer viel zu kurzen Zeit mit dem Tod. Wisst ihr eigentlich, wie es sich kurz vor dem Tod anfühlt? Wenn ihr nichts mehr selbst tun könnt, sondern auf die Güte und das Mitgefühl Anderer angewiesen seid?
      Ich weiss es und ich kann euch sagen: es ist ein äusserst bescheidenes Gefühl! Das hat mir gezeigt, was ich mit meinem Fleischkonsum bewirkt habe. Auch Tiere haben Angst vor dem Tod, ihr gesteht es ihnen nur nicht zu. Es ist geradezu zynisch, den -aufgrund genügend Alternativen unnötig gewordenen- Tod eines fühlenden Lebewesens mit seinem schönen Leben zu rechtfertigen.
      Ein Schwein kann bis knapp über 10 Jahre alt werden, aber auch Freilandschweine erreichen ihr Schlachtgewicht nach ca. 8-10 Monaten (industrie: 6-7 Monate). Sie sind also dann noch Kinder…
      Versucht das mal zu verstehen, nicht nur zu überfliegen.
      Und hey, ich hab einmal mehr keine Schimpfworte und Beleidigungen verwendet also verreisst euch das Maul nicht wieder darüber.
      Gruss Chris

    • dexxi

      Jaaaaa ich weiß wir sollten wirklich nicht vergessen wo wir herkommen. Ja wir haben gejagt , Fleischgegessen, haben erst gelernt sozial zu sein, aufeinander aufzupassen, zu trauern , Frauen vergewaltigt:-) . Es war soooo schön.

      Vielleicht sollten wir doch wieder in Höhlen wohnen, das wir nicht vergessen wo wir herkommen.!

      Warum gehen wir nicht eigentlich gleich wieder den Weg zurück den wir gekommen sind?

      Wozu Schritte vorwärts gehen, wenn man sie auch Rückwärts beschreiten kann?

    • Werner

      Meine Güte Chris – glaubst du wirklich, dass Schnee und Eis das Problem waren. Wie schafften es die ganzen pflanzenfressenden Tiere über den Winter? Die Menschen hätten sehr bald eine Möglichkeit gefunden Essen haltbar zu machen – da hätte sich der Winter als Gefriertruhe ja bestens angeboten.

      Wie schon richtig erwähnt wurde, reden wir hier um den heißen Brei herum. Ihr wollt jedes Schwein glücklich auf einer Wiese sehen und wir bieten euch nur eine Verbesserung der Haltungsbedingungen an – so wird es nicht viel bringen! Ich hoffe, dass X15 noch ein angenehmens Leben hat und schmerzfrei sterben wir.

      LG Werner

    • Tini

      Ich finde die Gerüchte über schmerzfreies Sterben immer so schön. Woher wissen alle ob es ein schmerzfrei sterben gibt? Haben wir Berichte von bereits gestorbenen?

      Werner, möchtest du sterben? Wie würdest du dich fühlen, wenn du sicher weißt, dass dich jemand umbringen wird, und du absolut nichts dagegen tun kannst? Die Angst, die alle Tiere kurz vor der Schlachtung durchleben, muss das schrecklichste Gefühl überhaupt sein.

      Alle Religionen dieser Welt predigen Mitgefühl, Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft. Unterstützung für die Armen. Tiere haben nichtmal eine Stimme um für sich selbst zu sprechen, sie sind auf unserer Gnade angewiesen. Und wir nutzen unsere Überlegenheit aus, um sie auszubeuten, um sie zu töten. Wir nehmen ihnen das Leben weg, und wir haben nichtmal eine Vorstellung davon, was es bedeutet zu sterben. Und dann sollten wir analysieren, wofür stirbt das Tier. Es stirbt nicht für Nahrung, denn wir können andere Dinge essen (und das sollten wir auch, wenn man sich die Statistik der Herz- und Kreislauf- sowie Krebserkrankungen ansieht). Wir benötigen Fleisch nicht zum überleben. Also stirbt das Tier für einen Gaumenkitzel, für den Geschmack, für Gewohnheit. Und das ist es wahren Tierfreunden einfach nicht wert.

