29. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: GEBURT  

Heute dauert es noch ziemlich genau einen Monat, bis X11 und X15 auf die Welt kommen werden. Ganz genau kann der Geburtstermin nicht vorab bestimmt werden, aber auf zwei, drei Tage genau kommt das schon hin. Und bei den beiden Ferkel wird es Ende Juni so weit sein.

Zunächst werden dann beide in einem absolut gesetzeskonformen und dem Standard entsprechenden österreichischem Betrieb aufwachsen. Sobald die jungen Ferkel dann aber von der Mutter getrennt werden, wird eines der beiden Brüderchen umsiedeln – auf den Gnadenhof Schabenreith in Oberösterreich.

Auf dieser Website, in den Gruppen auf Facebook und XING und über unsere Kanäle auf YouTube und Flickr kannst Du Dir dabei selbst ein Bild machen, ob das Leben der beiden relevante Unterschiede aufweist.

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    26. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: GEBURT  

Schweine "decken"

Künstliche Befruchtung einer Sau

Knapp vier Monate bevor die kleinen Ferkel auf die Welt kommen, muss die Sau schwanger werden. Was früher ein Eber erledigt hat, wird heute durch den Schweinezüchter in Person übernommen. Künstliche Befruchtung. Mit Sperma aus einem Spezialbetrieb.

Das bedeutet, dass auch die Mutter von X 11 und X 15, den beiden Ferkeln, die wir im Laufe dieser Kampagne über Videos und Fotos begleiten werden, geschwängert wurde. Die geschah im selben Betrieb, in dem die Schweine auch aufwachsen werden. Das ist nicht überall so. Immer öfter spezialisieren sich Betriebe, um mehr Geld verdienen zu können.

So gibt es mittlerweile Betriebe, die nur Züchten. Die haben also viele Sauen, und decken die, wie das Schwängern bei Schweinen genannt wird. Nach knapp vier Monaten kommen dann die Ferkel zur Welt, die dann rund drei Wochen bei der Mutter bleiben dürfen. Dann werden sie von ihr getrennt und kommen in die sogenannte Ferkelaufzucht.

Dies ist häufig ein anderer Betrieb, der die Ferkel von rund 8 kg Gewicht auf 30 kg aufzieht. Dann gehen die Jungschweine in den nächsten Betrieb, wo sie bis zu Schlachtung gemästet werden. Auf rund 120 kg.

Betriebe wie der, in dem wir X 15 und X 11 kennen lernen werden, nennen sich „geschlossene Betriebe“. Diese übernehmen noch alle gerade erklärten Stationen selbst.

Die Muttersauen werden übrigens wenige Tage, nachdem sie von ihren Ferkeln getrennt wurden, wieder geschwängert. Denn die Schweinezucht ist nur gewinnbringend, wenn die Sauen mehr als zwei Mal im Jahr Junge bekommen. Und das kann wiederum nur erreicht werden, indem die Ferkel nach der gesetzlichen Mindestzeit von drei Wochen von der Mutter wegkommen und sie so schnell als möglich erneut geschwängert werden.

Lange machen Muttertiere diese Verwendung als Gebärmaschine aber nicht mit, und so werden sie häufig nicht sehr alt.

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    19. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Pamela Anderson und Thomas Winger kurz vor dem Lifeball 2009 in Wien

Pamela Anderson und Thomas Winger kurz vor dem Lifeball 2009 in Wien

Am Wochenende war in Wien der Lifeball 2009. Eine der unzähligen prominenten Gäste war Pamela Anderson. Die US-Schauspielerin ist einerseits nach wie vor für ihre Rolle bei Baywatch bekannt, immer stärker jedoch auch als engagierte Tierschützerin.

Anlässlich ihres Besuchs beim Lifeball sprach Pamela Anderson mit UNITED CREATURES Gründer Thomas Winger auch über PIG-VISION, die neue Schweinekampagne von UC.

Sie war begeistert von dem Kampagnen-Konzept: „Pigs are the farm-animals that I care most about; their suffering in today’s animal factories just break my heart“ war ihr spontaner Kommentar.