      Stellen wir uns folgendes vor:

      Es landen Raumschiffe mit hochentwickelten total intelligenten Aliens. Diese sind dem Menschen weitaus überlegen. Die Frauen, Werners Freundin und auch Maria werden in Buchten bewegungsunfähig eingeschlossen und mit einem Stab künstlich befruchtet, um immer wieder Babies zu gebären, die ihr sofort nach der Geburt entrissen werden. Diese Babies werden für die Aliens als Nahrung gemästet, manche halten die Kinder besser als andere, aber die Kinder sollen möglichst schnell fett ansetzen. Täglich rollen tausende Transporte voller dicker Menschenskinder in eigene Schlachthäuser, in denen die Menschen betäubt und dann aufgeschlitzt werden. Täglich essen die Aliens mehrere Tonnen Menschenfleisch und haben immer wieder rafiinierte Kreationen auf lager damits noch besser schmeckt.
      Frauen werden ausserdem immer wieder geschwängert um Milch zu erzeugen. Das Baby lebt schon lange nicht mehr und wurde als Babyschnitzel verkauft, aber die Mutter muss täglich an eine Melkmaschine angeschlossen werden, damit die Aliens die Milch bekommen.

      Werner, Maria, an all die Omnivoren hier:

      Wisst ihr, wie sich die Elektrozange anfühlt?
      Wisst ihr, wie sich ein Kehlenschnitt anfühlt?
      Welche Frau hier möchte ihre Titten in Saugmaschinen halten?
      Welche Frau will gegen ihren Willen von einem Fremden einen Stab in die Scheide eingeführt werden um von einem wildfremden geschwängert zu werden?
      Welche Frau möchte ihr Baby weggenommen bekommen?
      Welcher Mann hier möchte betäubungslos kastriert werden?

      Wie stellt ihr euch das vor? Unangenehm? Erniedrigend? Schrecklich? Wenn das in unserer Vorstellung unangenehm ist- warum tun wir das anderen an, bloß weil sie sich nicht wehren können?
      Dann könnten wird das gleiche mit Behinderten oder Kindern tun, bloß weil sie hilflos sind.
      Und wofür die ganzen Folter und Tötungsmethoden? Für eine vollkommen unmoderne und unmenschliche Ernährung? Bloß weil wir die Tiere für die Fleischgewinnung züchten gibt uns das noch lange nicht das Recht, ihnen das Leben zu nehmen. Sonst könnte man ja auch Frauen einsperren und Kinder mit dem Zweck der Kinderporographie und Prostitution züchten. Dann können wir die Kinder ja missbrauchen, immerhin sind sie zu dem Zweck gezüchtet worden?

      Mein Lieblingszitat:
      Um eines kleinen Bissens Fleisches willen berauben wir eine Seele der Sonne und des Lichtes und jener Spanne an Leben und Zeit, für die sie in die Welt hineingeboren wurde, um sich an ihr zu erfreuen. (Plutarch, 46-125 n. Chr)

    • Tini

      Zum Thema „Verbesserung der Haltungsbedinungen“:

      Ich will nicht, dass Zwangsprostituierte in Zukunft weniger Freier am Tag bedienen müssen. Sondern ich will die Zwangsprostitution beseitigen.

      Ich will nicht, dass man bei der Mädchenbeschneidung noch ein paar Geschlechtsteile stehen lässt, sondern ich will die Mädchenbeschneidung abschaffen.

      Ich will nicht, dass man nur einen Teil der Landminen entschärft, sondern ich will dass man alle entschärft und noch dazu keine neuen legt.

      Ich will nicht eine Minimierung der Bombem auf die irakische Zivilbevölkerung, ich will dass der Krieg endet!

      Ich will als Schirennfahrer nicht im Mittelfeld landen, ich will Erster werden.

      Ich will nicht bessere Haltungsbedinungen für Tiere, ich will Rechte für die Tiere! Ich will Freiheit und Leben für die Tiere.

    • Werner

      Guten morgen Tini!

      Ich glaube nicht, dass die Tiere wissen, was ihnen bevorsteht! Der Stress des Transports, die Neugruppierung, die neuen Artgenossen, der neue Stall usw. ist sicherlich enorm. Aber diesen Stress haben die Tiere auch wenn ich sie von einem Stall in den nächsten bringe. Diese Art von Stress haben freilebende Tiere sicherlich auch, wenn ihnen der Fressfeind des öfteren nachläuft und ihnen irgendwann das Rückgrat bricht.

      Deiner amüsanten Geschichte mit den Alien kann ich insofern nicht ganz zustimmen, weil ich glaube, dass Schweine zwar sehr intelligent sind, aber sicherlich nicht wissen, was ihnen bevorsteht. Sonst würden sie sicherlich auf keinen LKW laufen, nicht so gierig fressen, keine so hohen Leistungen bringen usw …!

      Ich habe in meinem Leben schon 1000te Schweine hochgezogen und 1000te Schweine auf einen LKW verladen und auch schon 1000te Schweine auf den Schlachthof gebracht und schon 1000te Schweine beobachtet, wie sie aus Neugierde in die Betäubungsbucht gelaufen sind. Selbst ich habe nach 1000ten Schweinen noch immer ein andächtiges Gefühl, wenn ich den Schlachthof betrete, aber ich habe mich intensiv damit beschäftigt und aufgrund meiner Beobachtungen möchte ich behaupten, dass den Tieren ein schmerzfreies Ende „ermöglicht“ wird – ob es wirklich so ist, kann natürlich mit Gewissheit sagen!

      LG Werner

    • Tini

      Eine Verwandte von mir ist schwer behindert. Sie weiß auch nicht, was ihr bevorsteht, nämlich, dass sie nie älter als 30 wird.
      Die Tatsache, dass sie nicht begreift, was vor sich geht, wäre ein Argument um sie auszubeuten?

      Auch wenn du nicht GLAUBST, dass Tiere wissen was ihnen blüht. Du weißt es nicht. Ich weiß auch nicht, wann ich sterben werde, oder woran. Ich weiß auch nicht, warum ich täglich esse und scheiße, aber ich tu es. Keiner weiß, was ihm blüht. Was passiert dir in 2 Jahren am 18.November 2011? Weißt du das?
      Wenn man dich in eine fremde Umgebumg gibt, ahnst du, was passiert? Es gab vor 60 Jahren Opfer, die sind von selbst in die Gaskammern gegangen, weil man ihnen nicht sagte was ihnen da drin passiert. Menschn ließen sich ganz normal „abmessen“ ohne zu wissen, dass aus dem Messgerät der Nazis der Genickschuss ausgeführt wird.

      Wie du siehst, Werner, die Tatsache, dass jemand seine Situation nicht begreift (oder vielleicht nicht begreift), ist keine Rechtfertigung ihm das anzutun.

      Ich empfehle dir hierzu das Buch „Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka- Über die Ursprünge des industrialisierten Tötens“ von Charles Patterson.

      Im Holocaust wurden Menschen in Massen umgebracht. Wenn wir etwas davon gelernt haben sollten, dann, dass man fühlenden Lebewesen so etwas nicht antut. – Auch den Tieren nicht.
      Aber du betreibst ja soetwas wie ein Tier-KZ. Die Leute damals hatten auch alle möglichen Argumente für ihre Taten parat. Doch etwas lässt sich nicht leugnen: Du beutest aus, du veranlasst die Deportation zum Schlachthof und du profitierst von ihrem Tod. Wenn du das moralisch nur irgendwie in Ordnung findest, dann bist du verdammt roh.

    • kini

      @tini

      was mir bei deiner aufzählung noch fehlt (ich möchte nicht weniger zwangsprostitution sondern keine zwangsprostitution usw) ist das verhindern von abtreibungen!!

      Das ist meines erachtens ein viel größeres unrecht als tiere zu töten! ungeborene kinder sind auch unschuldig, können schon fühlen und ihr herz schlägt schon…
      Solange dieses Übel nicht beseitigt wird, kann ich mich kaum mit weniger schlimmen dingen befassen!

      KINDER werden grausamst ohne Betäubung nur zum scheinbaren Nutzen der Mutter betäubt!! Das sollte man sich vor augen halten, bevor man über tiere redet die immerhin nach einem eingige monate langen leben geschlachtet werden!