“Schweine sind die Nutztiere, derer ich mich am stärksten annehme; ihr Leiden in den heutigen Tierfabriken bricht mir einfach das Herz.”
Pamela Anderson zu pig-vision

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    19. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Die Kampagne pig-vision, die auch von Pamela Anderson unterstützt wird, will Dir anhand von zwei kleinen Ferkeln das Leben von Schweinen in der heute üblichen Massentierhaltung zeigen. Warum? Man hört ja oft von Tierschützern, dass die Haltung von Schweinen so grausam sei. Die Industrie hält aber dagegen, dass die Zustände sehr wohl tiergerecht und zumutbar seien. Wer hat nun Recht?

Weiterlesen…

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    19. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Da die Kampagne pig-vision im Zeitraum 18. Mai 2009 bis 8. Februar 2010 lief, geben wir Dir in folgendem Artikel einen Überblick was alles geschehen ist. Alle diese Aufnahmen von X15 entsprechen nach wie vor dem Stand in der Schweinehaltung. Wenn Du noch nicht weißt, worum es in diesem Projekt eigentlich ging, wird Dir dieser Artikel weiterhelfen können.

Und nun erzählen wir Dir einmal, was genau passiert ist:


Künstliche Befruchtung

Schweine "decken"

Künstliche Befruchtung einer Sau

Bevor X 11 und X15 überhaupt geboren wurden, ist vier Monate vorher eine Muttersau künstlich befruchtet worden. Früher hat das noch der Eber gemacht. Heute kümmert sich der Schweinezüchter mit einem Spermabeutel aus einem Spezialbetrieb darum.

Wenn du mehr darüber wissen willst dann lies diesen Artikel.


Geburt

Am 26. 2009 Juni wurden X 11 und X 15 mit sieben anderen Geschwistern geboren. Schau Dir dazu doch einfach das Video von der Geburt an:

Wie ihre ersten Lebenstage aussahen zeigt folgendes Video:

Die Meinungen zur Geburt: Tierschutz || Industrie

Kastration

Am Vormittag des 30. Juni 2009 wurde nur X15 kastriert. Ohne Betäubung, was leider üblich ist. X 11 wird zwar auch kastriert werden, aber mit Betäubung.

Schau Dir hier das Video der Kastration von X 15 und einiger seiner Brüder an:

Video wurde auf YouTube gesperrt. Mehr dazu hier.

Alternative:

Meinungen zur Kastration: Tierschutz || Industrie

Um die Ferkel besser auseinander halten zu können wurden die Ferkel mit farbigen Bändern markiert. X15 trägt ein blaues und X11 ein rotes Halsband:

Die Ferkel sind schon ein ganzes Stück gewachsen und werden allmählich selbständiger.
Schau dir hier ihren Alltag an:

Aufzucht

X 11 (wird wird sein Leben auf einem Gnadenhof verbringen). Auf den ist es mittlerweile auch schon umgezogen:

X 15 (wird sein Leben in einer gewöhnlichen österreichischen Schweinemastanlage verbringen)

ALLE WEITEREN ENTWICKLUNGEN KONNTEST DU LIVE VERFOLGEN ODER NUN IN DER RÜCKSCHAU SEHEN.

Nutze die Möglichkeiten, Dich mit uns zu vernetzen und gehöre immer zu den Ersten die erfahren, wenn es Neues gibt:

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    18. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: news  

Heute startet die Kampagne „pig-vision“. pig-vision deshalb, weil sie genauer bei den Schweinen hinsehen will. Wie lebt es sich als Schwein in unserer modernen Gesellschaft, in der ein Schwein in erster Linie nur als Nutztier betrachtet wird?

Um dieser Frage nachzugehen, werden wir ein Schwein begleiten. Nennen wir es X 15. Von seiner Geburt, über die unterschiedlichen Stationen seines kurzen Lebens innerhalb eines österreichischen Mastbetriebs, bis hin zu dem Moment, der nötig ist, um Fleisch und Wurst herzustellen: Nach sieben Monaten in einer Halle wird X 15 ins Schlachthaus gebracht werden.

Sein Bruder, X 11, wird das Glück haben, ab dem Moment, wo er nicht länger bei seiner Mutter bleiben darf, ein fröhliches Leben im Kreise seiner Artgenossen auf einem Gnadenhof zu verbringen.

Unfair, sagst Du?