      @tini: den holocaust mit der heutigen tierhaltung zu vergleiche ist mehr als gewagt. Juden waren ausgehungert, schweine nicht; juden wurden von ihren artgenossen gedemüdigt, schwein werden von menschen gehalten

    • Lucy

      @kini

      Das ist schon ziemlich frech, das eine Leid gegen das Andere aufzurechnen und zu behaupten, das Eine wäre weniger schlimm als das Andere.
      Wenn Du erklärt hättest, Beides wäre genauso schlimm, Kinder und Tiere würden genauso leiden, hätte ich mich aufgefordert gefühlt, darüber nachzudenken. Aber so empfinde ich es eher als Frechheit zu sagen, bei Tieren wäre das ja wohl nicht so schlimm.
      Holocaust-Vergleich: Auch da gilt, man kann auch hier nicht sagen, das Eine wäre nicht so schlimm wie das Andere, weil es NIEMAND beurteilen kann, der nicht selbst in einer dieser Situationen gesteckt hat. Ich weiß nur für mich, dass ich niemals in einer der Situationen kommen will, weder als Schwein, noch als Mensch.
      Schweine werden auch nicht einfach „nur“ getötet! Sie werden in den Transporter getreten, geschlagen, misshandelt. Da kann das Schweineleben bis hierher noch so gut gewesen sein, geht es in Richtung Schlachthhof ist es vorbei mit dem schönen Leben. Schweine weigern sich sogar weiterzugehen, sei es in den Transporter oder am Ziel angekommen aus dem Transporter rauszugehen und sie weigern sich bestimmt nicht, weil sie nichts ahnen oder weil sie es vielleicht sogar toll finden, in den oder aus dem Transporter zu gehen! Sie haben Angst. Die Tatsache, dass Du Tini Dich mit dem einen Thema (Kinder) vielleicht mehr beschäftigst als mit dem Anderen und weil Du Dir die Welt so zusammenreimst, um Deinem Gewissen weiter das Fleischfressen zu ermöglichen, gibt Dir nicht das Recht, zu sagen, dass Tiere weniger leiden! Wie gesagt, ich bin offen dafür wenn mir jemand glaubhaft erklären will, wie Kinder durch die Abteibung leiden, aber das kommt bei mir nicht an, wenn man das Leid der Tiere dann herunterspielt!

    • Tini

      @Lyca:

      Du meinst glaub ich „kini“, nicht „tini“, oder? 🙂 Weil ich finde die Abtreibungsdiskussion da mehr als überflüssig.

      @kini
      Informier dich mal über „Herodestransporte“, da hat das geborene Tier auch nicht lange zu leben. Für die Züchtung von Legehennen landen 50% der industriell ausgebrüteten Küken, alle männlichen nämlich, in einem Zerhäcksler, sobald sie ihr Ei verlassen haben.- Diesen Vorgang nennt man „sexen“, und könnte man mit dem lebendigen zerhäckseln eines gerade geborenen Säuglings vergleichen.
      Und für mich ist nichts „schlimmer“, nur weil das komplett selbe einem Menschen passiert. Es ist genauso erschütternd wenn eine Kuh das durchmachen muss!

      Der Vergleich zwischen Tier-KZs und Menschen-KZs stammt nicht von Tierrechtlern, sondern von jenen, die in und unter den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten am meisten gelitten haben: von Juden. So schrieb der Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer: „Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka“ und „Wenn es um die Tiere geht, wird jeder Mensch zum Nazi“

    • Lucy

      Also, ich meine kini (hab ich ja auch geschrieben), aber wer ist „Lyca“?

    • Lucy

      Ahja, ich seh, wo mein Fehler lag: „Die Tatsache, dass Du Tini“….da meinte ich natürlich auch „kini“ 😉
      Aber dann meintest Du wahrscheinlich Lucy und nicht „Lyca“ ;-)))))

    • Tini

      Stimmt 😀

    • Chris

      @tini und Lucy (NUR tini und Lucy!!!): ich schalt mich hier nicht wieder in die Diskussion ein, aber gebt dem ach so heiligen kini doch mal den Tip, dass sie/er zuerst mal denen ans Bein pinkeln soll, die FÜR die Abtreibung einstehen oder sich „erfrechen“, Geld für die Förderung von Sport oder Kultur oder sogar moderner Kunst zu sammeln. Oder die zuquasseln, die Geld für Modellflugzeuge ausgeben und Tage vor dem PC zubringen, um in second Life und World of Warcraft, statt ihr Geld und ihre Zeit für den Schutz von ungeborenen zu investieren.
      Frag sie /ihn mal, ob er seine Zeit nicht lieber damit vergeuden will, diese Leute aus ihrer Passivität rauszuholen. Und frag Sie/ihn, ob sie/er sich wohl uns ausgesucht hat, weil die o.E. nicht so einfach zu finden sind und die/der heilige kini dafür wohl ihren/seinen Allerwertesten vom Stuhl heben müsste.
      Erzähl ihr/ihm des Weiteren, dass in den Schlachthöfen immer wieder Embryonen aus den Kühen und Schweinen geschnitten werden:
      http://www.vegetarismus.ch/heft/98-2/schlacht.htm
      und empfiehl ihr/ihm mal einen Besuch in der Klapse wegen seiner krankhaften Arroganz.

    • Lucy

      @Chris

      Ok, mach ich 🙂

      Also kini: Bitte Kommentar Nr. 84 lesen und bestenfalls den A…. vom Sessel heben und was tun und solche, die nix tun zum Tun bewegen, anstatt zu labern!

    • dexxi

      Tini, denkst du das du ohne Fleisch zu essen, dich nicht gegen Abtreibung einsetzen kannst? Machst du überhaupt etwas gegen Abtreibungen??
      Wie findest du es zb. wenn eine Mutter das Baby nach der GEburt in die Mülltonne haut? Ok ist dann keine Abtreibung mehr, aber vieleicht sollte man woanders ansetzen und nicht gegen die Abtreibung reden, sondern für das Baby, so hätte man gleich 2 Fliegen auf einen Schlag.

      So, tut mir leid das Thema gehört sicher nicht daher, ich frag mich auch nebenbei warum wenn es hier um Schweine geht, Leute die wahrscheinlich sich für gar nichts engagieren sich bei den Tierschützern die viel Freizeit mit ehrenamtlicher Arbeit verbringen beschweren ,um ihnen zu sagen sie sollten sich für etwas anderes einsetzen.

      Warum schliesst zum Beispiel das eine das andere aus? Wenn ich jetzt TIerschutz mache warum nicht auch gleichzeitig „Menschenschutz“ usw?

      Warum meinst du wenn du gegen Abtreibung bist, das du dann auch gleichzeitig gegen den Tierschutz sein musst?Das versteh ich nicht!“Kopfschüttel“

    • Tini

      @dexxi

      Meinst du jetzt TINI oder KINI???

    • Lucy

      Für kini und alle Anderen, die nichts außer nichts tun:

      Habe da gerade einen schönen Spruch gelesen, den ich hier mal zum Besten geben will, weil mehr muss man eigentlich nicht sagen…..

      „Der ewige Jammer mit den Weltverbesserern ist, dass sie nie bei sich selbst anfangen.“
      Wilder, Thornton (1897-1975)

    • kini

      Sie fragen mich warum ich das Thema abtreibungen anschneide?
      Das kann ich ihnen sehr wohl plausibel erklären:
      Kürzlich war ich auf der Homepage von den Grünen und habe den Link zur pig-vision Seite geklickt. (http://www.gruene.at/index.php?id=68388) Die Grüne Partei ist doch für höchsten Tierschutz, ansonsten würde man wahrscheinlich diesen Link nicht auf der Homepage finden. Doch das verträgt sich für mich überhaupt nicht! Pro Tierschutz und pro Abtreibung!

      @Lucy: fühle mich als Weltverbesserer nicht wirklich angesprochen! Meines Erachtens sind Sie der viel größere Weltverbesserer. (Sie treten für teilweise unpraktikablen Tierschutz ein; ich nur dafür, dass keine unschuldigen ungeborenen Menschen getötet werden)

    • Chris

      @Lucy: frag den kini mal, wieso er denn Dich zulabert statt die Grünen…
      frag ihn nochmal, wieso er Dir ans Bein pinkelt, statt für seine Interessen einzutreten. Und falls Du mal die Musse hast, erklär ihm den Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrechten (die mit genügend geistiger Kapazität und Flexibilität sowie dem nötigen Verantwortungsbewusstsein durchaus praktikabel sind). Danke.
      Gruss Chris

    • Lucy

      @Chris: Das wollte ich gerade auch fragen, aber danke, dass Du auch dran gedacht hast 🙂

      @kini: Sie waren auf der Webseite der Grünen? Wow, war das sehr anstrengend? Welch eine tolle Leistung! Nur schade, dass es wohl nicht zu mehr Engagement reicht, nicht wahr?