Ja, genau! Das sagt UNITED CREATURES auch, und versucht darum den Konsument/innen mit dieser Kampagne die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild zu machen. Davon, dass hinter jedem Schnitzel im Supermarkt ein trauriges Schicksal steht.

Die Kampagne begleitet beide Schweine mit der Kamera auf ihrem Lebensweg, erklärt und dokumentiert die verschiedenen Stationen in einem Schweineleben, bringt Informationen, Interviews zum Thema, und vieles mehr im Verlauf des ca. achtmonatigen Kampagnenzeitraums.

„Zumindest soll kein Konsument mehr sagen können, er wüsste nicht, was seine Essgewohnheiten für Konsequenzen mit sich bringen“
Mag. Thomas Winger, Initiator von UNITED CREATURES

Bleib auf dem Laufenden, wie sich die Geschichte der beiden Schweine entwickelt:

- pig-vision.com
- Facebook
- XING
- Twitter
- YouTube
- Flickr

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    15. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: interviews  

Schon kurz vor Kampagnenbeginn verriet Mag. Thomas Winger, der Gründer von United Creatures, um was es in der Kampagne pig-vision gehen wird.

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    15. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: GEBURT  

Wir wollen wie angekündigt im Rahmen der Kampagne „pig-vision“ ein Schwein in der heute üblichen Haltungsform sein Leben lang begleiten. Dazu zählt natürlich auch die Geburt. Also wird unser Kamerateam vor Ort sein, wenn das Leben für eine kleine Gruppe Schweine beginnt.

Wie sieht so eine Geburt aus?

Und wie wird die Muttersau eigentlich schwanger?

Dazu werden wir einen Blick in das Leben eines Schweines und seiner Mutter werfen.

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Birth

Pig-Vision will be following the life of a pig in a typical intensive pig farm. This will, of course, include the birth; our camera team will be there to film as life begins for a small group of pigs.

What is the birth like?

And how does a sow actually become pregnant?

To find out we’ll be taking a look at the life of a pig and his mother.

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    14. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: Kastration  

Verurteilt wie wohl kein zweites Thema in der Diskussion rund um die Schweinemast wird wohl von vielen Tierschützern das Thema Kastration. Denn diese findet bei den wenige Tage alten Ferkeln absolut überwiegend ohne Betäubung statt. Das bedeutet, der Hoden wird bei vollem Schmerzbewusstsein entfernt. Weltweit wird das so gemacht. Und die Gesetze erlauben das.

Täglich werden alleine in der EU rund 250.000 Schweine ohne jede Betäubung kastriert.

Wir wollen uns ansehen, wie das aussieht.

In Interviews und Fachbeiträgen werden wir uns außerdem der Frage nähern, ob es nicht auch anders ginge.

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Castration

A topic often criticised by animal advocates, and for good reason, is castration: piglets are castrated when they are just a few days old. Their testes are removed from their body without any anaesthetic. This cruel method is standard practice around the world, and the law allows it.

In the EU alone around 250,000 piglets are castrated without anaesthetic every day.

We’ll take a look at what that’s like.

We’ll be asking whether there isn’t an alternative.

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    13. Mai 2009  •  Michael Hartl  •  Kategorie: AUFZUCHT  

Aufzucht

Ferkel in der Aufzucht

Die ersten Wochen verbringen die Ferkel bei ihrer Mutter. Die ist allerdings in einen so genannten Kastenstand eingesperrt. Einer Art Käfig, der gerade mal so groß ist, das die Sau ein paar Schritte vor und zurück gehen kann. Umdrehen ist da nur schwer möglich. Ihren Nachwuchs kann sie so nicht bemuttern.

Wie geht es den kleinen Ferkeln damit? Wie lange bleiben sie bei ihrer Mutter? Und was ist dann?

All diese Fragen wollen wir mit unserer Kamera beantworten, durch die ihr direkt in einen typischen österreichischen Schweinestall blicken könnt.

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The farrowing crate

Piglets spend the first few weeks of their lives with their mother, but she is kept in a so called farrowing crate. This is a kind of cage which is just big enough for her to take a few paces backwards and forwards and turning around is practically impossible. She is unable to mother her young.

What’s this like for the piglets? How long do they stay with their mother and what happens then?

We’ll be answering all these questions with our camera which will allow you to see inside a typical intensive piggery for yourself.

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