    • Bitte nicht so offtopic werden und am Thema vorbei. Und vor allem vertragt euch und wer komplett anderer Meinung ist und für die Tiere nichts tun will ist hier verkehrt…

      @Lucy ich hab etwas nachgedacht du möchtest was tun? Dann lass doch mal konstruktiv denken ich bin ja als (noch) Fleischesser ein gutes Beispiel am lebneden Objekt 🙂
      Wie kann man mich überzeugen und viele andere vielleicht auch?
      Sagt man einem Fleischesser hör damit auf – hmmm nö schmeckt gut hab ich schon immer gemacht das übliche aus einer geprägten Form heraus gelaber…

      Mich würd viel mehr interessieren wie war es bei euch, wann und wie seit Ihr dazu übergegangen Fleisch konsequent abzulehnen, gab es gesundheitliche schwierigkeiten etc… Das mag naiv klingen ist aber halt ernst gemeint. Je mehr info je eher der Umstieg, wissen schafft ja bekanntlich Bewegung.

    • Lucy

      Du glaubst tatsächlich DU wärst das einzige Beispiel am lebenden Objekt, bei dem ich es schon versucht hätte? Diesen Krampf habe ich vor Jahren in meiner veganen Anfangszeit hinter mir gelassen.
      Wenn man was bei Leuten bewegen kann, dann über das Vorleben, aber bestimmt nicht über Diskussionen, die sich tot laufen.
      Aber falls es Dich wirklich interessiert: Ich habe aufgrund eines Artikels über Tierversuche für Kosmetika und Reinigungsmittel angefangen, mich für die Sache zu interessieren. Ich fand es unerträglich, mir die gequälten Tiere vorzustellen und zu wissen, dass sie so leiden müssen, damit ich Shampoo oder Spüli kaufen kann.
      So fing es an. Nachdem ich herausgefunden habe, welche tierversuchsfreien Waren ich wo bekommen kann (z.B. sehr günstig über die Eigenmarken von dm), dachte ich mir, dass ich meine Augen vor tierischen Lebensmitteln nicht verschließen kann, wenn ich die Dinge konsequent angehen will. Das war die Entscheidung für ein veganes Leben.
      Nein, gesundheitliche Probleme gab es nicht, im Gegenteil, ich bin noch gesundheitliche Beschwerden, die mich seit 20 Jahren verfolgten, losgeworden. Mir geht es also besser als vorher.

    • „Wenn man was bei Leuten bewegen kann, dann über das Vorleben, aber bestimmt nicht über Diskussionen, die sich tot laufen.“

      Das seh ich anders, natürlich wird es nichts bringen mit einem nicht veganer zu reden der 100% Fleischesser ist und egal was kommt nie drüber nachdenken WILL.
      Ich denke das es viele Leute gibt die in meiner Situation sind und anfangen nachzudenken mich hat ja auch keiner gezwungen hier mitzulesen und tot laufen werden sich meine Gedanken sicher nicht. Ich stell nur fest das ich viel zu naiv und unwissend von Erziehung etc.. geprägt durch die Weltgeschichte gelatscht bin.
      Ich plane also den nächsten Schritt – Arztbesuch, habe etwas untergewicht was ich auch MIT Fleisch nicht in den Griff bekomm. Sollte also OHNE auch nicht schlechter werden.
      Das mit den tierversuchsfreien Waren ist übrigens ein guter Ansatz. Gibt es vielleicht schon fertige Listen im Internet – werd mich mal auf die Suche machen.

    • Tini

      Was mich zum Vegetarier gemacht hat?

      Meine Intelligenz. Ich hinterfrage die Dinge die mich umgeben.
      Die Auseinandersetzung mit meinem Essen. Was ist das Schnitzel eigentlich, wo kommt das her, wie gehts in einem Schlachthof ab.- Ich hab mich mehrmals übergeben, mich aber gezwungen weiter hinzusehen, damit ich diese Bilder niemehr vergesse. Und das hab ich auch nicht.

      —————————————
      Wie gewöhnte ich mich an eine fleischfreie Ernährung?

      Jedes mal, wenn Leute um mich herum Fleisch aßen, mir Fleisch anboten oder ich Lust auf Fleisch hatte, erinnerte ich mich an die Szenen im Schlachthof, an die verzweifelten Augen der Tiere, die ihrem Mord nicht entgehen konnten. Und ich erinnere mich daran, das Fleisch nichts weiter als ein bereits im Verwesungsprozess stehender Kadaver ist, vollgepumpt mit Stresshormonen und Antibiotika.
      ——————————————–

      Wie lernte ich auf nichts zu verzichten?

      Ich informierte mich bei veganen/vegetarischen Foren und Menschen, und bekam Tipps von da und dort. Da könne man gut vegan Essen gehen, dort bekommt man tolle Brotaufstriche. Das ganze wurde zu einer Herausforderung, Neuland zu entdecken. Neue Produkte, neue Lebensmittel, neue Geschmäcker. ich habe diese Umstellung nie bereut. Heute esse ich wieder mal Sojaschnitzel mit Zitronen und Preiselbeeren, dazu Reis und Salat und danach Schokopudding. Schmecken tut das alles ganz identisch wie omnivore Speisen. Doch es ist gesünder und das schlechte Gewissen bleibt mir auch erspart.
      ———————————————-

      Gesundheitliche Schwierigkeiten?

      Ich habe keine Verschlechterung meines Gesundheitszustandes bemerkt, ganz im Gegenteil.
      Es ist bewiesen, dass Vegetarier und Veganer gesünder leben, zum einen, weil sie natürlich meistens auf billiges Fastfood verzichten, zum anderen, weil sie sich prinzipiell eher gesund erhalten, mit ausgewählter Ernährung und Sport.Auch seit ich Vegan lebe, habe ich keine Probleme. Ich fühle mich irrsinnig wohl so. Jedes mal wenn ich ein neues Essen für mich entdecke (z.B. hab ich veganes Bananensplit beim Gasthaus Schillinger in Großmugl (NÖ) gefunden, das komplett identisch schmeckt wie „normales“ Eis) flippe ich aus vor Freude.

      Vegetarisch/Vegan leben, heißt, zukunftsorientiert denken, gesundheitsbewusst essen, ethisch handeln und modern leben.

      Das ist in jeden Fall erstrebenswert.

    • Lucy

      @ olaf

      Ja, das stimmt, man muss sich schon dafür interessieren wollen. Leider kenne ich viel zu viele Leute, die ihre anerzogenen Gewohnheiten niemals hinterfragen wollen und auf Teufel komm raus wie blöd verteidigen. Zum Glück gibt es aber noch ein paar Leute wie Dich, die sich auf ihrer einmal gewonnenen geglaubten Wahrheit nicht ausruhen und weiterfragen.

      Schau, hier http://produktanfragen.foren-city.de/ ist ein schönes Forum mit Produktanfragen über Waren, die sich als vegane und tierversuchsfreie Lebensmittel und Kosmetika/Reinigungsmittel herausgestellt haben.

      Die Firmen Unilever und Procter&Gamble machen die fiesesten Tierversuche, kannst ja mal nach googlen. Unilever: z.B. Maggi,etc.; Procter&Gamble: Punica, Panthene Shampoo, etc., findest Du auch bei Wiki.

    • Lucy

      Achja, und die Firma Nestle würd ich auch meiden, viel Gentechnik!

    • Lucy

      Und wenn Du leckere Alternativen für Fleisch, Milch, usw. suchst, hier findest Du z.B. was: http://www.alles-vegetarisch.de
      Sei aber nicht enttäuscht, wenn Dir was nicht schmeckt, man muss manchmal ein paar Marken ausprobieren, bis man das Richtige für sich entdeckt hat, nicht alles ist gleich gut oder schlecht.
      Mir hat damals geholfen, dass ich mir in Vegetarierforen Tipps geholt habe.

      Dieses Heft ist auch sehr interessant und geht auch auf Alternativen ein: http://www.v-heft.de

      Und wenn Du wissen willst, wie ungesund Milch ist: http://www.milchlos.de

      So, ich denke, da hast Du erstmal genug mit zu tun 😉

    • Vielen Dank für die vielen Infos, hab das schonmal alles in die Favoriten gepackt und nun hab ich viel zu lesen.
      Etwas Erfahrung hab ich ja schon da meine Frau schonmal eine Zeit rein Vegetarisch gelebt hat. Das meiste fand ich sehr lecker.

    • Chris

      Und hier noch was um die Produkte gut zuzubereiten und sich richtig satt zu futtern: http://www.rezeptefuchs.de/Rezepte